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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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 Betreff des Beitrags: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 18:43 
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Hallo,

zuerst wollte ich meinen MSS-Hobel in einen der bestehenden Threads (, , , ) andocken, nun bekommt er doch einen eigenen. Ich habe mir den Bausatz vor meinem Schottland-Urlaub kostengünstig von Dream Steam aus London zu meiner Cousine schicken lassen und dann mit dem Handgepäck mitgeracht. Am Flughafen gab es kurze Verwirrungen bei der Röntgen-Frau, aber der Security-Mann, der die Laptop-Frage stellt, war schon im Bilde. Es ging echt erstaunlich einfach. Der Kamel-Dung ist gleich auf der Insel geblieben, da er am Flughafen wahrscheinlich nur Ärger gemacht hätte und ich sowieso einen Spiritusbrenner mit bestellt hatte. Ebenfalls ist ein Manometer, der Dampregler und der Öler mit von der Partie sowie ein Tender Kit hinten dran.

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Im großen und ganzen kann ich das Gemecker über die Qualität nur bestätigen. Es gibt tatsächlich einiges zu fixen. Der Vorteil ist, und das war auch der Hauptgrund für meine Entscheidung für die MSS: Man kann nicht zu viel wertvolle Teile kaputt machen. Ersatzteile und Bausatz insgesamt sind erstmal nicht zu teuer.

Ich kann auch nur sagen, DANKE Schienendampfer. Mit den vielen gelesen Bauberichten, auch zu anderen Modellen, bekommt man hier das nötige Wissen zum Lok-Bauen im Null-Komma-Nix zusammen.

Nun aber mal los ...

(ab hier ich teile den Beitrag jetzt mal ein wenig auf)

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 18:56 
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Macke 1: das Umsteuerventil.

Irgendwie sah das Ding nicht besonders symmetrisch aus. Es gab auch bei der laut Anleitung angeschlossenen Rohren einen sehr, sehr engen Bereich, in dem die Dampfzufuhr unterbrochen wurde. Deswegen habe ich die Anschlüsse vertauscht. Später habe ich gelesen, dass ich das wegen des Ölers sowieso hätte machen müssen. Das habe ich dann aber gar nicht mehr gemerkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 19:04 
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Macke 2: fehlende Dichtung.
Zwischen Umsteuerblock und Rahmen ist laut originaler Anleitung keine Dichtung vorhanden. Die Hoffnung scheint da zu sein, dass der Lack so weich ist, dass die Verbindung nach dem feste anbrummen und ersten Heizen verklebt und gedichtet ist. Ich habe mir, wie anderswo schon beschrieben eine Dichtung aus Löschpapier und Heißdampföl gebaut. Auch die originalen Zylinder-Dichtungen mit Dampfverteilkanal habe ich gleich mit Öl getränkt, damit sie nicht so viel Wasser annehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 19:19 
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Was für ein Kunststück! Der Zusammenbau des Fahrwerks:
In der Anleitung ist alles so einfach beschrieben. Einzig: ich habe es nicht fertig gebracht, die Kurbelgelenke über die bereits montierten Zapfen zu bringen ohne alles wieder abzuschrauben oder die Achsen in den montierten Rahmen einzubauen, ohne die mühsam gerichteten Rahmenwangen wieder zu verbiegen. Im großen und ganzen lie es darauf hinaus, die Achsen einzusetzen, den Steg zwischen ihnen zu verschrauben und dann alles auf dem folgenden Bild mehr oder minder fliegend zusammenzubauen, ohne die Dichtungen zu verschieben oder zu zerreißen.

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Bei der Verwendung des Spiritusbrenners bietet es sich an, die beiden Schrauben ganz rechts gleich vor dem Einbau zu kürzen. Ein weiteres Paar, welches Rahmenwange und Führerhaus verbindet muss die gleiche Länge besitzen. Die zwei Schrauben, die durch das Lochpaar im letzten Bild des vorherigen Beitrags gehören, können, aber müssen nicht auf die gleiche Länge gekürzt werden.

Was für eine Ernüchterung: die Achsen.
Bei der hinteren Achse eiern die Räder übel. Das lässt sich mit einem Engländer (wie passend) vorsichtig beheben. Ein Rad der Vorderachse hat die Achse nicht genau in der Mitte. Dieses Übel wird jetzt erstmal ignoriert. Das Wanken des Rahmens beim Schieben ist mir klein genug.

Ein Lichtblick: wenigstens läuft sie mit Luftpumpe und Windkessel \o/

https://www.youtube.com/watch?v=wSb6gutjR_8


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 19:52 
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Gefummel: alle Zusatzoptionen aufs mal gehen nicht.

Der Öler ist dem Brenner im Weg.
Das lässt sich mit etwas Biegearbeit problemlos beseitigen:

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Generell war es schon ein Kunststück, das Rohr des Ölers bei ständigem Gefälle und ohne es zu kürzen in der Lok unterzubringen:
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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 20:28 
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Macke 3 & 4; Wasserstandsdichtung undicht und Dampf unterläuft den Kessellack

Zur drei gibt es eine einfache Lösung: die eingelöteten Muttern werden ein Stück herunter gefeilt. Dadurch lassen sich die zwei Schrauben, die die Dichtung gegen Kesseldruck belasten weiter einschrauben. Auch kann das Messingblech mit den Wasserstandsmarkierungen ein µ gebogen werden, dass das obere und untere Ende besser angepresst werden.

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(links ohne, rechts mit Klebeband gefeilt :roll: aber es ist ja das Blech drüber ...)

Die vier ist echt übel. Zugegeben, der Dampfdom war nur mit wenig Druck auf dem 0-Ring angezogen.Unter Druck bildete sich unterm Dampfdom am Kessel eine Lack-Blase. Also habe ich von allen Dichtflächen am Kessel und den Aufbauten den Lack entfernt. (kein Foto). Die Blase ist zum Glück wieder verschwunden.

Meine armen Finger: Rohre biegen...

Die Rohre kommen allesamt vorgebogen. Da ich aber den Wasserstand sehen wollte und das Manometer an den Dampfdom anschließen wollte hieß es, erst gerade, dann anders krumm. Das fetzt nicht, weil sich die Rohre mit vorliebe an den geraden stellen biegen lassen, wo sie noch weich sind und nicht da, wo sie vom biegen schon hart geworden sind. Ausglühen war auch keine Option, da ich die fertig gelöteten Nippel nicht auslöten wollte. Irgendwie hat es dann hin gehauen, nicht schön, aber selten.

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Tuning:
Damit der Spirituskocher ohne den in der Anleitung beschriebenen Rödeldraht richtig und möglichst tief und mit möglichst großer Neigung zur besseren Entleerung in der Maschine sitzt, habe ich die Auflagefläche unter der Rändelschraube schräg angefeilt.

Die Dochte mussten noch sauber gefaltet und gekürzt werden. Bei dem Test im Folgenden sind sie noch zu lang. Bei mir funktionieren 5 mm nicht auseinander gedröselt sondern schön parallel sehr gut (Docht glüht nicht aus). Siehe auch vorheriger Beitrag.

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 20:51 
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...
Alles weitere ist nach Anleitung ganz gut machbar.

Was ich noch vergessen habe: Ich habe die Einbauseite und Drehrichtung von Spiegelplatten, Zylindern und Kolben mit kleinen Feilmarken markiert, damit die Maschine nach Auseinander- und Wiederzusammenbau nicht neu eingelaufen werden muss.

Mit dem Bau bin ich jetzt ganz zufrieden. Irgendwann wird es mal bessere Zylinder geben, bessere Radsätze und einen hart gelöteten Kessel. Letzterer hat auch schon mal eine kleine Lotperle gespuckt.

Aber zum Heizen drängen sich noch Fragen auf. Ab dem dritten Anheizen auf dem Prüfstand neigt die Gute zum Wasserreißen. Also nicht nur ein wenig. Alleine durch das langsam abblasende Sicherheitsventil spuckt sie beim hochheizen kräftig. Wenn man da den Regler ein wenig öffnet, entleert sich der Kessel bis 3 mm über die MIN-Markierung mit einer Dusche. Dann ist der Spu(c)k vorbei. Ich kann nachspeisen und die Lok benimmt sich.

Ich dachte erst, ich hätte beim Nachspeisen oder Auskühlen Öl aus dem Öler gezogen. Aber nach dem Auswaschen mit Isopropanol und dem Auskochen mit Spüli ist das Verhalten nur marginal besser. Nach kurzem Stillstand nimmt der Effekt wieder leicht zu, kurz Regler zu, anklopfen und wieder auf und es geht wieder. Das verstehe ich nicht so ganz.

Befüllt wird nur mit destilliertem Wasser.

Hat jemand einen Tipp?

Viele Grüße,
Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 21:34 
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Hallo,

zur Lok gab es im Vorstellungsthread folgende Fragen:

f.schulz hat geschrieben:
Hallo Stefan,

nachdem ich ja auch 2 von diesen habe und die etwas anders aussehen, wie Deine, würde mich einmal ein Foto des Führerhauses und der Unterseite interessieren.

Ist diese Dampfleitung vom Dom ins Führerhaus nur für das Manometer oder erkenne ich da auch noch einen Dampfhahn? :BT

Womit heizt Du?

Neugier! :pff:

Grüße

Fritz


Halo Fritz,

wie du sicher oben inzwischen gesehen hast, gibt es einen Spiritusbrenner. Die Leitung vom Dampfdom ins Führerhaus ist das Manometer. Die beiden angeforderten Bilder gibt es oben.

Du hattest die originalen Tuning-Kessel die hart gelöteten waren oder? Ist da die Dampfentnahme gleich? Hast du da Probleme mit dem Wassserreißen?

Dampfmaschinenjoe hat geschrieben:
Das gute Stück sieht mir mächtig "gepimpt" aus , mit Nachspeiseventil , Manometer und Spezial - Sicherheitsventil so wie einem Regulator. Da steckt bestimmt viel Arbeit drin . Vielleicht fällt für uns ja ein Umbaubericht ab :E Denn ich finde es immer wieder interessant, wie die preiswerteste Echtdampflok, welche für Geld zu haben ist, das Laufen lernt. Ich bin den einfachen Weg gegangen , und habe mir die RWM Janet zugelegt, eine Schwingzylinderlok nach MSS -Vorbild mit allen verbaubaren Extras und einem stabilen Rahmen .
Gruß

Joe


Hallo Joe,

genau. Ich habe die Tuningteile gleich alle von anfang an eingebaut. Nur als Arbeit würde ich es nicht bezeichnen eher als ne ganze Menge Spaß. Zumindest meistens.

Hast du einen Bau- oder Fahrbericht zu deiner Lok?

Viele Grüße,

Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 04.01.2016, 01:45 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Stefan,

ich habe ja 2, eine mit und eine ohne den Tuning Kessel.

Mit dem Spritbrenner kam ich ohne gefährliche Nachfüllung, nicht zu Schuß. Deshalb bekamen beide Kessel den Gasbrenner. Beide fahren Klasse, ohne Spucken o.ä. Sie sind aber nur mit RC fahrbar.

Deine Phänomene kann ich mir nur mit verbliebenen Spüliresten, die das Wasser aufschäumen lassen, erklären. Ich würde einmal 2 Füllungen Leitungswasser empfehlen, damit sich da eine gewisse Schutzschicht aufbaut.

Beim Tuning Kessel entspricht die Dampfentnahme Deiner, beim anderen belies ich es bei der Serienvariante, lötete die Dampfleitung aber weich ein, weil dieses Dichtungskonstrukt, das da serienmäßig verbaut ist nie dichtete.

Ich fülle die Kessel immer ganz, und sauge nach Roundhouse Methode wieder 20ml ab, das war es dann.

Im Kessel ist dann noch genügend Wasser enthalten, wenn der kleine Gastank leer ist, so dass selbst dem Standard Kessel bislang nichts passiert ist.

Die Farbwahl gefällt mir sehr gut, mal sehen vielleicht verpasse ich meiner von froschgün auf schwarz umlackierten ein solches Gehäuse, kostet ja nicht die Welt das Zeug.

Weiterhin viel Spaß mit der MSS!

Grüße

Fritz


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 04.01.2016, 09:39 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Stefan,

zuerst meinen Glückwunsch zu Deiner schönen Lok.
Gut, dass Du Deine Erfahrungen hier postest.

Für den Betrieb Deines Modells benutze bitte nicht reines destilliertes Wasser. Wie Du auch anderen Beiträgen entnehmen kannst, sollten ca. 10% Leitungswasser dem destilliertem zugegeben werden.

Ich wünsche Dir viel Freude mit Deiner ersten Lok.

VG Manfred B.


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 05.01.2016, 23:08 
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Hallo,

das Gute zuerst, jetzt läuft sie wieder. Dazu gleich mehr.

Was mir gestern aufgefallen ist, was ich vergessen hatte, zu schreiben: Ich habe die "Brennkammer", die eher ein Flammenleitblech ist, so weit gekürzt, dass sie im zusammengebauten Gehäuse (Seitentanks und Führerhaus) so weit nach unten geneigt werden kann, dass der Kessel mit dem Dampfentnahmestutzen nach hinten heraus gezogen werden kann. Beim nächsten fälligen Abbau mache ich nochmal ein Foto. Dafür habe ich die vier Elektro-Schweißpunkte der Brennkammer vorsichtig gelöst, auf einer Seite 2 mm abgeschnitten und die Teile danach gebohrt und mit vier Nieten wieder verbunden. Die Länge muss aber mindestens so lang bleiben, dass das vordere Querblech noch in die Lücke in der Rahmen einrastet.
Ebenfalls wurde wegen einer Kollision mit <weiß ich nicht mehr> der Blechstreifen, der zwischen den Rahmenwangen einrastet leicht nach hinten gebogen.
Bild

Die beiden Schrauben, die die Brennkammer mit den Laschen in der Gehäusefront verbinden, sind von innen mit einem U-Doppelniet durch den Schlitz gegen herausfallen und drehen gesichert.
Bild

Zum Wasserreißen:
f.schulz hat geschrieben:
Deine Phänomene kann ich mir nur mit verbliebenen Spüliresten, die das Wasser aufschäumen lassen, erklären.Ich würde einmal 2 Füllungen Leitungswasser empfehlen, damit sich da eine gewisse Schutzschicht aufbaut.

Das war der entscheidende Tipp. Ich habe nach den zwei Ladungen Leitungswasser mit dem gleichen Problem zu kämpfen gehabt. Dann habe ich beim Nachspeisen im Wasserstand gesehen, dass immer beim Reindrücken Schaum entstand. Dabei habe ich mich darauf besonnen, dass ich beim Reinigen, um den Gummiring des Speiseventils zu schonen, dieses nicht wieder herausgedreht hatte. Also kam Speiseventil raus, der Gummi ab und beides in Isopropanol. Das Gewinde im Kessel auch noch mal sauber gemacht und dann 1Liter heißes Wasser eingefüllt, geschüttelt und ausgegossen. Danach ging se wieder. :)

f.schulz hat geschrieben:
Mit dem Spritbrenner kam ich ohne gefährliche Nachfüllung, nicht zu Schuß.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich mache den Kessel bis auf max voll, den Spritbrenner bis auf max und dann geht die Lok bis unter min, bevor der Brenner beginnt zu verlöschen. Ich habe jedoch, wie oben beschrieben, den Tank nach oben verschoben und geneigt und die Brenner ein wenig nach unten verlegt. Die Dochte sind auf 4-5 mm gekürzt. Glaubt man der Literatur ist das immer noch zu wenig Platz unterm Kessel aber so geht es gut.

Um ehrlich zu sein, fülle ich auch Sprit im Betrieb nach. Von oben Auspusten, nachfüllen, wieder zünden. Ohne ersteres und letzteres geht auch, ist nur nicht zur Nachahmung empfohlen.

f.schulz hat geschrieben:
Ich fülle die Kessel immer ganz, und sauge nach Roundhouse Methode wieder 20ml ab, das war es dann.

Spricht für die Sauberkeit in deinem Kessel. Da ich ein Nachspeiseventil habe, mache ich nicht ganz so voll

f.schulz hat geschrieben:
Weiterhin viel Spaß mit der MSS!

Hatte ich schon, vielen Dank, Fritz, für die Tipps!

mabaadre hat geschrieben:
Für den Betrieb Deines Modells benutze bitte nicht reines destilliertes Wasser. Wie Du auch anderen Beiträgen entnehmen kannst, sollten ca. 10% Leitungswasser dem destilliertem zugegeben werden.

Hallo Manfred, Welche Härte sollten denn dieses 10% haben? Da alle Ionen im Kessel verbleiben würde ich das nur nach Entleerung bei der Neubefüllung machen. Ansonsten wird die Brühe im Kessel ja immer dicker und neigt wieder mehr zum Wasserreißen.

mabaadre hat geschrieben:
Ich wünsche Dir viel Freude mit Deiner ersten Lok.

Werde ich haben.

Vielen Dank für die Hinweise,

Stefan

... und jetzt denk ich mir eine unauffällige Fernsteuerung aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 12.01.2016, 23:30 
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Hurra,

heute musste -- ja tatsächlich musste -- ich die MSS das erste mal durchs Wohnzimmer fahren lassen. Während ich in Karlsruhe war wurden hinter meinem Rücken schon Vorführungen "verkauft" :roll:.
Inzwischen zieht sie alle drei mit Steinen gefüllten Loren ohne zu schleudern, nachdem ich an deren Achslagern nochmal nachgebessert hatte.




Und ganz passend habe ich im Kalender vom letzten Jahr ein Bild gefunden (Heeresfeldbahnlok 99 3317-7 Waldeisenbahn Muskau, Fotograf: Jan-Hendrik Sellin, in ISBN 978-3-8407-5131-8)
Bild

Viele Grüße

Stefan

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