Beiträge von Kolbenfresser

    Hallo Alexander

    Ich vermute du meinst nicht verzinkt sondern vernickelt!

    Deine Arbeitsreihenfolge ist etwas unortodox!

    Eigentlich vernickelt man zuerst und nimmt dann einen Pinsel und lackiert dann die Aussparungen.

    Und die Schwinge bleibt blank!

    Gruß

    Roland

    Hallo Kurt

    Kann es sein das die Stainz ein Problem an der Rauchkammer hat? Eine Vage Erinnerung sagt mir das da eventuell ein paar Lüftungsschlitzte nachgerüstet wurden.

    Musst mal danach suchen, unsere Österreichischen Freunde können uns da bestimmt weiterhelfen.

    Ich weiß nicht ob ich auch wirklich recht habe:rolleyes:

    Viel Erfolg

    Gruß

    Roland

    Hallo Andy

    Ich habe die Erfahrung gemacht, das die Anzahl der Schaufeln relativ groß sein soll!

    Mein Turbogenerator hat bei 10mm D , 31 Schaufeln.

    Die 2 letzten Zeichnungen sehen eher nach Turbolader aus und da ist es der Volumenstrom.

    Wir arbeiten ja mit feinen Düsen und größeren Drücken, die größten Kräfte wirken an den Schaufelspitzen nahe der Düse.

    Bin auf weitere Berichte gespannt.

    Gruß

    Roland

    Hallo Alberto

    Damit wir für dich passende Antworten geben können, ist es notwendig präzise Angaben, die Maße zu deinen Teilen zu geben. Auch die Fotos sollten alles zeigen was nötig ist.

    Der obere Anschluß am Gaskessel sieht für mich aus als wäre es Weichlot und es hat auch keine Hohlkehle an der Lötung. Dieser Kupfergaskessel mit 2mm Material ist bei einem kleinen Kupferrohr in Ordnung , wenn er im Betrieb nicht heiß wird!

    Beim Füllanschluß sollte die Gewindebuchse etwa 10mm hineinragen, damit es Nicht möglich ist den Tank zu 100% mit Flüssiggas zu füllen, das schützt den Tank vor Beschädigung.

    Flüssigkeiten dehnen sich bei Wärme aus!

    Bei Wärme steigt der Druck im Tank deutlich über 10 Bar!

    Deshalb muss man beim Bau eines Gastanks wesentlich besser ( konstruktiv) und genauer arbeiten als es bei einem Dampfkessel mit 3 Bar notwendig ist!

    Gruß

    Roland

    Hallo Alberto

    Es ist schwer Dir etwas zu sagen. Kannst Du Hartlöten?

    Es wäre schön zu sehen mit welchen Werkzeugen und Flußmittel und Lot du arbeitest.

    Aus eigener Erfahrung! Sauberkeit der Lötstelle ist das wichtigste!

    Am einfachsten ist jeweils eine Stelle zu löten und dann die nächste Lötstelle wieder vorher zu säubern.

    Schritt für Schritt.

    Ich habe beim letzten Kessel heiße Zitronensäure zum reinigen benutzt.

    Früher habe ich 10% Schwefelsäure zum reinigen benutzt, die kann man kalt anwenden. In Kunststoffbehälter legen und 10 min warten und alles ist sauber.

    Ich benutze normalerweise Flußmittel von REGNER für die Lötungen. Das kann man aber nicht im heißen Zustand nachträglich auf den heißen Kessel auftragen, da es Wasser enthält und dann sofort kocht. Wenn es mit den Flußmittel kritisch wird weil die Lötung schon zu lange dauert!? Dafür verwende ich dann ein Flußmittelummanteltes Silberlot von einem Guten Hersteller!! Castolin etc

    Früher sagte mir mal jemand, Dass Teuerste Lot ist immer noch das günstigste, weil man davon wenig verbraucht.

    Ich würde nichts aus dem Baumarkt kaufen!

    Noch ein Tipp, mein letzter Kessel war mit 2 Liter auch mein erster Kupferkessel!

    2mm Wandung! Gebraucht gekauft und war nicht Dicht!

    Ich habe einen Gasgrill mit Deckel dazu benützt den Kessel schön gleichmäßig auf etwa 400 Grad zu wärmen und dann anschließend mit dem Gasbrenner die Löcher zugelötet!

    Wenn es dein erster Kessel ist? Gut wenn es 2 Personen sind mit einem 2. Brenner der dann helfen kann.

    Es ist einfacher mit zu viel Brennerleistung und Gutem Lot zu arbeiten als hinterher seine Fehler zu korrigieren.

    Die zu lötenden Teile sollten auch gut fixiert sein, das nichts verrutscht bei der Lötung, ist sonst wieder schwer zu korrigieren!

    Erfahrung im löten ist durch nichts zu ersetzen.

    Bilder wären schön!

    Viel Erfolg

    Gruß Roland

    Hallo Daan!

    Ein kleiner Tipp!

    Es ist keine gute Idee den Verdrängungsöler in den Wasserkasten einzubauen.

    Er wird dort nicht vom Fahrtwind gekühlt und funktioniert deshalb nicht sehr gut.

    Habe ich selbst erleben müssen!

    Wäre schön wenn man weiß wie Du heißt.

    Gruß

    Roland

    Hallo

    Noch ein kleiner Nachtrag zum Kessel.

    Der nötige Aufwand zur Nacharbeit ist im guten Verhältniss zum Preis.

    Jetzt habe ich einen durchaus großzügigen Dampferzeuger für meine weiteren Projekte.

    Der 230V Heizstab kann noch vom Gaskeramikbrenner unterstützt werden und zusammen könnte sogar ein 5" Antrieb getestet werden.

    @Dietrich

    Wie sieht es eigentlich mit dem Kondenswasser in dem jeweiligen Anbaubehälter aus? Kann man ein kleines Entwässerungsloch bohren?

    Gruß

    Roland

    Hallo

    Ein kleines Update. Der Kessel funktioniert schon recht gut mit seiner elektrischen Heizung.

    Kein Stress mehr mit kälter werdendem Gastank und dadurch nachlassender Brennerleistung, bei 2 Liter Volumen muss ja schließlich auch eine Menge Energie hinein.

    Ich habe auf die schnelle mal meine 3 verschiedenen Pfeifentypen getestet. Diese Resonanzpfeife und die Ringspaltpfeife hab ich von Manfred bekommen, die 3. ist vermutlich von Regner. Diese Resonatorpfeife funktioniert leider noch nicht, man kann sie aber noch einstellen. Leider nicht so lustig wenn heiß, hat aber auch einen großen Dampfverbrauch obwohl so klein, ist eine Ringspaltpfeife.

    Hat Spass gemacht und bin jetzt mit dem Kessel ganz zufrieden und könnte jetzt auch einen Lokantrieb damit testen ;( sofern einer vorhanden wäre.

    Gruß

    Roland

    Hallo

    Nachdem ich am 2. Weihnachtsfeiertag einen herben Rückschlag für mein neues Projekt einstecken musste, war Dietrich mit den Pfeifen genau das Richtige was ich zum Jahresende gebraucht habe!

    Ich denke folgendes gehört auch zum Pfeifenbau, die Ausprobe mit Dampf, wir kennen ja die Unterschiede wenn etwas mit Druckluft läuft. ;(

    In Schramberg 2023 habe ich mir dafür einen Stationärkessel gekauft, wie sie füher in Lehrwerkstätten hergestellt wurden. Leider war dieser Kessel nicht Dicht und musste deshalb nachgearbeitet werden.

    Die Aussicht, den Kessel bald für Pfeifentests zu brauchen, haben meine Laune für 2024 deutlich gesteigert! Er hat 2 Liter Inhalt und ist aus 2mm dickem Kupferrohr hergestellt, viele werden wissen, das dies eine große Aufgabe ist, all die Lecks nachzulöten.

    Ich hatte zuerst einen Gaskeramikbrenner zur Dampferzeugung dafür gebaut und schnell feststellen müssen, das ein Kessel mit außenliegenden Siederohren auch sehr Laut sein kann 8| . Ich wollte wieder eine elektrische Heizpatrone für die Dampferzeugung verwenden, da ein solcher Kessel auch ordenlich Gas benötigen würde und die Raumluft dadurch nicht besser wird.

    Löcher in eine solch dicken Kessel zu bohren und wieder zu verlöten ist aber ein große Aufgabe die auch meist nicht auf Anhieb klappt, spreche aus Erfahrung! ;(

    Kessel ist nun abgedrückt und wartet schon auf den ersten Einsatz an einer Pfeife.

    Ich Danke Dietrich nochmals für den Begin des Thema PFEIFE.

    Gruß

    Roland

    Hallo Dietrich

    Das ist mal ein tolles Thema! :thumbup:

    Fast jeder hat seine Loks schon mittels Chuffer ein schönes Abdampfgeräusch entlockt.

    Aber endlich kommt mal bei den Pfeifen etwas in Bewegung! :S

    Schön das Du uns auch noch aussagekräftige Bilder zeigst und gleich noch den Sound dazu!

    Ich hab auch schon einiges mit Pfeifen versucht, aber immer in klassischer Bauweise. Dein Bericht ermutigt einen neue Wege zu gehen und den Ton etwas zu verfeinern.

    Mein Hauptproblem liegt darin, das sie bei 3 Bar gut arbeitet aber mit 6 Bar nicht zurecht kommt.

    Ich freue mich schon darauf erste eigene Versuche zu unternehmen.

    Ich freue mich aber schon auf weitere Berichte von Dir.

    In Bezug auf Pfeifen wird wohl bald ein ganz neues Jahr beginnen :)

    Ich wünsche Dir einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches Neues Jahr.

    Gruß

    Roland

    Hallo Michael

    Auch ich lese mit großem Interesse deinen Bericht!

    Eine Asterlok kommt einer Kohlegefeuerten Lok schon sehr nahe und hat auch ähnliche Probleme. Toll!

    Schon bei meiner ersten Lok habe ich darauf geachtet die Servos so einzubauen, das ich sie von unten verschraube und auch den Servo von unten wechseln kann. Ich versuche auch die Ruderhörner zu verstecken, und wenn es geht die Servos nach unten hängend einzubauen um jederzeit auch an das Ruderhorn zum verstellen zu kommen.

    Weiter so, lese mit Genuss deinen Bericht!

    Gruß

    Roland

    Hallo

    Wolfgang: deine dünnen Nadeln sind ja ein Feinmechanische Meisterleistung!

    Ich hab mal gelernt, das man dafür idealer Weise ein weicheres Material als die Düse verwenden sollte um sie nicht zu beschädigen.

    Dafür würde sich auch Kupfer eignen. Eine passende flexible Elektroleitung liefert eine schöne dünne einzelne Litze. Muss man halt etwas suchen und messen.

    Das ist aber ein leicht verfügbare Möglichkeit die Düse zu reinigen

    Gruß

    Roland