Beiträge von kochi

    Moin,

    wenn auch etwas spät kommen hier Informationen zur Schilderherstellung. Ich habe eine Vorlage gedruckt und auf Messingblech übertragen. Anschließend habe ich dann (wie beim Platinenätzen) das Blech geätzt. An den Stellen, wo der Druck auf dem Neusilber war, wurde die Oberfläche geschützt und die Zahlen und Schrauben sind erhoben stehen geblieben. Nach dem Reinigen wurde das Blech dann schwarz lackiert und mit einem Schleifblock die Farbe von den erhobenen Stellen abgeschliffen.

    Schönen Ostermontag,

    TK

    Moin,

    die Option Lipo haben wir auch geprüft. Wir brauchen aber 5V für den Drucksensor. Das hätte einen weiteren StepUp bedeutet. Auch ist die Kraft der Servos bei 3,7V geringer. Darum der Wunsch, bei den AAA Zellen zu bleiben.


    TK

    Hallo,

    da blieb dann noch die Frage, wohin mit den Akkus. Wie sonst üblich in den Rahmen konnten die Akkus nicht, da der Rahmen als filigranes Fachwerk nah am Original ausgeführt werden sollte. Bei der Suche wurde dann eine Stelle im Dach des Führerstandes gefunden. Dort konnten keine vier AA Zellen sondern nur AAA untergebracht werden. Weiter wurde eine Verkleidung mit angedeuteten Bretter erstellt, die die Zellen gut versteckt. Nun muss nur noch eine gute Lösung gefunden werden, um das Dach zu einem Klappdach umzubauen, da wegen der Akkus ein "Weglegen" nicht möglich ist.

    Tobias

    Guten Morgen,

    bei der Konstruktion der 99 5001 war eines der Ziele, die Technik möglichst unsichtbar unter zu bringen. Auch sollte versucht werden, den Führerstand möglichst frei zu halten.

    Dieses ist recht gut gelungen. Hierzu wurden statt einer gewöhnlichen fliegenden Verkabelung eine Platine in Auftrag gegeben, auf der sämtliche Elektronik fest im Rucksack verbaut wurde. Hierdurch konnte eine fliegende Verkabelung umgangen werden. Alle Servos, Lampen und Sensoren werden mit stark gekürzten Kabeln an der Platine angeschlossen. Eine Ansteuerung der Armaturen wird unterflur umgesetzt, so dass die Servos nahezu unsichtbar sind.

    Schönen Sonntag, Tobias

    Nachtrag 995001 Friedrichshafen


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    Heute in Friedrichshafen gesehen…


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    Grüsse Tobias

    Moin,

    letzte Woche kam das nächste Teilepaket aus der Fabrik. Anhand der Qualität ist nun klar, die erste Lieferung war Microwasserstrahlen, diese Lieferung war gelasert (Schmauchspuren)....

    Auch hatte der Lieferant zwei kleine Teile unterschlagen. Trotzdem wurde gestern in der Lokwerkstatt begonnen, die Teile sinnvoll an dem Rohbau zu verarbeiten...

    Mal sehen, wann/wie es weiter geht und der Hersteller die nächsten Teile liefert.

    Schönen Sonntag, TK

    Hallo Marco,

    durch Argumente geschlagen! Danke für den Link- ich korrigiere also: Der Anbeiter hat in super Qualität mittels Microwasserstrahverfahren gefertigte Teile geliefert. Ich hoffe, dass Preis/Leistung so bleiben.....

    TK

    Hallo Daan,

    danke für den Tip mit den Gewinden. In diesem Fall waren die 1,4mm Gewinde völlig problemlos zu schneiden. Der Laserbetrieb hat top Qualität geliefert, völlig gerade, gradfrei und sauber. Die Löcher waren sopergenau geschnitten.

    Nun geht es am Gehäuse weiter...

    TK

    Hallo,

    wie bei vielen war meine erste Begegnung mit unserer Spurweite mit einer kleinen Dicken von LGB. Meine erste Echtdampflok sollte auch genau diese Lok aus der Schmiede Wyko werden- leider konnte ich sie nie wirklcih verbindlich bestellen, so dass ich mich mit Ersatzloks wie Regner 99 7222 und Reppingen 99 6001 beschäftigen musste. Und, da mir mehr als nur ein oder zwei Kompetenzen fehlen, war und bin ich immer auf Unterstützungen angewiesen. Ich habe Glück und eine sehr kompetente und hilfsbereite Lokklinik in HH gefunden. Ich habe in den letzten Jahren alle Pläne und Daten zu der 99 5001 eingesammelt, so dass ich letztes Jahr endlich anfangen konnte, mein Kindheitstrauma (ich habe las Kind keine LGB Lok bekommen) bewältigen.

    Ich habe also angefangen, die 99 5001 möglichst nah an den mir vorliegenden Unterlagen zu konstruieren.

    Die Lok soll aus Edelstahl gefertigt werden. Um meine Zeichnungen immer wieder zu prüfen, habe ich die Teile mehrfach!!! in dünnem Sperrholz gelasert und Auffölligkeiten und Fehler in der Konstruktion eliminiert. Der Rahmen soll in 1,5mm Blechstärke gebaut werden, der Aufbau in 1mm Edelstahl.

    Prototyp in Holz gelasert

    Laserteile für den Rahlmen (lackiertes Holz)

    Holzlok

    Nach einer Menge Altholz habe ich gewagt, die Rahmenteile in Edelstahl lasern zu lassen. Diese kamen letzte Woche in unerwartet guter Qulität zu unerwartet günstigem Preis aus Süddeutschland...

    Also wurde spontan ein Termin mit dem LokDoc gemacht, in dessen Werkstatt an diesem Wochenende der Rahmen zusammengepuckt wurde...


    Bei der Konstruktion wurde versucht, sinnvolle Plätze für Servos zu finden. Die Servos sollten einfach (und schnell) wechselbar sein und möglichst unsichtbar in der Konstruktion sein. Für die ersten vier Servos wurden gute Plätze gefunden.

    Das Ergsbnis des Wochenendes ist oben zu sehen. Viele kleine Details wurden entdeckt, die nun in der Konstruktion geändert werden müssen. Generell könnte aus dem Abenteuer aber eine Erfolg werden.

    Einen schönen Abend

    Tobias

    Hallo Stefan.

    ich vermute, dass Du das El. überlesen hast. Die elektrische Pumpe ist ölfrei, da sie lediglich durch ein Servo angetrieben wird. Die für Dich von Georg umgebaute Pumpe ist die DAMPFspeisepumpe.

    Schönes WE

    Tobias

    Hallo,

    auf den Vorschlag von Heinz habe ein ein neues Thema zu Georgs Vevey Rollböcken mit Grube angefangen. Da keine verfügbare Umsetzungen der Vevey Rollböcke Georgs und meinen Ansprüchen entsprachen, haben wir uns Anfang des Jahres zu einem Ausflug in den Harz entschieden. Dort wurden die in Nordhausen abgestellten Vevey Rollböcke genau vermessen. In den foglenden Monaten wurde dann die Umsetzung ins Modell durchgeführt. Beim Vergleich der HSB und MOB Rollböcke ist dann augefallen, dass die Aufnahme der Normalspurräder unterschiedlich hoch montiert ist. Dieses wurde auch im Modell umgesetzt- zur Vergrößerung der kurvengängigkeit musste dabei aber bei den MOB Fahrzeugen die Erweiterung der Radaufnahme entfallen. Georg hat in den letzten Tagen als Vorbereitung für die Messe Leipzig eine Grube gebaut, die dort ausgiebig getestet werden soll. Bei der Umsetzung der Rollböcke wurde auch darauf geachtet, dass UIC Drehgestellt vorbildlich transportiert werden können. Auch dieses war bei keiner mir bekannten Umsetzung bisher möglich. Anbei ein paar Bilder der Realisierung.

    https://www.youtube.com/watch?v=d6Y5_dAZNVY

    Also bis Leipzig

    Tobias

    Hallo,

    nach meiner Erfahrung kommen viele Faktoren zusammen, die für gute Langsamfahrt passen müssen:

    -sehr gut eingestellte Lok mit super Rolleigenschaften
    -sehr guter Dampfhahn, der eine feine Regelung zuläßt
    -Warme, entwässerte Zylinder und Schieber sowie Abdampfrohr - muss erst Kondenzwasser herausbefördert werden, kann man nicht langsam fahren
    -etwas Übung am Regler. Hier muss man sich erst daran gewöhnen, dass man beim "Dampfgeben" langsam vorgeht. Wenn der Regler wenig geöffnet ist, braucht es etwas Zeit, bis der Dampf in den Zylindern genug Druck aufbaut. Ist man ungeduldig und reißt den Regler weiter auf- weil man denkt, es passiere nichts - wird sie Lok leicht zu schnell. Daher ruhig am Regler.

    Hier ein Beispiel ohne SloMo von letzer Woche.

    https://www.youtube.com/watch?v=wORhrPBkE7o

    Die Anpassungen an der Lok hat Georg gemacht, sie sind hier zu lesen, ebenso ist hat er den Dampfhahn gebaut. Die Lok ist komplett ölfrei!

    Neue Zylinder für eine Reppingen 99 6001


    Ich finde es faszinierend, die Entwicklung der Lok zu sehen.

    LG, TK