Danke, ich habe dasselbe realisiert ohne Umkehrelektronik also ohne Kosten.
Gruss Christoph
Danke, ich habe dasselbe realisiert ohne Umkehrelektronik also ohne Kosten.
Gruss Christoph
Danke Stefan und Marco.
Ja das war mir bekannt, im März 2022, also hier zurück Seite 2 habe ich geschrieben:
„Bedenke noch etwas, wenn du beide Fahrwerke symmetrisch, also ganz gleich aufbaust, werden sie beide, entweder vorwärts oder rückwärts Fahren wollen…nicht ganz so gut in einer Garratt.
Es gibt etwa 3 Lösungen das Problem zu umgehen. Ich werde eine mechanische anwenden“
Ich habe nun die zweite mechanische Lösung angewandt. Die elektrische hat Stefan erklärt.
Beste Grüße Christoph
@ Tom
Ja so wäre es möglich, aber zwei Kanäle brauchen für dieselbe Bewegung zur selben Zeit…
@ Anders
Vielleicht antwortet dir hier Rüdiger (ruebennase), er fährt auf einer Mallet Lok in Schweden, und kann auch Schwedisch. Die Antworten auf deine Fragen findet man auch in Fachliteratur, bewegliche Dampfleitungen waren immer ein Schwachpunkt dieser Konstruktionen. Ich werde diese mit Vitonschläuchen realisieren.
Gruss Christoph
Hallo Anders
Ein Servo hat drei Anschlüsse, + / - und Signal. Die kann man nicht anders Anschliessen. Da sie miteinander die Fahrrichtung ändern müssen, muss man ein Servo anderst positionieren, denn die Fahrgestelle sind identisch, aber auf den Schienen sind sie Kopf an Kopf.
Ja die Bauart hat genügend Platz für alles. Sie wird aber auch lang. Ich baue ohne Plan, hie und da eine Skizze. Erst wenn der letzte Bauschritt funktioniert, geht es weiter. Jetzt wird der Kessel fertig gestellt und getestet, dann kommt das Äussere.
Beste Grüße Christoph
Die Franklin- Butterfly- Feuertür
Bei Kohleloks ist die ferngesteuerte Feuertüre eine ganz grosse Hilfe. Sie kann nicht nur zum Beschicken des Feuers geöffnet werden, nein auch während der Fahrt, um einen Blick ins Feuer zu werfen oder um die Luftzufuhr durch den Rost zu minimieren.
zum Original: Zwei flügelförmige Türen, die sich wie Schmetterlingsflügel öffnen (daher der Name). Meist druckluftbetätigt, gesteuert durch ein Pedal im Führerstand. Der Heizer kann beide Hände für die Schaufel nutzen, während die Tür automatisch öffnet und schließt, was Zeit spart und den Wärmeverlust begrenzt. Diese Türen waren vor allem auf Loks in den USA und China im Einsatz.
So eine Türe habe ich in unserem Massstab noch nirgens im Einsatz gesehen, deshalb reizte mich der Bau einer solchen Türe besonders. Der Servo zur Türbedienung ist bequem unterhalb montiert, was zusäzlichen Platz im Führerstand frei macht. Ich werde die Türe mit einem Potentiometer bedienen, so dass bei Bedarf auch nur ein kleiner Schlitz weit geöffnet werden kann.
Die Türe geöffnet und geschlossen, die Platte davor sollte den Führerstandsboden markieren:
Die Kohleschaufel mit Kohlen:
Der Servo mit Türe offen und zu:
Daneben hat es noch mehr Platz, der Sevo für die Pfeiffe wird dann auch im Unterflur landen:
Wie gut sich nun die Türe im Betrieb bewährt (Hitze etc.) kann noch nicht beurteilt werden, eine andere Konstruktion lässt sich jederzeit realisieren, da das Ganze am Stehkessel angerschraubt ist.
Beste Grüsse Christoph
Die Rauchkammer
wird am Langkessel angeschraubt. Der Düsenstock wird wie bei der S3/6 Kohlelok von Dampfandy ausgeführt. Jedes Fahrwerk und der Abdampf der Speisepumpe erhalten einen sparaten Dampfaustritt. Die Bläserleitung verlässt die Rauchkammer nicht, und wird separat montiert. Die Rauchkammertür und der Kamin ist von Herrmann, der Rauchkammerverschluss von Roundhouse (vom Kessel meiner Zahnradlok). Dieser ist funktionell und stabil genug um die Rauchkammertür dicht zu schliessen. Unten am Kamin wurde aus Kupferrohr ein Trichter gebaut. Auch diese Skizze ist aus der Page von Dampfandys S3/6.
Vorläufig geht es darum den Kessel möglichst bald betriebsbereit zu machen. Funktionalität, Servicefreundlichkeit und Handhabung haben nun Priorität.
Der Düsenstock in der Rauchkammer von Dampfandys S3/6:
Unten in der Rauchkammer, die Öffnung für den Düsenstock:
Die Querstrebe für den Rauchkammerverschluss ist einseitig angeschraubt und kann entfernt werden:
Der Kamin ist an die Rauchkammer mit Hartlot angelötet, ebenso der innere Messingring:
Der Plan aus der Page von Dampfandys S3/6. Hier steht alles was ich wissen muss:
Der Trichter unten am Kamin:
Beste Grüsse Christoph
Der Kessel hängt nun, befestigt auf Höhe der Stehkesselvorderwand im Mittelträger zwischen den Fahrwerken und vorne stützt sich der Kessel vor der Rauchkammer auf ein Hartholz . Die Hänger sind aus Printplattenmaterial. Diese Materialien leiten die Wärme nur sehr schlecht auf den Mittelträger. Der Rost ist eingepasst und darunter ist das Auffangblech um Asche und Feuerreste aufzunehmen. Rost und Auffangblech können entfernt werden und sind durch denselben Stahlstifft gesichert.
Stahlstift, Rost und Ascheblech:
Seitlicher Blick unter die Feuerbüchse, der Rost steht schief, da nicht mehr gesichert:
Blick von oben auf die eine seitliche Aufhängung des Kessels:
Der hängende Kessel im Mittelträger:
Blick unter die Feuerbüchse mit gesichertem Rost und Auffangblech:
Durchs Feuerloch sieht man den Rost, links darunter die Sicherung für Rost und klappbarem Auffangblech:
Der auf dem Rücken liegende Kessel zeigt links das Parkettholz, in welchem auch die Wasserablassschraube und somit der Kessel positioniert ist und rechts den Rost:
Der Kohlekessel
für die Garratt erhielt nicht die letzte Ölung, nein aber die letzte Hartlötung. Dies in der Werkstätte von Kollege Theo, er ist für diese Arbeit besser eingerichtet. Nach der Kaltdruckprobe geht das Projekt in die nächste Runde.
Der Kessel wird dann im Rahmen positioniert und mit Feuertüre, Rost, Rauchkammer und den Dampfarmaturen ausgestattet. Danach starten schon die ersten Anheizversuche. Erst wenn alles Passt, entsteht eine Lok drum herum. Dies wird dauern, bald bin ich wieder mehr draussen als drinnen.
Beste Grüsse Christoph
Rüdiger,
schöner Artikel in der GartenBahn. Mit Bild des Originals.
![]()
Christoph
Reine Kupferkessel kann man getrost ohne Quersiederohre bauen. Ich habe einen Roundhousekessel, alles aus Kupfer, der macht sehr gut Dampf, mit dem passenden Brenner natürlich. Heute würde ich auf Quersiederohre bei Kupfer Selbstbaukessel verzichten. Das ist meine persönliche Erfahrung.
Erster Test
auf der Werkstattanlage hat heute stattgefunden und ich bin sehr zufrieden. Das Konzept mit 2 Regler, statt dem Verbundventil mit den vielen Schläuchen funktioniert wie angedacht. Mit den getrennt ansteuerbaren Zylinderentwässerungen für HD und ND, kann in kürzester Zeit beide Zylinder vorgewärmt und somit gefahren werden. Der Regler für den ND ist am Poti der FlySky und somit sufenlos dosierbar. Erhört man dort den Druck, kann weniger Dampf durch die HD Zylinder (Erhöhung des Druckes am HD Ausgang), die ND Zylinder beginnen zu Schleudern. Es kann sehr fein reguliert werden und mit der FlySky wird nun der ND Regler nur auf das absolut nötigste Eingestellt.
Die Ölspindel am Öler wird laufend zugedreht, das Kondensat ist immer noch ausreichend mit Öl gemischt. Der Öler wird nur bis höhe Spindel gefüllt, und zieht wunderbar, interessanterweise gibt es kein Kondensiertes Wasser im Öler, obwohl der Ölstand sinkt.
Auch hatte ich durch den Wegfall des Verbundventils genügend Platz für ein Akkupack mit 5 AA Zellen und somit genügend Spannung für einen langen Einsatztag.
Gesamtansicht des Fahrwerkes, rechts die Halterung des Akkupacks:
Der Gehäuseboden mit dem Peifenservo, welcher in die linke Aussparung passt:
In diesem Baustadium war das anbringen eines Kupplungshaken am einfachsten:
Gaversorgung mit Kalt- Warmtank und Absperrventil dazwischen:
Die Montage des Kessels, der Dampfleitungen, Servokabel, Steuerstangen und des Empfängers war eine Herausforderung:
Am Schluss wurde getestet:
Beste Grüsse, euch allen eine schöne Weihnachtszeit und für das neue Jahr alles Gute, vor allem Gesundheit.
Christoph
Unsere G4/5 haben auch 0,3mm Düsen. Die Einbauhöhe und Ausrichtung musst du recherchieren, Dampfandy kann dir dazu ev. auch noch Tips geben, allenfalls Versuche anstellen.
Weiterhin viel Erfolg
Christoph
Michael,
falls du den Rost noch einmal neu baust, würde ich die Schlitze auf 3 mm vergrössern und die Stege dazwischen auf 2mm verkleinern. Das sind die Erfahrungen mit den Kohle RhB G 4/5 von Theo und mir. Wir sind immer noch am Testen. Auf breiten Stegen kann sich zuviel Asche ablagern, auf grösseren Schlitzen kann sie besser auf den Aschkasten Boden fallen.
Gruss Christoph
Konntest du den Hilfsbläser in Betrieb nehmen? So ab ca. 1,5 bar sollte der Wirkung zeigen, dann geht es sehr schnell, falls Düse etc. stimmt.
Dein Rost, hat der ein Begestigungskreuz zwischen Rost und Bodenplatte (Nieten sind kreuzartig sichtbar)?
Falls es so ist, könnte dies den Luftzug schon empfindlich bremsen.
Die Bodenplatte ist ja dazu da, um die Aschenrückstände aufzufangen. Wenn möglich würde ich den Schlitz zwischen Rost und Bodenplatte vergrössern. Dies habe ich auch bei meiner Riverdale Lok gemacht, auch damit ich mit einem Werkzeug durch die Schlitze fahren kann.
Gruss Christoph
Hallo Michael
Es ist schwierig aus der Distanz dein Problem zu beurteilen. Da du auch eine Riverdale Lok hast, kennst du das Anfeuern und der Aufbau eines Kohlefeuers.
Wie schon Günter schreibt, ist ein gutes Anheizgebläse sehr wichtig. Dasjenige von Riverdale scheint mir zu klein für deine Lok. Eine absolut dichte Rauchkammer kommt dazu. Dann kommt das Brennmaterial. Zuerst muss eine gute Glut (Petrolgetränkte Holzkohle) entstehen, danach kann langsam mit Antrazit weiter das Feuer aufgebaut werden. Antrazit erträgt aber keinen oder nur kurzen Unterbruch des Unterdrucks in der Rauchkammer. Ich habe sehr gute Erfahrung mit Shisha Kohle gemacht. Heute feuere ich eigentlich immer gemischt, Antrazit mit Shisha. Antrazit behält die Glut auch bei Stillstand der Lok, Antrazit hat kurzfristig mehr Energie. Ich glaube kaum, dass du den Rost umbauen musst, dafür braucht es längere Testreihen, so wie ich sehe entspricht er ca. den Massen von Riverdale.
Mein neuster Rost für die sich im Bau befindende Garratt hat etwas breitere Schlitze. Konntest du den Bläser denn schon in Betrieb nehmen?
Ich wünsche viel Erfolg.
Christoph
Wenn man nicht sieht, woher die Anschlusskabel kommen und wohin sie gehen, ist es unmöglich die Funktion zu erklären.
Gruss Christoph
In dem Widerstand der einstellbar ist, wurde eine zu hohe Spannung für ein Bauteil mit weniger Eingangsspannung angepasst. Das macht man heute nicht mehr, es gibt kleinste Speisungsplatinen mit einstellbarer Ausgansspannung.
Gruss Christoph
Schreib eine Mail (kannst in Deutsch schreiben) an Roundhouse, die werden dir weiterhelfen. Schau mal in der Page nach, in DE gibt es einen Vertreter, ev. hat er auch solche Ersatzteile.
Gruss Christoph