Meine Märklin - S 3/6 und erste Probleme...

  • Hallo Michael,

    danke für die Info. Werde ich wohl auch so machen; als ich den Schieberspiegel meiner alten Bischoff-Dampfmaschine eingeschliffen habe, habe ich nach der Prozedur mit Schleifpapier noch Schleifpaste (Habe 3 Körnungen davon) auf Glas genommen. Die Oberfläche war dann mattgrau:

    Du wirst das sicher kennen - sollte man das bei dem Umsteuerventil auch so machen, oder ist die "glatte" Oberfläche dafür besser? Die Bischoff hat ja überall Öler und vor den Schieber kommt (Projekt noch in Arbeit) extra noch ein Verdrängungsöler - da macht die rauhere Oberfläche meiner Ansicht nach auch Sinn. Und ja, ich bin eine bekennende "Ölsardine" - Dampf ohne Öl wäre nichts für mich. Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen. :) Keine Ahnung, in wie weit das Umsteuerventil vom Heißdampföl was mit abbekommt...


    ...und mal wieder in die ganze Runde gefragt:

    Das äußerst unschöne Problem mit dem Sicherheitsventil - Laut Anleitung sollte es bei 3 bar öffnen, was es aber nichtmal bei knapp 3,5 tut. Auch wenn ich nicht glaube, dass mir der Kessel bei 6 bar oder so um die Ohren fliegen würde ... aber Sicherheit geht nun mal vor. Kann da nur etwas "hängen" (aber was..?) oder muss dann das ganze Ventil getauscht werden? Bisher hatte ich nur mit einfachen gewichtsbelasteten oder offenen federbelasteten Sicherheitsventilen (wie bei Wilesco) zu tun.

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Die Achse ist auch noch gekürzt.

    Du meinst sicher die "Schraube", auf der die beiden Muttern sitzen. Sieht aus wie abgedreht, oder..?

    Aber jetzt mal ganz blöd :/ von mir gefragt: Wie bekommt man eigentlich den Kessel von der Lok, ohne irgendwelche optischen Schäden zu verursachen?

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

    Einmal editiert, zuletzt von Lokheizer (22. September 2022 um 00:03) aus folgendem Grund: Eine Frage nach der Demontage des Kessels, über die mancher wohl ein wenig lächeln wird - aber ich weiß es leider nicht.

  • Hallo Rico,

    das was du Schraube nennst, ich die Achse, auf der sich die Steuerscheibe dreht.

    Um den Kessel abzunehmen, mußt du die Windbleche und ein paar Kleinteile abschrauben. Das Führerhaus muß runter. Die Dampfleitung trennen. Der Kessel wird nur mit einer Schraube in der Rauchkammer gehalten. Hinten sind es dann die Rohrverschraubungen. Ist keine leichte Arbeit.

    Viele Grüße
    Michael

  • Hallo Michael,

    Ja, so (Schraube) habe ich das mit der Achse auch gemeint. Wie ich die dann herausbekomme wird sich sicher zeigen, wenn der Kessel erstmal runter ist.

    Das Führerhaus ist ja bereits runter, die Schraube vorn in der Rauchkammer sieht man. Mit Dampfleitungen meinst Du vorn sicher die in der Rauchkammer, wie auf Deinem Bild ersichtlich. Dann noch die Leitung am Öler; hinten reicht doch der Gasbrenner/Düse und der Wassereinfüllstutzen, dann am Regler noch das "Überhitzerrohr", also die Damfversorgung, die durch das Flammrohr zu den Zylindern geht. Das müsste es eigentlich gewesen sein, oder..? Abgedichtet ist alles mit Teflonband bzw. durch Konus selbstdichtend vermute ich mal. Genügt da einfaches 08/15-Dichtungsband aus der Sanitärtechnik? Wenn irgendwo eine Dichtung dran ist, werde ich es ja sehen. Abil N habe ich von 0,25 bis 1mm da, Schneidplotter und Locheisen sind ebenfalls vorhanden - genauso wie diverse Dichtungen noch aus meiner Wilesco-Zeit.

    Also das Zerlegen von Dampfmaschinen ist jetzt nichts unlösbares für mich, wie die Aufarbeitung meiner guten alten Rehse/Bischoff. Da habe ich z.B. bei ausgeleierten Gewinden im Stahlboden einfach aufgebohrt und mit Silberlot Messing-Gewindehülsen eingelötet. Aber solche Arbeiten kann man ja an der Lok nicht machen, sofern man sie nicht völlig umbauen will. Mich stören an der S 3/6 u.a. die ganzen "Fake-Teile", die Kesselverkleidung und das ganze Plastegedöns. Deshalb habe ich nur Angst, was kaputt zu machen.

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Rico,

    die alten Regner Sicherheitsventile können zerlegt und gereinigt / entkalkt werden und auch eingestellt werden.

    Dazu einfach den Einsatz mit einer spitzen Pinzette oder Ähnlichen herausdrehen, Feder und Kugel nicht verlieren.

    Bitte die Umdrehungen beim Ausschrauben mitzählen, erleichtert das Einstellen dann.

    Das genauere Einstellen kann an der Lok mit dem Lok- Manometer gemacht werden oder besser mit einem kleinen Kompressor mit gutem Manometer.

    Viele Grüße

    Manfred

    Einmal editiert, zuletzt von Manni (22. September 2022 um 22:56)

  • Hallo Manfred,

    danke für den Tipp! Noch habe ich ja das originale Ventil von Märklin drauf, was aber denke ich genauso aufgebaut sein wird. Auseinander hatte ich es schon, die Kugel war fest. Dann habe ich mit einem diese mit einem Zahnstocher wieder beweglich gemacht, aber rausgefallen ist sie nicht. Ich ging bisher davon aus, dass sich die Kugel nur in einem von vornherein vorgegebenen Weg bewegen kann - dem ist anscheinend nicht so. Also muss die Kugel frei herausfallen können und der Weg der Kugel wird durch die Feder eingestellt. Also kann das Sicherheitsventil ja gar nicht funktionieren, solange sich die Kugel zwar mit dem Zahnstocher drehen lässt, ansonsten aber keinen Weg nach oben zulässt. Ich hoffe, ich habe das jetzt so richtig verstanden...

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Wolfgang,

    ich glaube nicht dass in der 18 er von Rico schon ein neues Sicherheitsventil eingebaut ist, auf den Bilder sieht es jedenfalls nicht so aus.

    Meinen Betrag habe ich verbessert und von den alten Regner-Ventilen geschrieben. Zufrieden?

    VG Manfred

  • Hallo Wolfgang,

    ich glaube nicht dass in der 18 er von Rico schon ein neues Sicherheitsventil eingebaut ist, auf den Bilder sieht es jedenfalls nicht so aus.

    Meinen Betrag habe ich verbessert und von den alten Regner-Ventilen geschrieben. Zufrieden?

    VG Manfred

    Nee, ist noch original Märklin...

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Rico,

    wenn keine Feder drin wäre würde das Ventil dauernd abblasen, aber das siehst du erst wenn Du die Teile ausbaust.

    VG Man

    Hatte das Ventil ja bereits auseinander. Feder ist drin, nur die Kugel war fest. Habe ich wie gesagt mit dem Zahnstocher gelockert - sie dreht sich jetzt, aber bewegt sich nicht hoch oder runter, oder nur so wenig, dass man es nicht merkt. Und bis 3,5 bar bläst auch nichts ab. Muss die Kugel herausfallen, wenn man das Ventil ohne Feder und Schraube auf den Kopf stellt..?

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • So, jetzt funzt auch das Sicherheitsventil wieder. Die Kugel ließ sich, wie gesagt, zwar drehen, war ansonsten aber "fest". Keine Ahnung, wie sowas möglich ist - Drehung ja, Längsbewegung nein. Egal, hab die Kugel mit einem Holzstab und einem leichten, kurzen Schlag mit der Zange herausgeholt. Kein Wunder, dass da nichts mehr abblasen konnte, so wie das Kügelchen aussah. Habe sie mit normaler Metallpolitur gereinigt, ebenso den Kugelsitz mit Wattestäbchen und Politur. Hinterher alles schön mit Spiritus (Das Politurzeugs enthält Ethanol als Lösungsmittel) durchgespült und zusammengebaut.

    Morgen mal mit Dampf Testen & nach Manometer Einstellen. Meine neue Funke ist auch da und die Servos haben ihre Metallarme verloren. Musste lediglich das M2-Gewinde an den Stelldrahthalterungen etwas tiefer schneiden, weil sonst durch die fehlende Metallverstärkung zuviel Spiel vorhanden gewesen wäre. Der Umsteuerservo hat schon seine Wegdefinition per Funke bekommen, der Reglerservo kommt jetzt dran. Danke an alle,:BS die mir vom Kauf einer Billig-Funke ohne Servoverstellung abgeraten haben !!

    Eine Bitte mal an die Märklin-18er-Besitzer hier: weiß jemand aus dem Stegreif, welches Gewinde der originale Wasserstand hat? Ich würde mir nämlich gerne die Tellerfedern bei Regner bestellen, und dazu dann auch gleich den Wasserstand mit Ø 6mm. Wenn man an der 18er das "Klangrohr", so nenne ich diese gequetschte Messinghülse jetzt einfach mal, durch den Schornstein heraus abzieht und das Abdampfrohr ein wenig zur Seite biegt, kommt man an die Muttern der Umsteuerung auch ohne Demontage des Kessels ran; etwas nachgezogen habe ich die beiden Muttern jedenfalls schon. Ob sich so auch die ganze Achse ausbauen lässt..? Muss ich mal sehen - ist die eigentlich auch geschraubt?

    Danke schonmal, Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Rico,

    bei mir ist der Wasserstand m5x0,5 Ich habe mir auch den 6mm Wasserstand gekauft. Der alte war 100%ig mit Kalk zugesetzt. Da ging nichts mehr durch. Das Glas ist dann bei der Demontage zerbrochen.

    Wenn du das Umsteuerventil nicht ausbauen willst, wie willst du dann die Dichtfläche abziehen? Die Steuerscheibe magst du ja herausbekommen. Bei dem Ventilkörper musst du aber auch die Dichtfläche abziehen. Da müssen auch die Zylinder ab.

    Viele Grüße
    Michael

  • Hallo Michael,

    danke für die Info. M5x0,5 habe ich mir schon gedacht, wollte aber nichts abschrauben, bevor ich was neues da habe. Passt das Regner-Glasröhrchen oder muss man dieses kürzen?

    Bezüglich des Umsteuerventils habe ich ja noch keine Ahnung, wie es ausgebaut bzw. als Explosionszeichnung aussieht. Also funktioniert es wohl wie eine Art Schieber, nur in vertikaler Richtung. Sorry, dass ich mich hier so "dumm" anstelle, aber das ist absolutes Neuland für mich. Ich kenne Rundschieber, von Wilesco bis hin zum Maßstab 1:1 und Flachschieber - aber das war's auch schon. Also muss ich wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und die Lok doch mehr oder weniger zerlegen - Du hat das ja alles bei Deiner S 3/6 schon gemacht - hast Du zufällig auch ein paar Bilder mit geschossen..?

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Also eine Zeichnung habe ich :) ja, ganz vergessen, die Ersatzteilliste der Lok..!


    Die Achse (samt Ventilkörper) muss nach lösen der Muttern sicherlich nach unten herausgezogen werden. (dicker Pfeil) Die Muttern am Zylinder (rote Kreise) können wahrscheinlich dran bleiben...

    Ich vermute mal, dass der Zylinderblock im Ganzen vom Rahmen geschraubt werden kann.


    Das Rohr (Pfeil) wird die Führung der Achse vom Umsteuerventil sein, und die 4 Bohrungen dienen zum Festschrauben der Zylinder - sehe ich das so richtg..?

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo liebe Dampfgemeinde,

    ich habe meine S 3/6 nach dem einstellen der Servos und der Instandsetzung des Sicherheitsventils heute nochmal angeheizt. Das einzig Gute heute ist das Ventil: Nach etwas Feinjustage macht es, was es soll; es bläst bei etwas über 3 bar ab. Dass es schon ab etwa 2 bar leicht säuselt, stört mich (zumindest jetzt noch) nicht.

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    Damit haben die guten Nachrichten für mich heute ein Ende... Das Video der Rauchkammer spricht denke ich für sich.

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    Der rechte Zylinder ist auch eine "Augenweide" - kein Wunder, dass Wasser und Dampf nicht lange reichen.

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    Wohl kaum noch erwähnenswert, dass das Gas auch ganz fix alle ist und es sich im warmen Zustand nicht auffüllen lässt...

    Fazit: Aufarbeitung von Umsteuerventil und Zylindern wird wohl unumgänglich sein. Ich dachte, dass da drum herum komme... Aber nix ist. :(

    Zumindest hatte ich heute bis auf die Schraube in der Rauchkammer und die Verbindung vom Dampfrohr zu den Zylindern den Kessel in soweit schon mal fast runter. Ja, die Leitumg am Öler muss auch noch ab... Aber nachdem ich die Gasdüse gleich mit ausgebaut und mal kurz durchgeblasen habe, habe ich alles wieder zusammengesetzt - danach habe ich die Lok wie oben beschrieben angeheizt.

    Nun mal wieder eine große Frage in die Runde:

    - Umsteuerventil raus, einschleifen, neu abdichten, Tellerfedern verwenden,

    - Kolben und Schieber raus - erstmal gucken, was ich dann vor mir habe - ggf. Kolben & Schieber von Regner (?)

    - Wasserstand von Regner einbauen,

    - Entlüftungsventil an den Gastank (wie bei mifuchs1502 - woher ist das eigentlich?) löten.

    Umbau auf Flachschieber kommt für mich aus finanziellen ?( Gründen nicht infrage, und ich möchte weiterhin mit Öl fahren - das wären die wichtigsten Eckpunkte.

    Gibt es noch irgendwelche Empfehlungen, was im Zuge dessen gleich mit gemacht werden sollte..?


    Wie immer schon mal vielen Dank im Voraus, Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

    Einmal editiert, zuletzt von Lokheizer (24. September 2022 um 20:06) aus folgendem Grund: Links und Rechts vertauscht...

  • Also was ich jetzt erstaunlich finde - vielleicht sehe ich ja den Wald vor Bäumen tatsächlich nicht - ich habe zahlreiche, zumeist viele Jahre alte Beiträge hier aus dem Forum zu genau meiner Problematik gefunden, mit Bildern von allen Teilen und unzähligen Tipps und Erfahrungsberichten. Und wie habe ich das gefunden..? Ganz simpel über Tante Guugel mit der Eingabe des Begriffs: "kolben br 18 märklin". Ich habe die Suche hier im Forum seit Tagen gequält, kam aber nie auf ein passendes Ergebnis. Also manchmal verstehe ich die (elektronische) Welt wirklich nicht mehr...

    Auf alle Fälle bin ich jetzt etwas klüger geworden - ob es zur Reparatur meiner 18er ausreicht, wird sich zeigen. Auf alle Fälle habe ich erkannt, dass es wohl verschiedene Ausführungen ja nach Baujahr oder Serie zu geben scheint und der Zylinderteil samt Umsteuerung grundsätzlich eine Fehlkonstruktion zu sein scheint - zumindest in der von Märklin verbauten Variante. Und dass die "billigste" Möglichkeit, die Kolben abzudichten, im Umwickeln der Nuten mit Teflonband statt der geteilten (ist das bei jeder 18er so?) Teflonringe aus dem Hause Märklin besteht. Dann Stopfbuchsen von Regner mit einem Ø von 3mm und den Sechskant abdrehen. Ich hoffe, dass ich da jetzt aufgrund der vielen gelesenen Beiträge nichts durcheinander gebracht habe... :|

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Ja, nun habe ich mich doch noch an den Ausbau von Kolben & Schieber gemacht - war einfach zu neugierig.

    Natürlich habe ich das gleiche Problem mit den geschlitzten Dichtringen, sowohl beim Kolben...


    ...als auch beim Schieber.


    Ganz klein ist hier tatsächlich der Dichtring zu erkennen


    Die Stopfbuchse hat bei mir einen Ø von reichlich 3,2mm


    So schaut das Ganze aus


    Obwohl der Dichtring sehr straff auf der Kolbenstange sitzt


    Warum ich ausgerechnen den linken Zylinder auseinandergenommen habe, anstatt zuerst mal den Rechten, der tropft wie ein Wasserhahn, kann ich nicht sagen - aber am Ende ist es ja egal; gemacht werden müssen ja ohnehin beide Seiten.

    Da ich nach so vielen schlechten Nachrichten heute auch mal ein kleines Erfolgserlebnis haben wollte, hier noch was für's Auge:

    Ich habe die blöden LED's (obwohl ich sie erst vor paar Tagen eingebaut habe) rausgeschmissen und durch kleine Glühlämpchen ersetzt - der Eindruck ist komplett wie echt, das kommt beim Foto nur nicht so stimmungsvoll rüber. Die Birnchen haben jeweils 3V und 40mA und werden in Reihe geschalten mit 5V betrieben. Allzu warm werden sie glücklicherweise auch nicht. Dieses Licht bekommt keine LED hin... :)

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • So, ich mal wieder...

    Also so langsam fühle ich mich hier recht einsam - natürlich muss man nicht auf jeden Beitrag reagieren, aber irgendwie kommt es mir trotzdem recht ruhig vor. Naja, egal... :/

    Selbst ist der Mann oder wie man auf neudeutsch so schön sagt: "Learning by doing". Habe die Lok heute mal komplett zerlegt, um endlich mal zu sehen, was Sache ist. Die Explosionszeichnung von Murkslin ist natürlich so gut wie nutzlos... Also zunächst Kessel runter. Ein elendes Gefummel war die Geschichte mit dem Öler; der ließ sich nämlich von unten nicht abschrauben, da die Schraube mit irgendeinem Dichtmittel (vermute ich zumindest) reingedreht wurde und vollkommen zugekleistert war. Daher musste die Leitung zum Kessel mit der tollen Mutter, an die man so prima rankommt, abgeschraubt werden und ich musste an den Bericht von Witti denken... Also konnte ich den Öler erst nach Demontage des Kessels herausdrehen.


    Dann Windleitbleche, Zylinderverkleidung und Umlauf abgebaut, um an die Zylinder zu kommen

    Sah "super" aus; vor allem die rechte Seite, die vorher so stark getropft & gedampft hat


    Unter den Zylindern sah es auch nicht viel besser aus


    Also wenn diese schwarzen Streifen und Fetzen da die ehemaligen Dichtungen darstellen sollen, dann wundert mich nichts mehr...


    Die zylinderseitigen Dichtungen scheinen eine Kombination von Kupfer und Papier zu sein (?)



    Sieht jedenfalls komisch aus. Die Umsteuerscheibe habe ich noch nicht auseinander, mir hat es dann heute einfach gelangt...

    Noch ein kurzer Blick "in" die Rauchkammer


    Ach, meine arme 18er... ;( Aber was muss, das muss eben.



    Wünsche Euch eine ruhige Woche, Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Ich bewundere deine Ausdauer!

    Mein Eindruck: Märklin hat Vitrinenmodelle gebaut, bei denen man stolz sagen kann: das läuft mit Echtdampf. Nur sollte man das wohl nicht ausprobieren, dafür ist es nicht gemacht...

    Rüdiger

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