Beiträge von flachschieber

    Hallo Martin,

    ganz ehrlich muss ich sagen: Wasser in den Kessel, etwas Gas in den Tank und die Lok anheizen. Da weist am schnellsten woran Du bist. Alles andere ist Glaskugellesen. Lufttest kannst vergessen bei einem Kolben der erst dicht ist wenn dieser auf Temperatur ist. Das ist in 15min getestet. Also was hält Dich davon ab? Hier theoretisch herumraten ob Loch, oder doch kein Loch da, optische Teuschung usw. haben die Kollegen und ich auch keine Lust das auszudiskudieren. Und Ferndiagnosen sind meist sowieso die falschen.

    Also ran an den Speck ;)

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo Martin,

    das Wasserbad kannst Du dir ersteinmal sparen. Mit dem von dir entdeckten Loch in der Leitung hinterm Regler kann die Lok nicht funktionieren. Das muss erst einmal repariert werden sonst dreht sich kein Rad. Wie so etwas passieren kann? Keine Ahnung. Da hat ein Vorbesitzer irgend etwas unqualifiziertes mit angestellt,

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo Rüdiger,

    ich lasse die Quersieder bei meinen Kesseln weg. Wichtig dies gilt für Kupferkessel. Roundhouse z.B. verbaut auch keine Quersieder. Ich sehe es auch als Vorteil an falls man den Kessel mal leerkocht. Und wo nichts ist kann auch nichts undicht werden.

    LG,

    Marco

    Hier der Link zur Aufarbeitung meiner Wilag 18 512:

    flachschieber
    22. November 2022 um 23:14

    Hallo marduk,

    die Wilag S3/6 ist immer fur Überraschungen gut. Es gibt wohl zig Varianten. Meine hat z.B. einen solchen Hahn nicht. Ich hab meine auf die Blumenspritzen Nachspeisung umgerüstet. Bei der Achspumpe hab ich nach dem Bypass gesucht. Den gibt es aber nicht da die Pumpe mit Zulaufdrosselung arbeitet. Dann ist die Lok nicht wartungsfreundlich gestaltet. Zur Aufarbeitung habe ich meine mit dem Lötbrenner zerlegt. Dafür kann ich die Lok nun jederzeit Warten, da ich Schraubverbindungen beim Zusammenbau verwendet habe.

    Wenn Du Fragen hast kannst dich gerne melden.

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo Terassenbahner,

    also die 0.3mm Bläserdüse reicht bei meinem Kessel sehr gut aus das Feuer richtig anzufachen. Hier mal ein Film den ich zusammengestellt hatte vor einigen Jahren.

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    Vielleicht hilft Dir das etwas.

    LG Marco

    Hallo zusammen,

    das Regner so ein Bördelwerkzeug hergestellt hat ist mir entgangen. Allzuviel Freude wird man damit aber nicht haben. Es sieht aus als ob es aus Messing gefertigt ist. Dauerhaft wäre hier ein Werkzeugstahl. So eine Bördelung hätte schon ein Charm. So ein Werkzeug selber herzustellen wäre ein Versuch wert. Knackpunkt ist die Spannung des Kupferrohres. Das muss so gut halten das es beim Stauchen nicht durchrutscht. Und die Umformung muss zentrisch erfolgen. Der Kopfmacher muss auf alle Fälle geführt werden. Bin gespannt ob jemand so ein Werkzeug baut. Hab leider momentan keine Zeit hierfür.

    Beste Grüße,

    Marco

    € Mod: irrelevanten teil der Antwort aus der Beitragskopie entfernt.

    Hallo Thomas,

    [...]

    Zur Stauchung des Kuperrohres: Das hab ich mir gespart. Teflonschnur drum wickeln und die Überwurfmutter anziehen. fertig. ;)

    So ein 2mm Rohr wird sich da nicht selbstständig machen. Die Packung klemmt ganz gut.

    [...]

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo Thomas,

    klar darfst Du fragen. Der Sechskant im Deckel ist einfach zu realisieren. Die Verschlusschraube wird wie eine normale Schraube gedreht. Im Kopf mit einer zylindrischen Senkung mit einem Fräser und mittig eine 2mm Durchgangsbohrung. Eingesetzt wird eine Sechskantstange mit einem 2mm Zapfen im Durchmesser. Der Zapfen so lange andrehen das dieser aus der Verschlusschraube heraus schaut. Das darf ruhig 0,05mm Spiel haben zwischen beiden Teilen. Nun beide Teile hart verlöten. Das Lot kriecht in den Spalt .

    Dann die Sechskantstange ins Futter spannen und den Zapfen der herausschaut plan plan drehen. Nur so viel das die Fläche sauber ist. Dann mit dem Abstechmeisel die Schraube von der Mutter trennen.

    Ich hab SW 4mm gewählt da ich den Steckschlüssel immer dabei hab.

    [...]

    € mod in abgetrennten Thread kopierte Antwort entfernt: RE: Rohr-Enden formen

    @ Dietrich: Das mit der Spindel ist eine gute Idee. Aber da fehlt es mir an Platz nach oben. Der versenkte Sechkant war meine Lösung für die beengten Verhältnisse nach oben hin. Im Endeffekt kann ich aber auch einen feinen Draht einmal 180 Grad biegen und ins Rohr einfädeln mit einem Füßchen. Hab das bei Christoph schon mal gesehen in Verbindung mit dem Roundhouse Öler .

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo zusammen,

    ich habe mit dem Glaskasten nun einige Betriebsstunden hinter mich gebracht. Die Erfahrung zeigt nun das der original verbaute Verdrängungsöler nicht über die ganze Betriebszeit Öl abgibt. Am Anfang kotzt die Lok Öl und am Ende merkt man das Öl fehlt. Der Öler sitzt auf dem Kessel. Vermutlich kocht das Öl einmal auf und das war es dann.

    Ich habe nun einen neuen Öler gefertigt. Klein aber fein. Mit kleiner selbst gefertigter Verschraubung für 2mm Kupferrohr. Rechts unten im Bild die Überwurfmutter der Regner Verschraubung fur 3mm Rohr.


    Bin gespannt wie der Öler sich dann im Betrieb verhält. Ich habe bei zwei anderen meiner Modelle die gleiche Bauart im Einsatz. Und da bin ich über den geringen Schmiermittelverbrauch sehr angetan.

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo Jörg,

    auch wenn es Arbeit ist, fertige ein neues Überhitzerrohr an. Zulöten ist nur dann eine Lösung wenn Du sicherstellen kannst das an der Stelle das Rohr nicht wieder anfängt zu glühen. Da reicht dann der kleinste Wassertropfen im Rohr und das Lot wird von der reparierten Stelle geblasen und das Loch ist wieder da.

    Deine 99 5001 im Hintergrund sieht super aus. Magst Du uns deinen Eigenbau mal vorstellen? Würde mich freuen.

    LG,

    Marco

    Hallo Alberto,

    Im Tread zur Z6 gib es Zeichnungen von Pal da beim Projekt die Regner Zylinder Verwendung finden sollten.

    Pal
    30. Dezember 2009 um 07:06

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo Reinhold,

    ich habe mich da anfangs auch gewundert das Roundhouse bei manchen Modellen keinen Wasserstand verbaut. Aber das ist alles sicher. Die Kesselfüllung ist auf die Gasfüllung abgestimmt. Kessel voll füllen. 25ml raus. Gas füllen bis Flüssiggas am Ventil austritt. Öl rein und dann braucht man nicht nachdenken. Zünden ,warten bis Dampf da ist und dann Spaß haben. Das Gas ist alle bevor das Wasser im Kessel aufgebraucht ist. Solange man die Prozedur beim Füllen immer gleich macht brauch man keine Sorgen haben.

    Mich begeistern die Roundhouse Loks seit Jahren. Was solideres gibt es kaum.

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo Tom,

    was oft auch vergessen wird ist der Druckwechsel. Beobachtet hab ich das bei sehr vielen Loks im Garten. Zug fährt den Berg hoch. Also höherer Dampfdruck am Verdängungsöler. Am Ende der Bergfahrt wird der Regler signifikant geschlossen und der Druck in der Leitung sinkt. Überdruck aus dem Öler reißt ne Menge Öl mit. Da kommt bei vielen kleinen Dampfloks eine richtige Wolke mit verbranntem Öl wenn der Brenner auf Leistung ist. Der Druckwechsel ist meiner Meinung nach der signifiante Faktor warum auch "heissere" Öler gut funktionieren.

    Ich habe ein Modell da ist der Öler vor dem Regler. Das bedeutet der Druck liegt mehr oder minder konstant an. Der Öler funktioniert aber arbeitet äußerst sparsam. Es reicht einmal zu Füllen für mehrere Stunden Fahrspaß. Der Inhalt sind ca 4ccm. Das Modell bleibt relativ sauber bei ausreichender Minimalschmierung.

    Krasses Beispiel mein Glaskasten von Aster: Der Öler liegt auf dem Kessel. Vermutlich kocht da das Öl sogar. Nach ein Paar Mal Regler auf und zu speit das kleine Maschinchen Öl bis der Öler leer ist. Der Rest der Fahrzeit merkt man das Öl fehlt. Da steht ein Umbau an.

    Beste Grüße,

    Marco

    Hallo zusammen,

    Ich hab heute Abend auch das Nachlaufgestell montiert und dann ausgiebige Rollproben gemacht. Da bedenkt man bei einer solchen Kinematik alle Freiheitsgrade das es auch nur im Gleis gut läuft aber wundert sich warum die Drehgestelle an den Weichen heraus hüpfen. Dann erst mal wild mit den Federn experimentiert.

    Ich dachte es liegt am Achsdruck. Radsatzinnenmaß passte aber auch. Dann mit den Federn herumexperimentiert. Nicht so wirklicher Erfolg stellte sich ein. Dann das Fahrwerk ganz langsam drübergeschoben. Klack und raus war das Rad.

    Dann hab ich mir die Räder mal ganz genau angesehen. Und auch gefühlt. Und da wurde mir klar. Mit scharfem Spurkranz innen kann der Radsatz beim kleinsten Seitendruck nur am Kundtstoffradlenker Aufklettern. Die Vor- und Nachlaufräder sehen mit den kleinen Spurkränzen schon klasse aus aber mit einer scharfen Kante innen wird das nichts. Also alle Räder rausgebaut und auf der Drehmaschine die Kanten mit einer kleinen Schlüsselfeile verrundet. Danach mit einem Poliergummi den Spurkranz komplett poliert.

    Was soll ich sagen. Nun flutscht das Fahrwerk ohne Entgleisung über die Weichen.

    Was ich damit sagen will : Manchmal setzt man vorraus, das bei einem so tollen Modell ja alles perfekt sein sollte und stellt nichts infrage. Man sucht unter Umständen an der falschen Stelle. Wie ich mit der Verlegung der Weiche oder der Tatsache das eine LGB Weiche nun mal keine finescale Weiche ist.

    Hier noch ein Vergleichsfoto des Spurkranzes vor und nach der Überarbeitung.

    @ gedreivier:

    Bei der P8 reicht es die Kolbenschutzrohre abzubauen. Dann läuft diese gut durch den R3.

    Wenn nicht einfach mal das Vorlaufgestell drehen.


    Beste Grüße,

    Marco