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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 25.04.2014, 18:32 
Hallo Klaus
Kannst wenn du Lust hast mal bei Flickr. reinschauen ,da sind Fotoserien vom Bau der Kozo-Shay. 100erte von Baustufenfotos.
Fahrgestell etc. 517 Fotos/1 Video
Boilerbau 173 Fotos
da sind noch mehr Fotos ,aber ich denke das reicht erst mal. :)
Gruß Gerhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 25.04.2014, 23:35 
Edit Admin:

Fotos gelöscht, da sie gegen das Copyright und damit gegen geltende Gesetze verstoßen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 26.04.2014, 11:36 
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Hallo Gerhard
Danke für die Vorstellung des Herrn Kozo mit seinen Loks
Ein Wahnsinns Mensch der Herr Kozo habe die Fotoserie mit Interesse, staunen und ein bisschen eifersüchtig angeschaut. Bei mir ging die Moral zum Selbstbau gerade in den Keller bin ich doch eher der Hauruckbauer mit spontanen Eingebungen.
Hallo Klaus
Traust Du Dich bei so einem Vorbild was Du da hast überhaupt noch zum bauen?
Freundliche Grüsse :lol:
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 26.04.2014, 17:33 
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Hallo Georg!
Für ein langfristiges projekt einer Heisler habe ich mir das Buch "Building the Heisler by Kozo Hiraoka" kommen lassen. Das gibt es auch für die Shay und Climax. Da wird seine Arbeitsweise mit Bildern dargestellt. Ist schon irre, was er macht. Benötigt aber auch einen entsprechenden Werkzeugmaschinenpark. So werden die Räder zusammen gelötet und aus einem großen Bronze-Rundstück Zylinder, Schieberkästen und Getriebegehäuse gefertigt. Sehr interessant, aber ich mach es mir dann doch etwas einfacher.
Gruß Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 26.04.2014, 22:50 
Hallo Modellbaufreunde
So war das nicht gemeint,ich dachte halt das man die eine oder andere Idee bekommt wenn man die Bilder sieht.
Selbstbau mit eigenen Ideen ist immer noch das das beste.
Schaut doch schon gut aus.
Ich werde den Bericht gespannt weiterverfolgen.
Gruß Gerhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 28.04.2014, 19:55 
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Guten Abend zusammen!

Das ist nun der vierte Versuch eine Antwort zu schreiben, irgendwie fängt mein Laptopp an zu spinnen.
Hallo Gerhard, vielen Dank für Deine Bilder, die mich im Moment etwas verwirrt haben, aber auch gute Infos geliefert habe.
Ja, Georg, so schnell schmeiße ich die Flinte nicht ins Korn. Jeder so, wie er kann. Hallo Gerd, da stimme ich Dir voll und ganz zu, mit den Augen klauen und dann überlegen, wie man das Gesehene mit seinen Fertigungsmöglichkeiten umsetzen kann.
Übrigens war ich am 25.04.04 bei Herrn Reppingen, in Nörvenich, und war sehr überrascht wie zuvorkomment und umfassend ich informiert wurde. Es gibt eine Vorführanlage, die innerhalb von 5 Minuten betriebsfähig ist. Ich kann Euch nur raten, Reppinger fragen und Ihr bekommt auf jede Frage eine fundierte Antwort. Hier hat einer sein Hobby zum Beruf gemacht und das sieht man bei jedem Detail.
Ja, nun werdet Ihr sagen, reden kann er gut, aber wo bleiben die Taten!
Also, zuerst habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Löcher an den Lagerböcken sinnvoll verschließen kann. Das ist nun dabei heraus gekommen:

Bild
Schmierstutzen mit je einer Zentral-Schraube.
Bild
So wie Herr Kozo die Kreuzgelenke gebaut hat, war für mich nicht akzeptabel. Also, wie sieht ein richtiges Kreuzgelenk aus und wie kann ich das bauen? Das erste Muster war natürlich Schrott, aber aus Fehlern gelernt, sieht das zweite Gelenk schon besser aus. Beugungswinkel ca. 30°, was m.E. ausreicht.
Bild
Das ist das zweite Kreuzgelenk. Es fehlt noch ein dünner Überring, der das Herausdrehen der M 1,6 mm Gewindestifte verhindert.
Bild
Und hier Schmierstutzen und Kreuzgelenk am Wagen angebaut.

Viele Grüße aus Hilden

Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 02.05.2014, 19:20 
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SchienenDampfer
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Guten Abend zusammen,

ich gehe mal davon aus, dass Ihr die Feiertage genossen habt, ich auch. Ich habe es mir in meinem Bastelkeller gemütlich gemacht.
Für die Kreuzgelenke kann ich bald eine Serienfertigung aufmachen, mit ein paar Hilfsvorrichtungen klappt das wie geschmiert.
Aber seht selbst:
Bild
An einer 9 mm Welle werden beidseitig eine 8 mm Kugel und ein 6 mm Schaft angedreht. Anschließend werden die Kugeln vorne um 2 mm abgedreht und ein zentrales Loch gebohrt. Bei mir war es ein 2,7 mm Vollhartmetall-Bohrer, der verläuft nicht so schnell, bzw. der Verlauf hält sich in Grenzen.
Bild
Dann wurde in einen Bolzen ein 8 mm Loch, 4 mm tief gedreht, eine Zentralbohrung gebohrt und auf dem Drehtisch je 4 Löcher, 1,3 mm, jeweils um 90° versetzt, im Abstand von 2 mm von vorn gebohrt.
Bild
Wenn der Bolzen im Drehtisch ausgerichtet ist, können die Löcher in die beiden Kugeln gebohrt werden. Ein Stift, mit 2,6 mm Durchmesser, wurde in die Kugel und die Vorrichtung gesteckt, damit beide Teile fluchten.
Bild
Nur habe ich in die Löcher M 1,6 mm Gewinde geschnitten.
Bild
Anschließend wurden die Kugeln auf 3,4 mm abgefräst und mittig ein 4 mm Schlitz eingebracht, und die Gabeln verrundet.
Bild
Dann wurde ein Ring, innen 8, außen 10 und 4 mm breit, gedreht und 4 Löcher, jeweils um 90° versetzt, am Umfang gebohrt. Das erste Gelenk kann mit einer 1,6 mm Schraube eingebaut werden und das zweite Gelenk wird dann mit zwei 1,6 mm Gewindestiften befestigt.
Bild
Damit sich die Schrauben nicht während des Betriebes heraus drehen, wird noch ein 0,5 mm starker Ring über den ersten Ring geschoben und verklebt.
Damit Ihr nicht glaubt, ich würde nun nur noch Kreuzgelenke bauen, der zweite Laufwagen steht nun auch auf seinen Rädern.
Bild
Mein Freund Lothar hat mir die Räder auf seiner CNC-Fräse ausgefräst. Die Speichen müssen noch verrundet werden und ich überlege noch, ob ich die Räder nicht außen noch etwas ausdrehe. Ja, ich weiß die Laufringe fehlen noch, die werden aus Edelstahl gedreht, wenn ich wieder genug Vormaterial habe.
Bild
So sehen die beiden Laufwagen von der Antriebsseite aus. Da sie in Kugellager haben laufen sie sehr leicht, wenn die Kegelräder richtig eingestellt sind.
Bild
Und so sehen die Wagen von der anderen Seite aus. Die Gelenkwellen laufen mit einem Beugungswinkel von ca. 25°, ich glaube, das das ausreichend ist.
Als nächstes ist der Dreizylinder-Dampfmotor an der Reihe, aber dafür muß ich noch etwas Gehirnschmalz verbraten und erstmal eine Skizze machen.

Es wünscht Euch ein schönes Wochenende

Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 03.05.2014, 10:17 
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* SchienenDampfer
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Hallo Klaus
Eine super Arbeit :B ich freue mich schon auf die nächsten Bilder.
Freundliche Grüsse :lol:
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 06.05.2014, 18:10 
Hallo Klaus
Sieht wirklich klasse aus. :TOP
Gruß Gerhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 08.05.2014, 00:05 
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* SchienenDampfer
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Hallo Klaus,

hervorragender Maschinenbau den Du hier zeigtst. Gerne mehr. Ich lerne auch immer wieder was dazu :wink:

Beste Grüße,

Marco

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"Wenn ein Mann je den Regler geöffnet, das Feuer geschürt und somit das Dampfross zum Leben erweckt hat, so ändert das seine Seele." (John Snell)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 09.05.2014, 17:40 
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SchienenDampfer
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Wohnort: Region Hilden (DE)
Guten Tag zusammen!

Hallo Georg, Gerhard und Marco, vielen herzlichen Dank für Euer Lob und Interesse.
Ihr habt mich so in meinem Wahn bestärkt, dass ich nach zwei Tagen Klausur, in der ich den Umgang mit TK-Stift und Zirkel wieder auffrischen mußte, die Konstruktion des Dreizylinders fertig habe. (es waren drei Anläufe erforderlich)
Mit Mühe und Not, habe ich auf meinem Drucker die Zeichnung verkleinert und zusammen geklebt. Hier nun das Ergebnis.
Kolben-Durchmesser 10, Hub 12, Schieber-Hub 5 und Überlappung 1 mm. Zylinder-Abstand 19 / 21 mm. Länge der Kurbelwelle 108, Höhe von Mitte Kurbelwelle bis O.K. Zylinder 74 mm und Kurbel-Wellen-Umlaufdurchmesser 24 mm. ( Falls Ihr die Maßangaben nicht erkennen könnt)

Bild

Bei dem filigranen Teil habe ich den Maßstab 4:1 gewählt, um überhaupt ein Gefühl für die Dimensionierung zu bekommen. Hier ist 1 mm schon recht groß, aber in Wirklichkeit ist 1 mm ein Fliegenschiss. Mir graut schon vor der Bearbeitung, da kann ich nur mit Mikrometer-Uhr und sehr scharfen Fräsern arbeiten, um ein einigermaßen gutes Resultat zu erhalten.
Als O-Ringe möchte ich Silikon-Ringe verwenden, die haben mich beim Besuch bei Ralph Reppingen doch sehr beeindruckt, er sagte mir auch, dass die Zylinder-Bohrung nicht geschliffen sein muß, eine glatte Ausdrehung reicht vollkommen.

Bild

So soll meine SHAY mal aussehen. Und nun die Frage an die Glücklichen, die schon eine Shay mit 45 mm Spur besitzen, ist mein Exemplar ähnlich oder fällt es kompl. aus dem Rahmen???

Für Eure Antworten könnt Ihr Euch Zeit lassen, denn ich mache ab morgen einen 8-tägigen-Segel-Törn im Mittelmeer. Da habe ich genug Zeit, um mir über die Ausführung Gedanken zu machen.

Viele Grüße aus Hilden

Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau einer Shay-Locomotive
BeitragVerfasst: 09.05.2014, 23:25 
Hallo Klaus
Ich finde sie fällt nicht aus dem Rahmen, so sehen auch die Orginal Cass-Shays aus.
Beim Tender weis ich nicht so recht was ich davon halten soll,sieht bischen Spoilermäßig aus.
Gruß Gerhard


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