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 Betreff des Beitrags: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 01.01.2010, 22:28 
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Meine Lok RhB G34 Nr. 3 "Davos"

Ich möchte euch mein neues Projekt vorstellen, das mich die nächsten 2 bis 3 Jahre
beschäftigen wird. Wie der Titel schon sagt, wird es die Lok Nr. 3 der RhB, vormals
Landquart-Davos Bahn. Diese Lok wurde 1889 in Winterthur bei der SLM gebaut, glaube
die Werknummer ist 579. Aber weshalb genau diese Lok ? Es gibt mehrere Gründe dafür;
1) mein Grossvater ist in Davos aufgewachsen, ich bin selber regelmässig in Davos in den
Ferien. Es ist sozuagen eine "Hommage" an Davos und meinen Grossvater.
2) die Schwesterlok Nr. 1 gibt es heute noch und ich habe eine Menge Bilder davon gemacht,
das hilft sicher bei Detailfragen. Sonst gibt es noch das SLM Archiv in Winterthur, sozusagen
vor meiner Haustüre....

Ich werde auf meinen Erfahrungen beim Bau der HF110 zurückgreifen können, beides sind
Aussenrahmenlokomotiven, das Lokgehäuse ist eckig, das vereinfacht den Eigenbau (im Vergleich zu
den Loks Nr. 9-15, die gerundete Ecken haben)
Ich habe die Skizzen der Loks 1-5 aus dem Buch von Jeanmaire eingescannt und masstäblich auf A3
ausgedruckt, da werde ich meine Masse abgreifen und wo möglich nach Vorbild bauen.
Da ich ein Bastler bin, werde ich nicht zuerst alles konstruieren und zeichnen, sondern machte mir
meine Gedanken, halte Eckwerte fest und stürze mich ins Vergnügen, zuerst kommt das Fahrwerk, dann
der Kessel und am Schluss das Blech (Lokhaus, Wasserkasten) und die Details.

Und nun ein paar Bilder der Vorbildschwester

Bild

Bild

Bild

Falls Fragen,dann fragen....
Gruss, Ernst

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Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 01.01.2010, 22:40 
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Hallo Ernst!

Ein feines Maschinchen, dass Du da bauen wirst - ich freu mich schon auf den Baubericht :D

vlg, Christian

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:serv Habe die Ehre!


Die Gier ist die Mutter aller Probleme, die Angst der Vater!


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 02.01.2010, 08:46 
Hallo Ernst,

schönes Projekt, ich wünsche Dir viel freue beim bauen.

Auf den Bildern sieht es so aus als hätte die Lok ein Vorgeläufe, wenn das der Fall ist würde mich der Lösungsansatz für deine Konstruktion sehr interessieren.

Bericht aber in jedem Fall regelmäßig über deine Aktionen.

Viele Grüße

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 03.01.2010, 00:10 
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Hallo Christian und Andreas,

es wird viel Freude und Arbeit geben, da bin ich mir sicher, habe auch genug verrückte Ideen für mein
Projekt. Das Ding hat eine Vorlaufachse, im Moment denke ich daran, die Achse etwas zu federn, und zwar
genau gleich wie die Nachlaufachse bei der "Brazil", deren Pläne mal im Internet waren.
(gefederte Stifte in einer kurvigen Nut)

Es dauert aber noch etwas länger, bis zeigbares da ist....
Gruss,
Ernst

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 03.01.2010, 22:41 
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Davaaser hat geschrieben:
habe auch genug verrückte Ideen für mein Projekt


:E Ganz nach meinem Geschmack ... :E

:smz: vlg, Christian

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 04.01.2010, 12:06 
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Hallo Ernst,
Zitat:
habe auch genug verrückte Ideen für mein
Projekt

na wär eine verrückte Idee nicht kohlebefeuert? :smz:
Gruß Janosch

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Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 04.01.2010, 14:57 
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Hallo Janosch,

nice Try.........

nee, ich möchte, dass die Lok auch funktioniert in diesem Jahrzent, in Grösse IIm finde
ich Kohlefeuerung einfach grenzwertig, um nicht zu sagen ausgesprochen masochistisch :flt: :flt: :flt: :flt:
ich kann ja schon mal eine ganz kleine Katze aus dem Sack lassen und sagen, dass ich
eigentlich meine Lokräder selber giessen will (zuhause natürlich :smz: :smz: :smz: )
und das in Messing oder Bronze, mal sehen...

Gruss,
Ernst

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 04.01.2010, 16:27 
Hallo Ernst

Hast du schon mal ne Kohlelok in der Grösse live erlebt? (und ev. sogar gefeuert?)
Ich finde, das als masochistisch zu bezeichnen ist ein wenig übertrieben!
Aber jedem das seine; ich kann mir sehr gut vorstellen wieso du lieber eine Gas-Lok möchtest. Es ist halt einfach gemütlicher... 8)

Gruss Florian (auch Schweizer :wink: )


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 04.01.2010, 17:40 
Hallo Ernst,

Räder gießen, zuhause? Bitte zeige jedes Detail !!!!

Neugierige Grüße

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 07.01.2010, 15:49 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Andreas,

ich habe ja gesagt, dass ich ein paar verrückte Ideen habe :smz: :smz:
Der Tiegel mit Zange und 2Kg roter Formsand liegen schon mal herum, einen
Ofen dazu muss ich noch bauen :roll: :roll: ebenso die Urmodelle für die Räder.
Falls alles schief geht, muss ich halt die Räder giessen lassen in der Schweiz (Gebenstorf..)
aber sooo schnell werde ich nicht aufgeben.

Gruss,
Ernst

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 16.02.2010, 15:03 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Kollegen,

die ersten zwei Teile sind fertig, die Bohlen vorne und hinten. Es wurde gewünscht, mehr über die
Herstellung zu sehen, da kommen jetzt einige Bilder mehr dazu....
Bild

wie säge ich die schrägen Teile weg.....
Bild

Bild

Bild

und woher bekomme ich so einen Sägeblatthalter ? selber bauen.....
Bild

Da ich ein fauler Hund bin, verniete ich die Nieten, ist ganz einfach....
Bild

hinten abknipsen...
Bild

und dann mit der Zange zudrücken. Ansicht von vorne
Bild

und von hinten
Bild

und dann ist noch die Frage nach dem Bohren der Löcher für die Nieten........
Bild
ganz rechts sieht man einen Hartmetallfräser für 1mm, dachte das ist eine gute Idee, kann nicht verlaufen,
nützt sich nicht ab, aber bei der kleinsten Verbiegung macht es klick und weg, sieht man als
zweiter von rechts.....
Der ganz dünne, normale Bohrer taugt nur, wenn man mit einem Zentrierbohrer vorbohrt, das ist mir aber
zu aufwendig, auf dem Bild trotzdem zu sehen.
Die Lösung für mich ist schon länger Bohrer mit verstärktem Schaft, bei der Proxxon BFW40 hat es auch
eine passende Spannzange dazu, für die BF20 habe ich mir bei den Chinesen zöllige Spannzangen geholt,
da passt ein Schaft von 2.35mm perfekt in die Spannzange. Funktioniert aber nur bei ebener Unterlage,
wenn es schräg wird, muss man trotzdem mit dem Zentrierbohrer vorbohren (Erfahrung...)

Gruss,
Ernst

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G34 Nr. 3 "Davos"
BeitragVerfasst: 16.02.2010, 16:29 
Hallo Ernst

Für die Sägeblattaufnahme gibts noch ein paar andere Varianten; vorallem eine hat mir aber dabei besonders gefallen. Ich schau mal wo ich die gesehen hab, denn da hat man keine "störenden" Schraubenkopf untenraus.

Was für eine Nietenzange ist denn das, die du da hast?
Braucht es viel Kraft zum Nieten?

Gruss Florian


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