ganz herzlichen Dank für eure positiven Beiträge zu meiner Bastelei. Ich habe einfach nur das getan, was ich als nicht gelernter Metallbauer mir angeeignet habe. Aber über so viel Lob freue ich mich natürlich und es fördert die Motivation, so lang es geht, weiter zu machen.
in meinen Dampfloks mit Kohle beheizt habe ich im Hilfsbläser Düsen mit 0,8mm.
Anbei sende ich Dir eine Info als Bild aus der Club-Zeitschrift "NEWSLETTER&JOURNAL" von G1MRA The Gauge One Model Railway Association BOOKSHOP, da gibt es ein ganz tolles Buch, in dem alle Probleme mit Kohlefeuerung beschrieben werden. Auch Nicht Mitglieder können dieses Buch in UK bestellen. Wenn Du hierzu weitere Fragen hast, dann bitte eine Nachricht.
zu Deinem Problem: Erzeugt das Anheizgebläse auch genügend Zug? Die Flamme eines Streichholzes an die offene Feuertur gehalten, sollte deutlich in den Heizraum gezogen werden oder sogar ausgeblasen werden:
endlich habe ich es geschafft, meine BR64 auf Gleisen zu testen. Über den Gleisaufbau habe ich ja schon an anderer Stelle geschrieben, die sog. Balkonbahn. Die ist nun fertig, und nach dem die Blütezeit der Blumen auf dem Balkon fast zu Ende war, konnte ich die Gleise aufbauen und die Lok endlich mal testen. Grundsätzlich bin ich dem Laufverhalten zufrieden bis auf: Nachstellen der Steuerung, sie hinkt ein wenig, und die Wasserversorgung ist noch nicht ausreichend. Aber hier bin ich dabei, eine Dampf Speisepumpe zu bauen.
Anbei ein kleiner Film, hier bitte ich um Nachsicht für die Kameraführung und die Komentare, es ist der erste Film, den meine Gattin mit dem i-Phon aufgenommen hat.
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nach dem ich einige Baustellen abgeschlossen habe, kann ich mich wieder dem "Dampfspeisepümpchen" zuwenden. Den Dampfteil habe ich soweit zum Laufen gebracht, habe da aber eine "äußere Steuerung". Ich möchte aber ein Pümpchen mit innerer Steuerung verwirklichen. Geistig bin ich schon ziemlich weit, nur bei der Fertigung scheitere ich an den Bohrungen für Hilfs - und Hauptschieber. Es sind da ja Bohrungen nötig mit einem einwandfreien und glatten Boden, denn der Schieber soll ja leicht gleiten und auch dichten.
Nur, wie stellt man so eine Bohrung her? Versuche mit einem Fräser, der über Mitte schneidet, brachten kein befriedigendes Ergebnis, Ich bin in Sachen Mechanik ein Autodidakt, und in meiner nun schon 25 jährigen Modellbauerei mußte ich noch kein solches Loch anfertigen.
Kannst Du mir einen Tip geben, wie Du das bei deinen Pumpen gemacht hast?
mit großen Interesse habe ich Deinen Beitrag gelesen, steht doch bei mir der erste Fahrtest der 64er immer noch an. Die Leistung der Saugzuganlage bei der 64er habe ich ja mit einem alten Höhenmesser aus einem Segelflugzeug gemessen und optimiert. Dabei stellte ich fest, dass die Geometrie des Schornsteins einen ganz erheblichen Einfluss auf den Luftzug hat. Ich habe bei der 64er sowie auch schon bei der 01er die Schornstein-Geometrie so gut als möglich an die Geometrie einer Venturidüse angenähert.
ich glaube, das Problem der Platzierung des Verdrängungsölers ist ganz einfach und auch auf dem Photo erkennbar, er soll gleichzeitig als Atrappe für die Luftpumpe dienen.
wie willst Du die Zuleitung zu den Zylindern ausführen? Seitlich, wie bisher oder zentral nach unten. Und, was meinst Du unter "freie Bewegung der Überhitzerrohre" Und noch eins, was für ein Maßstab hat denn die Lok?
Dein Problem kann ich zunächst nicht nachvollziehen, denn im Normalfall sind ja Kessel, Rauchkammer Rahmen und Zylinder eine doch recht feste Einheit. Eine gewisse mechanische Entkoppelung erreichst Du, wenn der Anfang der Überhitzerrohre am Kessel und das Ende (Sammelkasten) mit dem Rahmen (Rauchkammer) verbunden ist. Aus den angefügten Bildern ist ersichtlich, wie ich das bei meiner BR64 ausgeführt habe.
Vielleicht kannst Du mal ein Bild deiner Lok hier zeigen, damit man besser sehen kann, wo dein Problem liegt.
das Dampfteil der Pumpe wäre nun fertig, wenn sich nicht zwei Fehler eingeschlichen hätten, einmal ist mir die Bohrung für den Frischdampf etwas aus der Richtung geraten, sodass der Schleuderkolben den Dampf für den Hauptschieber blockiert, und zusätzlich ist mir der Abstand der beiden Schleuderkolben-Hälften zu gring geraten = Denkfehler. Um die Funktion besser beurteilen zu können, habe ich die Zwischenplatte, die zwischen Steuerblock und Dampfzylinder liegt, aus Acrylglas gefertigt, so kann ich die Bewegung des Hauptschiebers in Funktion sehen. Ein geänderter Schleuderschieber ist schon entstanden, jetzt muss ich "nur" noch den Ausschnitt im Steuerblock ändern. Hoffentlich zieht das nicht eine Neuanferigung desselben nach sich!
an meiner Pumpe konnte ich weiter arbeiten. Für den Anschluss der Zu- und -Abdampfleitungen habe ich zwei ovale Flanche hergestellt, Abgedichtet wird mit eingelegten O-Ringen. Weiterhin sind die Bohrungen für den Hilfsschieber und die Dampfbohrungen zum Schleuderschieber entstanden. Entgegen der Befürchtungen ging diese Arbeit ohne Zwischenfall von statten.
zu nächst, ich bewundere deine Fähigkeiten in der Fertigung der einzelnen Teile per CAD. (Zeichnen und Fräsen)
Nur, dein Schieber sieht für mich etwas eigenartig aus. Du hast hier zwar den Vorteil, dass die Dampfkanäle (scheinbar) einfacher zu bohren sind, nur, Du hast eine große Auflagefläche (Reibungsfläche) des Schiebers. Auch wenn das Iglidur Material selbstschmierend ist bedeutet das noch nicht, dass dann keinerlei Reibung auftritt. Bei meiner BR64 habe ich ebenfalls Flachschieber aus Iglidur X verbaut. Bei 3bar Dampfdruck ist da schon ein wenig Kraft nötig, um den Schieber zu bewegen.
Deine Lösung ist natürlich super, wenn auch bis zur Gebrauchsfähigkeit etwas aufwendiger. Besonders bei den kleinen Gewinden, die ich für die Dampfspeisepumpe benötige, ist, meine ich jedenfalls, meine Lösung optimaler, da ich weder Werkzeug noch Objekt neu ausrichten muss. Auch habe ich mit den gleichen Hilfsmitteln die Möglichkeit, Gewinde in der Drehbank zu schneiden.
schon zu Anfang meiner Modellbautätigkeit habe ich mit aus Restmaterial einfache Hilfen zum Gewindeschneiden auf der Drehbank wie auch in der Ständerbohrmaschine angefertigt.
Die Bilder, glaube ich, bedürfen keiner Erklärung.
Für kleine Gewinde, unter 2mm habe ich mir kürzlich bei dem Versender mit "A" ein Spannzangenset gekauft. Hier habe ich die Möflichkeit, eine Bohrung zu Bohren und danach das Gewinde zu schneiden, ohne die Einstellungen an der Bohrmaschine oder Fräse ändern zu müssen, es passt alles in der Höhe. Hier ein Beispiel für ein Gewinde 1,4mm!
Die Spannzange ist im Bohrfutter nicht fest, sie wird nur ganz leicht von diesem geführt.
meine BR64 ist nun soweit fertig, aber es fehlt noch ein wichtiges Merkmal, oder Teil, eine Dampfspeisepumpe. Angeregt durch einen Beitrag von Bruno "BMSTJ" hier im Forum und Dank der Unterstützung von Bruno habe ich mich in das Abenteuer gestürzt, und mit dem Bau einer Pumpe begonnen. In einem Artikel in der Zeitschrift "Der Dampfbahner",die ich auch von Bruno erhalten habe, ist eine Pumpe für 5" Loks beschrieben. Damit konnte ich mir zunächst die Grundsätzliche Funktionsweise klar machen. Die Abmessungen habe ich der 64er, (Spur 2 = 2,5") angepasst. Entstanden ist bis heute der Dampfzylinder mit dem Steuerblock, es fehlen hier noch die diversen Bohrungen für Zu-und Abdanpf. Vor dieser Arbeit kraust es mir noch einwenig. Der Dampfteil werde ich "ölfrei" ausführen, Schieber aus Iglidur X und Teflon, O-Ring unterstützt. Bohrung Dampfzylinder 10mm Hub 9mm; Wasserbohrung 5mm.
Anbei nun Bilder, die den derzeitigen Bauzustand zeigen.
schön, wieder einmal was von Dir zu hören und das gleich mit einem solch tollen Projekt! Glückwunsch hierzu und viel Erfolg. Deine Berichte werde ich sicherlich mit großem Interesse verfolgen.
Eine kleine Frage hätte ich, Du verwendest Flachschieber, die rund sind, wie, ich glaube wie bei Reppingen-Modellen. Nur, warum ist hier die Abdampfbohrung nicht größer als die Zudampfbohrungen?
heute möchte ich Euch den Abschluss an den Arbeiten an der 64er vermelden.
Die Beschriftung ist angebracht, Regler und Achsspeisepumpe sind o.K; Die Lok kann nun in den Testbetrieb auf der Schiene gehen. Dies wird, sofern alle Lieferanten ihre Lieferzusagen einhalten, in den nächsten 2 bis 3 Monaten gehen können. Hierüber werde ich dann mit bewegten Bildern berichten.
Ganz fertig ist die Lok für mich allerdings noch nicht, sie soll noch eine funktionierende Dampfspeisepumpe erhalten, die im "Kopf" schon fast fertig ist, aber noch nicht auf Papieren und erst recht nicht in Wirklichkeit. Aber auch diese Herausforderung werde ich versuchen zu meistern.Es bleibt also spannend.