Hallo Martin,
Mit einem Haarfön die Zylinder vorwärmen. Das geht schnell und führt zu keinem Schaden. Hierbei schmiegt sich das Teflon wieder an die Zylinderwände und klebrige Ölrückstände werden im Zylinder wieder weich.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Martin,
Mit einem Haarfön die Zylinder vorwärmen. Das geht schnell und führt zu keinem Schaden. Hierbei schmiegt sich das Teflon wieder an die Zylinderwände und klebrige Ölrückstände werden im Zylinder wieder weich.
Liebe Grüße
Thomas
Das Problem ist, man interessiert sich für das Hobby und fängt "zu groß" an. Ein Modell wird fertig montiert gekauft und man hat noch gar keine Ahnung und vor allem kein Werkzeug. Jeder fehlende Schraubenschlüssel, Gewindeschneider, Säge, Zange, Lötkolben oder -brenner wird zur Bremse.
Ein einfacher Montagebausatz zeigt einem schon hier die Grenzen auf und führt nur durch Hartnäckigkeit und allmählich steigendem Werkzeugbestand zur Freude an diesem schönen Hobby. Hilfreich ist natürlich Geschick und Geduld.
Manchmal steht dann die selbst montierte aber nicht ordnungsgemäß funktionierende Maschine im Regal. Genauso verhält es sich dann mit Fertigmodellen. Auch fehlt manchmal der Mut etwas anzufassen oder zu zerlegen, weil man nichts kaputt machen will. "Servicefreundlichkeit" eines Modells ist gerade am Anfang ein nicht zu unterschätzender Aspekt bei der Wahl eines Modells, auch wenn das dann noch nicht das Traummodell ist. Unkomplizierte Montagesätze sind hier die bessere Wahl.
Ausdauer ist gefragt, gepaart mit Hilfe von Dampfkollegen und wenn es dann gar nicht geht mit der Unterstützung einer Fachwerkstatt, was keine Schande ist.
Unser Hobby soll und wird Freude bereiten.
In diesem Sinne
Thomas
Hallo Heinrich,
an dem Modell sind viele Kunststoffanbauteile nur gesteckt oder geklebt. So auch die beiden Stützen vorne am Kessel neben den beiden innenliegenden Zylindern. Deine verschraubte Lösung gefällt mir. Bei jeder Entnahme des Kessels fallen die beiden Stützen in der Originalfassung immer ab und müssen dann neu verklebt werden.
Zwei Fragen: hast Du am Gastank irgendeine Änderung vorgenommen? Der Tank lässt sich manchmal nicht vollständig befüllen (trotz der Probe mit dem Füllstift) und der Brenner geht nach dem Aufheizen des Wassers, vor dem eigentlichen Fahren, aus. Manche Betreiber haben deshalb zusätzlich ein Ronson-Entlüftungsventil eingebaut.
Welches Maß haben die O-Ringe der Dampfnippel?
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Karl Heinz,
die Dampfleitung kannst Du testen durch Hineinpusten und das andere Ende mit einem Finger zuhalten und den Finger wieder wegnehmen. Es ist ein deutlicher Unterschied zu spüren und man hört die Luft strömen. Wenn man das Ende des Rohres an die Wange im Gesicht oder die Handoberfläche hält spürt man auch die ausströmende Luft deutlich. Öl in der Dampfleitung kann in einem Wassertopf mit etwas Spülmittel ausgekocht werden.
Dann einfach das Manometer mit Druckluft an die Leitung anschließen und das zeigt bei freier Leitung auch den eingestellten Druck am Manometer an. Mein Versuchsaufbau ist auch ein drei Millimeter Rohr mit ca. 1,6 mm Innendurchmesser.
Wenn die Dichtungen und Kolbenringe wieder in Ordnung sind sollten die Kurbeln wie auf den nachfolgenden Fotos eingestellt werden.Die Kurbeln stehen hinter der Radachse mit geringem Hub (den genauen Wert kenne ich nicht). Das läßt sich aber auf jeder einzelnen Seite durch Probieren mit Druckluft feststellen.
Linke Lokomotivseite.
Rechte Lokomotivseite.
Grüße aus Rüdesheim
Thomas
Heinrich,
Das Edelstahlrohr kann auch mit einem Schneidring ( bei korrekter Anwendung) mit Kupferleitungen gekuppelt werden. Bei der MEG 46 von Regner (siehe Foto in meinem Baubericht 2013) wurde das auch so gemacht. Der Schneidring muss nur weit genug auf das Rohr aufgeschoben werden, also nicht genau mit dem Rohr abschließen, sondern etwa 1 bis 2 mm weiter aufgeschoben werden. Das Gegenstück muss dann dieses Rohr aufnehmen können, also eventuell um dieses Maß aufbohren. Dann hält diese Verpressung genauso gut wie verlötet und die Verschraubung lässt sich auch wieder öffnen und neu verschrauben.
Viele Grüße
Thomas
Edit: Foto aus dem Baubericht eingefügt.
Hallo Karl-Heinz,
willst Du nur eine vorhandene Flasche Multigas 400 verbrauchen oder ist der Grund doch die höhere Löttemperatur? Der Lieferant von Multigas 400 ist Rothenberger und der schreibt explizit in seiner Gebrauchsanleitung, dass die höhere Löttemperatur nur in Verbindung mit Turbobrennern oder seinem Roxy-Lötgerät (mit Sauerstoff) erreicht wird.
Ich würde mich an die Empfehlungen von Georg, Werni und Jörg halten! Ist zwar etwas aufwändig aber die mit Abstand beste Methode. Wichtig ist auch Silberlot.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Manuel,
es kommt darauf an wofür die Feilen benutzt werden. . .
links ein Satz Holzraspeln, rechts daneben zwei preiswerte Schlüsselfeilensätze mit blauem Griff, daneben von Dick ein Satz Schlüsselfeilen mit Holzgriff, dann gebogene Nadelfeilen für die "letzte erreichbare Ecke" und ganz rechts von Dick einzelne Nadelfeilen.
Die gemarkerten Nadelfeilen von Dick.
Dadurch das ich mit den guten teuren Dickfeilen alles bearbeite was mir unter die Finger kommt hat eine Feile den Dienst quittiert und ist unwiderruflich teilweise weggerostet und wurde durch eine neue ersetzt. Meine Feilen müssen Metall, teilweise Holz und Weichlot abkönnen (klar ist das zu viel verlangt).
Wichtig scheint zu sein die Feilen nach der Arbeit zu reinigen, "feuchte Holzreste" zu entfernen und auch evtl. Lötzinn wegzubürsten. Gelagert werden alle Feilen hängend oder wenn nicht möglich sauber ausgelegt nebeneinander in einer Schublage. Meine Feilensätze sind jetzt auch zwischen 10 und 30 Jahre alt.
Trotz einer defekten Dickfeile bin ich mit diesem Produkt sehr zufrieden.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Gerald,
Eine mit diesem Werkzeug gebördelte Überhitzerschlange war in dem Bausatz der 994802 beigefügt und funktionierte gut. Bei späteren Bausätzen von Regner's habe ich dann keine solcher Leitungen mehr vorgefunden.
Hallo Bucki,
Bei meinen Recherchen, wie die Bördelungen von Muffen im Sanitärbereich gemacht werden, habe ich mittlerweile die Erkenntnis gewonnen, dass weiche Kupferrohre unter sechs Millimeter sicherheitshalber immer eine Stützhülse (wie bei deinem Beispiel) haben sollten, um einer Verformung des dünnen Rohres entgegegenzuwirken.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Ralf,
Schön ist sie geworden, aber es ist noch kein Weihnachten und was jetzt! Ich wünsche Dir viel Freude bei den Probefahrten und dem späteren Betrieb!
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Ralf,
nur zu meinem besseren Verständnis. Sehe ich das richtig, dass die Kupferabdampfrohre mit einem Gewinde versehen werden und dann in den Zylinder eingeschraubt werden. Ich habe das einmal nachgebaut und auf ein 3 mm Kupferrohr ein Gewinde geschnitten. Zuerst dachte ich das funktioniert nicht. Die Verbindung muss ja nicht besonders dicht sein, da nicht druckbelastet, aber schon etwas labil?
Ich habe eine fertig montierte Roundhouse Darjeeling Class B und daran kann man das nicht mehr richtig sehen und nachvollziehen (Rohre schwarz und ölig) aber anscheinend dicht und beim Betrieb schaut ja auch keiner unter das Modell!
Herzliche Grüße
Thomas
Guten Morgen Christoph,
mit welchem Kesseldruck wird die Lokomotive betrieben? Speziell - bei Bergfahrt oder in der Ebene mit Last und ohne Last. Oder wird immer mit maximalem Kesseldruck kurz vor Abblasen des Sicherheitsventiles gefahren.
Das Fahren am Berg ist ja deutlich schwieriger als in der Ebene. Meine Zweizylindermodelle fahren, wenn sie gut warm sind und moderate Anhängelast haben, mit deutlich geringerem Druck am "rundesten" in der Ebene.
Vielen Dank für die Fotos und den Film einer herrlichen Lokomotive!
Herzliche Grüße
Thomas
Beschreibung des RC-Einbaues in Regner's Rudolf
Zuerst wurden alle Führerstandsbleche abgeschraubt und der Dampfhahnservohalter und der Servo mit Betätigungsstange montiert. Hier sieht man auch die Befestigung des Ölers mit einem Haltewinkel so dass er immer fest an seiner Position bleibt.
Der Servohalter kollidiert oben rechts mit der Dampfleitung und muss etwas befeilt werden, sonst lässt er sich nicht mit dem Umlaufblech verschrauben.
Nachdem das Pfeifenventil am Kessel montiert war wurde der Pfeifenservo und Halter montiert und mit dem Betätigungshebel verbunden. Dadurch dass in meinem Modell ein größerer und dadurch etwas längerer Gastank verbaut ist war die Verbindung zur Zugstange schwieriger zu verlegen.
Die Handbedienung der Umsteuerung wurde komplett abmontiert und durch die Servosteuerung ersetzt. Bei dieser Arbeit wurde auch die Pfeifenleitung und die Pfeife montiert. Zeitgleich fand auch der Akkuhalter mit Akku seinen Platz. Der Akkuhalter hat zwei Befestigungslöcher, wurde jedoch bei mir nur mit einer Schraube einer Kesselhalterung verbunden. Danach war die Schraube zu kurz und wurde gegen eine etwas längere ersetzt.
An der Gehäuserückwand fand die Schalterleiste mit Ladebuchse ihren Platz. Der Empfänger wurde mit einem doppelseitgen elastischen Klebeband befestigt und lässt sich auch jederzeit wieder ablösen.
Die Ladebuchse darf mit keinem ihrer Strom führenden Metallteile das Gehäuse berühren. Das Gehäuse der Lokomotive besteht aus Messing (Kupferknetlegierung) und leitet prima Strom. Ein Führerstandsbrand und der Verlust von Bauteilen wäre sonst die Folge.
Das Gehäuse konnte wieder montiert werden. Dabei wurde darauf geachtet alle Fernsteuerungsleitungen möglichst weit weg vom Kessel und Brenner zu führen.
Und so sieht es dann fertig aus. Die Funktionsprobe mit Druckluft verlief nach ein paar Servowegkorrekturen in den jeweiligen Drehelementen schon einmal erfolgreich.
Ein paar Werkzeuge braucht es für diese Montage schon, als da wären:
die üblichen Regner-Montagewerkzeuge (bei Bausätzen immer dabei)
6er und 8er Maulschlüssel
Feinmechanikerschraubendreher
kleine Metallfeile
1,7 mm Bohrer zum Aufbohren der Servohörner
2 mm Gewindeschneider mit Windeisen für die Drehelemente in den Servohörnern
kleiner Seitenschneider zum Kürzen der Betätigungsstangen.
Zeit und Geduld.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Ingo,
es ist egal wo der Öler platziert wird. Wichtig ist, dass nach dem Betrieb, wenn das Feuer abgestellt wird, das Absperrventil (in deinem Fall kurz hinter dem Dampfdom) geschlossen wird. Beim Erkalten des Kessels produziert dieser nämlich ein leichtes Vakuum und saugt das Wasser/Ölgemisch aus der Dampfleitung in den Kessel. Und genau im Kessel hat kein Öl etwas verloren, da es ein guter Wärmeisolator ist. Öl aus einem Kessel wieder zu entfernen ist mühsam und unnötig.
Herzliche Grüße
Thomas
Rudolf ist heute eingetroffen. Hier ein paar Impressionen.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Lukas,
auch von mir ein herzliches willkommen! Die Kolben bei deinem Modell sind noch mit der Kolbenstange verlötet. Es gab in der Vergangenheit schon mehrfach Meldungen, dass sich diese Verlötung gelöst hat, manchmal sogar an beiden Kolben - Ursache war ein nicht bemerkter Rauchkammerbrand. Ist der Kolben noch fest auf der Kolbenstange kommen als Verstellmöglichkeiten nur noch die Kurbel oder der Schwingenhalter in Frage.
Thomas
Hallo Werner,
die Keramik sollte immer glühen, sonst ist sie defekt oder verschmutzt (dann mit Druckluft durchblasen). Ich habe einen baugleichen Brenner wie Du unter einem Regner Stehkessel welcher ordnungsgemäß funktioniert.
Früher wurden die Brenner mit der kleinen Luftöffnung zum Gasmischen gebaut. Hier einmal ein alter englischer Brenner des Herstellers Cheddar.
Dieser Brenner startet erst, wenn die Düse bereits hinter der Luftöffnung im Mischrohr plaziert ist.
Trotz eines kleinen Defekts in der Keramik fängt diese bereits nach wenigen Sekunden an zu glühen.
Aufgrund von Neuentwicklungen hat die Firma Regner nun einen neuen Rohrbrenner für ihre Lokomotivkessel gebaut und auch die Keramikbrenner wurden geändert. Nun mit einer feingliedrigeren Keramik mit wesentlich mehr Strömungslöchern, einer größeren Luftöffnung im Mischrohr und 0,3er Düse.
Das hilft dir jetzt nicht weiter, aber ich denke Wolfgang liegt richtig mit einer neuen Keramik. Voraussetzung ist natürlich dass am Brenner nichts baulich verändert wurde.
Viel ErfolgThomas
Hallo Werner,
solche Versuche würde ich eher im Freien, wenn der Versuchsaufbau auf einer Stein- oder Metallplatte aufgestellt ist, starten. Ein Keramikbrenner lebt von der flächigen Strahlungshitze der Keramik (rot) und ist nicht zu vergleichen mit den Rohrbrennern auf denen die Flamme (möglichst blau) steht.
Selbst bei Deinem Foto mit der kleinsten Flamme strömt noch zu viel Gas in den Brenner und kann einen Kessel schnell ruinieren und im günstigsten Fall den Lack oder eine Holzummantelung verbrennen; mal abgesehen vom Ruß. Auch den Füllschlauch vom Schnellkupplungssystem würde ich vor dem Zünden des Brenners entfernen.
Bitte vorsichtig hantieren
Thomas
Edit: Selbst bei kleiner Famme ohne Gelbanteil strahlt der Brenner nicht nur auf der Keramikfläche nach oben sondern der gesamte Brenner wird auch unten so heiß, dass Du nach wenigen Minuten Betrieb den Tisch angebrannt hast; zu sehen dann am schwarzen Abdruck auf dem hoffentlich nicht guten Holzbrett.
Hallo Christian!
Nachdem Du in der Rauchkammerstütze Bohrungen gemacht hast wurde der Weg in den Rahmen mit einem 0,5 mm Blech verschlossen. Vielleicht solltest Du das Blech wieder entfernen? Durch das gute Zündverhalten des neuen Brenners kann ja nun keine Flamme mehr in das Fahrgestell schlagen. Der Servo für die Entwässerung gibt seinen Geist meistens durch Feuchtigkeit in seiner Nähe auf. Der Servo ist ja noch durch ein weiteres Blech geschützt. Es muß doch möglich sein diesen winzigen Kessel ausreichend zu befeuern!
Herzliche Grüße
Thomas