Reine Kupferkessel kann man getrost ohne Quersiederohre bauen. Ich habe einen Roundhousekessel, alles aus Kupfer, der macht sehr gut Dampf, mit dem passenden Brenner natürlich. Heute würde ich auf Quersiederohre bei Kupfer Selbstbaukessel verzichten. Das ist meine persönliche Erfahrung.
Beiträge von Piz
-
-
Erster Test
auf der Werkstattanlage hat heute stattgefunden und ich bin sehr zufrieden. Das Konzept mit 2 Regler, statt dem Verbundventil mit den vielen Schläuchen funktioniert wie angedacht. Mit den getrennt ansteuerbaren Zylinderentwässerungen für HD und ND, kann in kürzester Zeit beide Zylinder vorgewärmt und somit gefahren werden. Der Regler für den ND ist am Poti der FlySky und somit sufenlos dosierbar. Erhört man dort den Druck, kann weniger Dampf durch die HD Zylinder (Erhöhung des Druckes am HD Ausgang), die ND Zylinder beginnen zu Schleudern. Es kann sehr fein reguliert werden und mit der FlySky wird nun der ND Regler nur auf das absolut nötigste Eingestellt.
Die Ölspindel am Öler wird laufend zugedreht, das Kondensat ist immer noch ausreichend mit Öl gemischt. Der Öler wird nur bis höhe Spindel gefüllt, und zieht wunderbar, interessanterweise gibt es kein Kondensiertes Wasser im Öler, obwohl der Ölstand sinkt.
Auch hatte ich durch den Wegfall des Verbundventils genügend Platz für ein Akkupack mit 5 AA Zellen und somit genügend Spannung für einen langen Einsatztag.Gesamtansicht des Fahrwerkes, rechts die Halterung des Akkupacks:
Der Gehäuseboden mit dem Peifenservo, welcher in die linke Aussparung passt:
In diesem Baustadium war das anbringen eines Kupplungshaken am einfachsten:
Gaversorgung mit Kalt- Warmtank und Absperrventil dazwischen:
Die Montage des Kessels, der Dampfleitungen, Servokabel, Steuerstangen und des Empfängers war eine Herausforderung:
Am Schluss wurde getestet:Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Nun wird die Lok noch mehrmals getestet, justiert und mit den letzten Teilen fertig gestellt.Beste Grüsse, euch allen eine schöne Weihnachtszeit und für das neue Jahr alles Gute, vor allem Gesundheit.
Christoph
-
Unsere G4/5 haben auch 0,3mm Düsen. Die Einbauhöhe und Ausrichtung musst du recherchieren, Dampfandy kann dir dazu ev. auch noch Tips geben, allenfalls Versuche anstellen.
Weiterhin viel Erfolg
Christoph
-
Michael,
falls du den Rost noch einmal neu baust, würde ich die Schlitze auf 3 mm vergrössern und die Stege dazwischen auf 2mm verkleinern. Das sind die Erfahrungen mit den Kohle RhB G 4/5 von Theo und mir. Wir sind immer noch am Testen. Auf breiten Stegen kann sich zuviel Asche ablagern, auf grösseren Schlitzen kann sie besser auf den Aschkasten Boden fallen.
Gruss Christoph
-
Konntest du den Hilfsbläser in Betrieb nehmen? So ab ca. 1,5 bar sollte der Wirkung zeigen, dann geht es sehr schnell, falls Düse etc. stimmt.
Dein Rost, hat der ein Begestigungskreuz zwischen Rost und Bodenplatte (Nieten sind kreuzartig sichtbar)?
Falls es so ist, könnte dies den Luftzug schon empfindlich bremsen.Die Bodenplatte ist ja dazu da, um die Aschenrückstände aufzufangen. Wenn möglich würde ich den Schlitz zwischen Rost und Bodenplatte vergrössern. Dies habe ich auch bei meiner Riverdale Lok gemacht, auch damit ich mit einem Werkzeug durch die Schlitze fahren kann.
Gruss Christoph
-
Hallo Michael
Es ist schwierig aus der Distanz dein Problem zu beurteilen. Da du auch eine Riverdale Lok hast, kennst du das Anfeuern und der Aufbau eines Kohlefeuers.
Wie schon Günter schreibt, ist ein gutes Anheizgebläse sehr wichtig. Dasjenige von Riverdale scheint mir zu klein für deine Lok. Eine absolut dichte Rauchkammer kommt dazu. Dann kommt das Brennmaterial. Zuerst muss eine gute Glut (Petrolgetränkte Holzkohle) entstehen, danach kann langsam mit Antrazit weiter das Feuer aufgebaut werden. Antrazit erträgt aber keinen oder nur kurzen Unterbruch des Unterdrucks in der Rauchkammer. Ich habe sehr gute Erfahrung mit Shisha Kohle gemacht. Heute feuere ich eigentlich immer gemischt, Antrazit mit Shisha. Antrazit behält die Glut auch bei Stillstand der Lok, Antrazit hat kurzfristig mehr Energie. Ich glaube kaum, dass du den Rost umbauen musst, dafür braucht es längere Testreihen, so wie ich sehe entspricht er ca. den Massen von Riverdale.
Mein neuster Rost für die sich im Bau befindende Garratt hat etwas breitere Schlitze. Konntest du den Bläser denn schon in Betrieb nehmen?Ich wünsche viel Erfolg.
Christoph
-
Wenn man nicht sieht, woher die Anschlusskabel kommen und wohin sie gehen, ist es unmöglich die Funktion zu erklären.
Gruss Christoph
-
In dem Widerstand der einstellbar ist, wurde eine zu hohe Spannung für ein Bauteil mit weniger Eingangsspannung angepasst. Das macht man heute nicht mehr, es gibt kleinste Speisungsplatinen mit einstellbarer Ausgansspannung.
Gruss Christoph
-
Schreib eine Mail (kannst in Deutsch schreiben) an Roundhouse, die werden dir weiterhelfen. Schau mal in der Page nach, in DE gibt es einen Vertreter, ev. hat er auch solche Ersatzteile.
Gruss Christoph
-
Karl Heinz
ich bin mir nicht sicher ob das eine gute Idee war, die Dampfleitung dermassen zu vergrössern. Ich kenne keine Loks in dem Massstab die grössere Leitungen hat als 3mm (aussen). Du wirst den Regler kaum bewegen wird die Lok davonrennen, wenn dann noch neue Dichtungen in den Kolben sind sowieso.
Gruss Christoph
-
Weiter geht es
Mit dem Bau der Regner RhB Mallet. Die Gasversorgung wurde umgebaut, die Entnahme am Kalttank ist nun unten. Ebenfalls wurde eine Schnellkupplung und ein Ronsonentlüfterventil eingebaut. Zwischen den Tanks ein Gasventil. Am Kalttank ebenfalls ein Ronson Entlüftungsventil.
Auf der provisorischen Bodenplatte wurden nun die Servos, beide Gastanks und alle Armaturen positioniert und montiert. Da ich einen zweiten Regler für die ND Zylinder Unterstützung, dafür kein Verbundventil habe, musste der Sevo für die Pfeife in den unteren Stock. Dort wo bei Regner das Verbundventil ist, befindet sich das Akkupack. Dazu musste eine Halterung gebaut werden, welche sich auf der Triebachse und der Befestigung der Schienenräumer abstützt.
Ganz rechts der Dampfhahn, dann das Ventil zur ND Unterstützung, Pfeifenventil und links Wasserstand:Ein Blick ins Flammrohr zeigt die Flamme:
Die Halterung für das Akkupack von oben, durch die linke Aussparung passt der Pfeifenservo:Das Akkupack von unten fotografiert:
Der Test auf den Rollen hat gezeigt, dass das vordere ND Fahrwerk irgendwo noch schwergängig ist.
Dank des „Kuchenbleches“ sieht man ob Öl im Dampf ist. Nach einigen Probeläufen wird die Ölmenge mit der Stellschraube auf ein absolutes Minimum eingestellt.
Die beiden Zylinderentwässerungen können dank der FlySky f6X Fernsteuerung getrennt bedient werden. Dies ist nicht unbedingt nötig, aber bequem beim Aufheizen der Zylinder.Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Gruss Christoph -
Gute Idee Michael,
auf Rollen ist viel besser als aufgebockt. Ich Teste alles zuerst auf Rollen und war schon mehrmals froh, noch nicht Gespritz zu haben. Im Moment ist eine Regner Malett im Prüfstand, die Zahnradlok fährt immer noch im Messingkleid, diese ist nun aber nach dem Einsatz in Friedrichshafen und einem Gastankumbau für das Spritzen bereit. Wünsche dir viel Erfolg und freue mich auf einen Bericht.
Christoph
-
Hallo Terrassenbahner,
aus eigener Erfahrung empfehle ich dir für die Inbetriebsetzung dieser tollen Lok, dir genügend Zeit zu geben, vor allem im noch ungespritzen Zustand. Heiz die Lok zwei drei mal an, jetzt kannst du noch Ändern/ Verbessern…
Nach der definitiven Montage kommt das ganze Inbetrieb setzten nochmals! Viel Erfolg dabei und Gruss aus der Werkstatt.
Christoph
-
Das Überhitzerrohr muss nur im Bereich der Flamme des Brenners, aus Edelstahl sein. Ich würde von der Dampfentnahme bis zum Eingang ins Flammrohr und danach beim Austritt wieder Kupferrohr verwenden. Bedingung ist, dass man Hartlöten kann.
-
-
Hallo Micha
ich habe bei meinen LGB Umbauten und auch bei: Umbau einer LGB 2095 in eine „Live Diesel“ Lok Thor Fahrtegler verwendet. Funktionieren tadellos.
Gruss Christoph
-
Ich habe keine Pläne. Ev. unter Studerpläne suchen.
-
Die Lok fährt.
Nach den Tests auf den Rollen, wurden die Servos montiert und nach der Demontage der Rauchkammerinnereien konnte der Aussenkessel über den Innenkessel geschoben werden. Danach konnten die diversen Anschlüsse wieder montiert werden. Für die hinterste Überwurfmutter musste ein Spezialschlüssel hergestellt werden.
Erste Versuche auf der Werksttanlage sind positiv ausgefallen. Feineinstellungen an den Servos und die Gas Verbindung zwischen Lok und Tender müssen noch optimiert werden.Blick in die Rauchkammer ohne Anschluss Leitungen
Alles wieder verbunden:
Bereit für die Probefahrt.
Eine schaltbare indirekte Beleuchtung für den Wasserstand:Als Last wird die kalte Mallet gezogen:
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Gruss Christoph -
Ein Satz dazu wäre das Minimum…Was, warum, wie z.B.
-
Das Fahrwerk
läuft nun auf den Rollen und zwar ausschliesslich in Verbundwirkung. Der Regler zum ND Zylinder wird höchsten kurz zum Anlaufen des Fahrwerks wenig geöffnet.
Am Dampfaustritt ist ein Kondensat Behäter entstanden, denn die Lok soll möglichst nicht spucken.
Als nächstes werden die Servos und der Empfänger platziert. Da kein Öler mehr im Führerstand ist, hat es mehr Platz um die Servos möglichst versteckt zu platzieren.
Der Abdampfbehälter :
Die provisorische Gasversorgung mit Kalt- und Warmtank. An beiden Tanks kann über Feuerzeugventile entlüftet werden:
Das Fahrwerk auf den Rollen:Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Beste Grüsse Christoph