Beiträge von Manuel

    Servus Florian,

    Gratulation! Die ist ja sehr stimmig geworden! Deutlich besser als nach besagten Plänen.

    Wie hast du die Rauchkammertür gefertigt? Etwa aus dem vollen gefräst?

    Was hast du an der Maschine verändert, speziell im Hinblick auf die Steuerung? Ich habe meine dampftechnisch soweit komplett, 2 Probefahrten waren aber nur bedingt erfolgreich - aktuell ruht das Projekt aus Zeitmangel. Vielleicht führst du das noch etwas weiter aus - würde mich sehr interessieren!

    Schöne Grüße

    Manuel

    Hallo Zusammen!

    Nach langem war ich wieder einmal in der Werkstatt und habe eine bisschen Zeit gehabt zum Basteln.

    Leider musste ich feststellen, dass ich keine (brauchbaren) Nadel- bzw. Schlüsselfeilen habe. Vallorbe dürfte wohl der Mercedes sein, hat aber seinen Preis - vielleicht muss das aber gar nicht sein? Werkstattfeilen sind ausreichend und in guter Qualität vorhanden. Hier habe ich eine bunte Mischung alter Feilen von Dick, St. Egydyer, Hase, ...

    Welche (Nadel-)Feilen habt ihr im Einsatz und vorallem welche könnt ihr aus persönlicher Erfahrung weiterempfehlen?


    Viele Grüße

    Manuel

    Webcam gibts keine - aber dafür exklusives Bild- und manchmal auch Videomaterial aus erster Hand hier im Forum..! ;)

    Etwas aktueller ein Video von Lok 4, die einen Güterzug aus dem Bahnhof Jenbach bergwärts schiebt.

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    Da bleibt einem doch nichts mehr über, als einfach zu gratulieren....

    Günter; Gratulation zu einem tollen Modell in einer eindrucksvollen Größe - danke fürs Zeigen und Teilhaben lassen!

    Schöne Grüße

    Manuel

    Hallo Zusammen,

    heute der kleine Vergleich von den "alten" Maschinen zu den heutigen.

    Statt den alten Gleitlagern sind heute Rollenlager im Einsatz - diese sitzen in einem Stahlgehäuse, welches sich mit seitlich montierten Messingbacken gegen die Achslagerführung stützt. Mit Beilagen zwischen Gehäuse und Gleitbacken ist das Lagerspiel relativ bequem einzustellen - früherer Standard (allgemein) war eher das Nachstellen über Achslagerstellkeile. Siehe hier: http://dlok.dgeg.de/10.htm

    Wie das bei den alten gleitgelagerten Achsen bei der Achenseebahn gelöst war, kann ich gar nicht sagen, bei dem Ausflug habe ich nicht daran gedacht das Lager näher zu inspizieren.

    Die heutige Lösung mit den Rollenlagern ist jedenfalls äußert wartungsfreundlich; außer allen paar Betriebstagen ein paar Stöße Fett mit der Presse und jährlichem Nachstellen während der Winterrevision ist nichts zu tun. Das lästige Ölen in der Grube entfällt. Historisch natürlich nicht mehr korrekt, aber die Achenseebahn ist kein Museumsbetrieb, sondern eine Bahn die das halbe Jahr im täglichen Einsatz steht - und das in Kürze in der 136ten Saison, momentan laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart am 1. Mai auf Hochtouren.

    Auch die Federung ist heute anders - die aufwendig geschmiedeten und angeblich für Bruch anfälligen Federhalter wurden durch einfachere Bauteile ersetzt.

    Markanter Unterschied ist das schrägverzahnte Getriebe, welches in Kürze alle 4 Lokomotiven haben werden. Lok 2 war bis zu ihrer Abstellung vor ein paar Jahren noch mit einem geradverzahnten Getriebe unterwegs wie oben gezeigt.

    Zum Schutz ist das Getriebe heute auch unter einem Kasten verbaut.

    Heute füllen nichtsaugende Friedmann Speiser unsere Kessel. Sollten ASZ6 sein.

    Zum Vergleich auch noch zwei Schaufeln wie sie heute im tatsächlichen Einsatz sind.

    Es folgt wieder die lose Abfolge der Bilder in entweder chronologischer Reihenfolge oder weitere Themenbeiträge...

    Im Mai 2024 waren die Kollegen der Lienzer Eisenbahnfreunde mit ihrem "Südbahnexpress" bei uns zu Gast. Nach der Anreise mit der 1020 in Schlierenwagen war eine Fahrt zum Achensee und retour am Plan. Auf einer Teilstrecke wurde der Zug dann auch noch durch die 1110.505 ergänzt, die seit letztem Jahr dem Verein "ProBahn Vorarlberg" gehört - davor war sie jahrelang Teil der Flotte der Neuen Landesbahn in Mistelbach.


    Ebenfalls im Mai fanden Dreharbeiten für eine nette "Gleisgeschichte", ein Videoformat der ÖBB, statt.

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    Schöne Grüße aus Tirol!

    Manuel

    Im Museum steht auch ein 1:1 Modell einer Achenseebahn-Lok.

    In den 1990er Jahren waren auf der Achenseebahn noch 3 der 4 ursprünglichen Loks in Betrieb - ihre Rahmen waren offensichtlich am Ende und wurden damals nacheinander durch Schweißkonstruktionen ersetzt. Aus einem der alten genieteten Rahmen, dem Kessel einer polnischen Schmalspurlok (eigentlich für den Aufbau der Lok 4 gedacht) und vielen anderen Altteilen wurde eine Ausstellungslok zusammengebastelt - heute steht sie im Museum in Maurach.

    Beim Fotografieren habe ich mein Augenmerk auf die Dinge gelegt die heute anders sind, bzw. so nie zu sehen sind. Im nächsten Beitrag zeige ich gerne den heutigen Zustand an den Betriebsmaschinen.

    Früher hatten die Loks der Achenseebahn andere Dampfstrahlpumpen/Injektoren, oder wie sie bei uns in Österreich heißen "Speiser" - soweit ich weiß von Körting. Heute sind 2 Stk. Friedmann ASZ6 an den Loks verbaut.

    Die alten Blattfedern mit geschmiedeten Haltern

    Ölgeschmierte Achslager aus Rotguss mit Weißmetallausguss

    Das "Modell" in der Gesamtansicht. Offensichtliche Abweichungen sind der zu kurze Wasserkasten und die Anordnung Dampfdom, Einströmrohr.

    Das alte geradverzahnte Getriebe

    Ein tolles Schnittmodell eines Zylinders. Oben der Schieberkasten mit dem Flachschieber - mittig das Kupferrohr spritzt bei der Talfahrt und bei Verwendung der Gegendruckbremse Kühlwasser in den Zylinder ein.

    Links hinter dem Schieberkörper die Einströmöffnung in den Schieberkasten, oben drückt eine Blattfeder den Schieber auf den Schieberspiegel und verhindert ein Anheben. Vorne und hinten wir die Schieberstange in einer Bronzebuchse geführt.

    Schleppkolben ohne Kolbenringe - oben und unten im Schnitt der Ausströmkanal. Unten die Gewindeanschlüsse der Zylinderentwässerung.

    Einströmkanal am vorderen Zylinderende

    Heizer "Joe" am Führerstand. Die Schaufel ist definitiv nicht von der Achenseebahn - in dem kleinen Führerstand ist kein Platz für so ein langes Teil.

    Schöne Grüße

    Manuel

    Ps: auf so einer umgebauten Langhobelmaschine habe ich die beiden Kreuzbahnen für die 52er noch geschliffen!!!

    Hast du denn aus deiner Zeit in der HW Fotos? Ich kenne leider nur wenige Bilder von dort. Und wenn es Fotos von der Aufarbeitung der 52er gibt, bin ich erst Recht interessiert - in deren erneute Aufarbeitung habe ich auch viele (unbezahlte) Stunden gesteckt!

    Ein Beitrag ganz abseits der Eisenbahn - aber für Technikinteressierte bestimmt trotzdem sehenswert.

    Highlight neben der Achenseebahn-Ausstellung war in meinen Augen eine komplette ehemalige Schlosserei, die im Muesum wieder aufgebaut wurde.

    Schmiede

    Langhobelmaschine

    Drehmaschine aus dem vorigen Jahrtausend

    Werkzeug so weit das Auge reicht und alles was das Herz begehrt, Drehmaschinen, Standbohrmaschinen, Stoßmaschinen, Fräsmaschinen, ....

    Weiters wird die umfangreiche Traktorsammlung eines lokalen Privatsammlers ausgestellt.

    Beim nächsten Mal geht es dann wieder mit der Achenseebahn weiter...

    Schöne Grüße

    Manuel

    An diesem Wochenende zeige ich euch Bilder vom Besuch in der "Achenseer Museumswelt" in Maurach am Achensee.

    Der Achenseebahn selbst ist sogar ein eigener Raum gewidmet, aber ich zeige auch einige Highlights abseits der Bahn.

    Unter anderem ein kohlegefeuertes Dampffahrrad...

    Ein Jenbach Pony mitsamt Kipplore

    Ein wunderbares 5 Zoll Modell der Achenseebahn - leider hinter Glas und nur schlecht zu fotografieren.

    Ein Modell des ehemaligen Güterwagen 11 - dieser war einer von ehemals mehreren Güterwagen auf der Achenseebahn, leider haben nur zwei offene Niederbordwagen bis heute überlebt. Modellgröße geschätzt ca. 1:8

    funktionstüchtiger Schiffsmotor der Stella maris / Stadt Innsbruck einem ehemaligen Achenseeschiff

    Die Arbeiten am Wagen 5 schritten voran.

    Revision der Radsätze und Bremsen.

    Ein Güterwagen bekam teils eine neue Bedielung, das ermöglichte einen neuen Blickwinkel auf die Zahnradachse und die Bremse.

    Ausgießen einer Bleischraube

    Blick unter den Domdeckel

    Domdeckel mit Sicherheitsventilen (Pop)

    und eine eher eigenwillige Zugkomposition...

    Schöne Grüße aus Tirol

    Manuel

    Hallo Zusammen,

    zufällig bin ich auf folgender Internetseite gelandet. Wie ich finde ist dort eine tolle Sammlung an Zeichnungen dänischer Dampflokomotiven zu finden. Zum Teil sind die Zeichnungen der kleinsten Details dabei und das in hoher Auflösung. Selbst wenn man keine dänische Lok bauen möchte, sind manche Zeichnungen von Einzelteilen sehr aufschlussreich und können möglicherweise auch für andere Loktypen adaptiert werden, oder zumindest die Funktion nachvollzogen werden.

    Von deutschen, schweizerischen und österreichischen Lokomotiven ist mir eine so große und qualitativ hochwertige Sammlung nicht bekannt. In Archiven natürlich schon, aber nicht frei im Internet.

    DSB Damptog Side 4 Tegninger

    Viel Spaß beim Stöbern!

    Manuel

    Bei einer Durchsicht dieses Unterforums habe ich bemerkt, dass ich in meinem jugendlichen Leichtsinn die Bilder extern verlinkt habe... Ganz schlechte Idee...

    Es sind zwar nur Schnappschüsse, aber der Vollständigkeit halber füge ich hier wieder eine Auswahl der Aufnahmen ein.

    Im Dezember 2014 war Urlaub im Zillertal angesagt, damals waren rund um Weihachten und Silvester einige Dampfzugfahrten. Heute ist bis auf den Silvesterzug am 31.12. kein Dampfzug mehr außerhalb der Sommersaison unterwegs.

    Zuglok war an diesen Tagen (25. und 26.12.2014) die vom Club 760 geliehene Lok 4 (83-076), die auch noch heute auf der Zillertalbahn, wenn auch deutlich seltener, fährt.

    Zuerst im zweigleisigen Abschnitt zwischen Kaltenbach und Aschau.

    Anschließend habe ich nach dem Bahnhof Aschau in Richtung Zell am Ziller auf die Lauer gelegt, doch vor dem Dampfzug ist noch der Regelzug vorbeigerauscht.

    Über Nacht hat es dann geschneit, doch dazu mehr im nächsten Beitrag.

    Viele Grüße aus Tirol

    Manuel

    Neue Woche - neue Bilder...

    Am 1. Mai waren früher viele Lokomotiven geschmückt, bewahrt wird diese Tradition von der Achenseebahn noch heute, wenn auch sehr einfach gehalten.

    Der Zug am selben Tag in Eben vor der Talfahrt nach Jenbach.

    Lok 3 wartet mit Wagen Nr. 6 am 03.05.2024 im Bahnhof Jenbach auf die Abfahrt.

    Die selbe Komposition am Tag danach in Eben beim Wassernehmen. Normalerweise werden die Wasservorräte in Jenbach und in Seespitz, also an den beiden Endpunkten der Strecke, ergänzt. Aufgrund des in der Regel niedrigen Wasserstands des Achensees im Frühjahr, kann die Pulsometerpumpe kein Wasser ansaugen und es wird in Eben Wasser genommen.

    Blickrichtung Achensee in der Haltestelle Maurach Mitte.

    Lok 3 beim Aufrüsten in der Früh.

    Lok 3 fährt mit ihrem Zug vom See in Richtung Maurach. Diese Perspektive ist als Lokpersonal sehr ungewohnt - an diesem Tag habe ich aber einen kleinen Ausflug in die "Achenseer Museumswelt" gemacht. Ein Bericht dazu ist aber wohl einen eigenen Beitrag wert...

    Zum Sonntag geht's weiter mit der bunten Mischung..!

    Verlegung aller Schmierleitungen - als nächstes kommt der Wasserkasten!

    Lok 4 bereits nahezu komplett

    Lok 1 am 25.04.2024 bei schönstem Frühlingswetter am Wasserkran

    Blick in den Führerstand nach der Komplettierung. Diesen Ausblick hat man als Fahrgast auf der Plattform des ersten Wagens bei der Fahrt von Eben nach Seespitz.

    Die Außenarbeiten sind nahezu abgeschlossen.

    Auch das Innere des Wagens 5 wird lackiert.

    Anprobe der ersten neuen Tür.

    Hallo Heinz,

    am Wagen 5 wurde der Wagenkasten umfassend saniert. Erwähnenswert sind vorallem die neuen Türen. Wenn ich es finde, werde ich davon ein extra Foto zeigen.

    Zoltan, vielen Dank für die netten Worte. Freut mich wenn die Bilder auf Interesse stoßen.

    Schöne Grüße

    Manuel

    Hallo Zusammen,

    ich nutze meinen "Schreibwahn" um auch diesen Bericht fortzusetzen.

    Die Winterarbeiten wurden in den vorhergehenden Beiträgen ausführlich behandelt. Es geht weiter mit einer bunten Mischung aus Fahrbetrieb, Werkstattalltag und allem was dazugehört. Es folgt also "was die Galerie so hergibt"...


    Los geht es mit einem Highlight..!

    Der Kessel 702 zur inzwischen denkmalgeschützen Lok Nr.2 wurde extern hauptuntersucht. Unter anderem wurden eine neue Feuerbox samt Bodenring angefertigt und auch die Rauchkammer erneuert. Handwerklich eine gelungene Arbeit - derartige Nietarbeiten sind heute nicht mehr alltäglich, wo möglich wird auf Schweißen zurückgegriffen. Der Kessel 702 ist zum Glück noch weitgehend genietet wie anno 1889, deswegen wurden auch die genannten Arbeiten soweit möglich in Nietbauweise ausgeführt.

    Lok 3 morgens in Dampf gehüllt

    Auch vor der Halle wird weiterhin fleißig gearbeitet.

    und dahinter...

    Wagen 5 bereits grundiert in der Werkstatt

    @Tom; das Blech an der Rauchkammertür zu brünieren, wäre sicher eine Option; da sie aber absichtlich blank gehalten werden, ist das aktuell kein Thema.


    Viele Grüße aus Tirol

    Manuel

    Hallo Zusammen!

    Es folgte der (vorerst) finale Zusammenbau und die Lok wurde angeheizt. Das erste Mal war noch sehr zäh und nicht sonderlich erfolgreich, beim zweiten Mal jedoch waren unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt. Lediglich die Speisepumpen (Achs- und Dampfspeisepumpe) machten Probleme, aber das ist ein Projekt dem ich mich erst in einiger Zeit wieder widmen kann. Im Moment liegt der Fokus auf anderen Dingen.

    Die Begeisterung ist groß - Echtdampf mit Kohle macht Spaß!

    Heinz hat vom zweiten Fahrtag ein Video gemacht, die Kolb ist hier auch zu sehen.

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    Viele Grüße

    Manuel