Beiträge von tmarocke

    Hallo Christian,

    wenn Du die Steuerscheibe der Umsteuerung auf der anderen Seite ansteuerst, wechselt die Maschine die Fahrtrichtung - an der Fernsteuerung kann man dann "invertieren" und das Modell fährt dann auch vorwärts, wenn der Steuerknüppel am Sender nach vorne geschoben wird.

    Ist die Anlenkung der Steuerscheibe auf der Seite des Ölers , also in Fahrtrichtung rechts, fährt Emma nach dem Drehen der Scheibe nach vorne, rückwärts.

    Ist die Anlenkung der Steuerscheibe gegenüber der Seite des Ölers, also in Fahrtrichtung links, fährt Emma nach dem Drehen der Scheibe nach vorne, vorwärts.

    So ziemlich alle Dampfmaschinen haben eine bevorzugte Drehrichtung. Vielleicht hilft dir das für die bevorzugte Fahrtrichtung vorwärts. Ansonsten hilft dann nur noch ein präzises Einstellen der Steuerung. Machst Du Test's mit Druckluft, dann die Kolben mit einem Fön etwas vorwärmen - so funktionieren auch die Teflonkolben auf Anhieb.

    Viel Erfolg
    Thomas

    Hallo Olli,

    einen direkten Adapter habe ich auch nicht. Ich schliesse die Druckluft immer anstelle des Überdruckventils an, da die anderen Verschraubungen ja fest montiert sind. Bei dir ist das Überdruckventil etwas malträtiert. Es ist zwar schon ein moderneres aber mit Werkzeug auf dem Kessel verschraubt. Üblicherweise ist unter dem Ventil ein O-Ring, der nur zartes/handfestes Ein- und Ausschrauben erfordert und dabei auch immer zuverlässig abdichtet.

    Bei der ersten gebrauchten Lokomotive fallen naturgemäß die ersten Reparaturteile an und man sucht nach Teilen. Wenn alles erst einmal vorhanden ist kann man später nur noch darüber schmunzeln.

    Alle Konusdichtungen (z.B. am Manometer oder Speiseventil) brauchen kein zusätzliches Teflonband. Die sonstigen Verschraubungen an deinem Modell zeigen auch keine richtige Nutzung des Silikonbandes. Wenn man Silikondichtband das erste Mal benutzt könnte man verrückt werden, es klebt an den Händen und sonstwo, nur nicht da wo es hin soll. Oder man hat es verkehrt herum auf das Gewinde aufgetragen und es wickelt sich beim Verschrauben ab anstatt sich festzuziehen. Auch das Schneiden auf das benötigte Maß mit Nagelschere oder Skalpell auf einer Glasplatte will geübt sein.

    Die Kupferleitungen lassen sich nach einer Demontage und dem Erwärmen mit einem Brenner auch wieder elegant biegen. Aber das ist eine andere Geschichte. Der Profi kann diese Maschine wieder in einen Zustand versetzen, dass Du denkst sie wäre gerade neu ausgeliefert worden.

    Zum Üben und für den Anfang ist das Modell schon recht ordentlich und funktioniert bestimmt auch.

    Genug gebabbelt - schöne Osterfeiertage
    Thomas

    Edit: Wolfgang wies mich darauf hin - es soll anstatt Silikonband natürlich immer Teflonband heißen.

    Hallo Olli,

    Du versuchst wahrscheinlich gerade deinen Airbrushkompressor mit der Lokomotive zu verbinden?

    Manche Druckschläuche müssen für die Airbrush auf metrisches Feingewinde reduziert werden. Hierfür gibt es dann auch entsprechende Adapter aus dem Airbrushbereich.

    In solch einen Adapter passen dann auch die zusätzlichen Regnernippel 30201 oder der Reduzierverbinder 30146. Beide lassen sich am Modell anschliessen und betreiben. Die Verbindungen werden dann noch mit Kupfer-, Fiber- oder O-Ringdichtungen gedichtet.

    Liebe Grüße
    Thomas

    Hallo Olli,

    erst einmal mit den vorhandenen Materialien arbeiten? Mit zunehmender Erfahrung ist später vieles möglich!

    Für den Füllstift des Gaseinfüllventils werden zwei O-Ringe aus Best.-Nr. 51345 (2,5x1,1 mm) benötigt. Beim Aufziehen mit etwas Vaseline oder Heißdampföl schmieren, so dass sie schön auf dem Füllstift rutschen. Die große grüne Dichtung wird nicht mehr verbaut. Aktuell wird ein O-Ring 8,5 mm Innendurchmesser mit 1,5 mm Fadenstärke geliefert. Den gibt es auf Anfrage bei Regner's als Ersatzteil.

    Wenn unbedingt gewünscht gibt es auch die grünen Dichtungen noch in Sanitärbetrieben.

    Alle Kupferleitungen sind "schick" gebogen. Den Manometersyphon würde ich erneuern, da der vorhandene doch sehr vergewaltigt aussieht M5x0,5 Best.-Nr. 30229. M6x0,75 ist für nicht für Lokomotiven sondern für die stationären Dampfkessel.

    Der neue Syphon ist hart gelötet und das Kupferrohr ist dadurch sehr weich. Nach dem Biegen wird das Rohr hart und sollte nicht so oft neu gebogen werden. Beim Verschrauben auf dem Kessel mit den Fingern dicht am Ring und Rohr gegen Verdrehen festhalten und die Hohlschraube nur mit den beiden Kupferdichtungen, ohne Silikonband, einschrauben.

    Ein Reduzierverbinder Best.-Nr. 30146 passt an Stelle des Überdruckventils M 6x0,75 in den Kessel. Darauf passt in der Regel der Schlauchanschluss des Airbrushkompressors M5x0,5. Die benötigten Dichtungen werden vom Überdruckventil entnommen und sind im Anschluss des Druckschlauchs vom Kompressors.

    Eine Reinigung der Lok mit warmen Seifenwasser. Den richtigen "Bapp" löse ich mit einem Pinsel und Lappen mit Ballistol. Isoprop geht natürlich auch. WD40 eher nicht, das kann den Lack unterwandern und zum Abblättern bringen.

    Liebe Grüße
    Thomas

    Hallo Olli,

    das Modell sieht schon einmal nutzbar aus. Der alte Dampfhahn (war fälschlicherweise einer für Gas) ist schon gegen einen richtigen Dampfhahn ausgetauscht worden. Auch ist ein Manometer und ein Nachspeiseventil für die Druckflasche (auf deinem Foto roter Kreis) verbaut.

    Das Biegen der Kupferleitungen war nicht das Spezialgebiet des Erbauers, aber funktioniert auch so. Nur den Syphon des Manometers würde ich ändern.

    Der Syphon muss einen Bogen nach unten aufweisen, damit das Manometer durch einen Kondensatpuffer vor Druckstößen und dem heißen Dampf geschützt ist. Das Manometer benötigt kein Teflonband bei der Verschraubung mit dem Syphon sondern dichtet bei richtiger Montage alleine durch seinen Konus.

    - Teflonband als dünnstes Band (ist dünner als Sanitärband) besorgen
    - kein WD40, besser ist gewöhnliches Allzwecköl, wie z.B. für Fahrräder oder Nähmaschinen
    - aufgrund des Alters der Lokomotive können die Dichtungen im Gasfüllventil verhärtet und gequetscht sein und nicht mehr richtig dichten, dann hilft auch keine Schmierung mehr. Auch die große grüne Dichtung kann mürbe sein? Ein komplett neues Gasventil ist nicht nötig. Das alte hält ein Leben lang.
    - die Dichtungen am Öler sind bestimmt noch i.O.

    Ich würde einmal den Kessel komplett mit Wasser befüllen und eine Druckprobe (3 bar mit der Pumpflasche genügt) über das Speiseventil machen. Wenn alles dicht ist wieder etwas Wasser raus und mit halb vollem Wasserstandsglas weitermachen; Gas und Heißdampfzylinderöl einfüllen, alle beweglichen Teile abschmieren und das Modell ausprobieren.

    Liebe Grüße
    Thomas

    Edit: Bei der Druckprobe vorher den Dampfhahn schliessen und das Überdruckventil testen (mit einem Holzzahnstocher von unten einmal gegen die Mechanik drücken ob das Ventil öffnet und nicht verkalkt ist). Sehe gerade am linken Zylinder ist eine Schraube lose. Also alle Verschraubungen kontrollieren und gefühlvoll nachziehen. An manche Schrauben ist ohne Demontage anderer Teile sehr schwer dran zu kommen; aber möglich.

    Hallo Tom,

    die Volldruckzylinder für Emma, Frieda, Berta und wie sie noch so alle heißen sind alle die gleichen und haben sich nicht verändert. Die anfänglichen Schwierigkeiten mit den ersten produzierten Steuerkolben, sei es durch Klemmen oder Ungenauigkeiten mit der Größe oder Position der Teflonhütchen ist mittlerweile Geschichte. Die heutigen Steuerkolben passen zu allen alten und neuen Modellen dieser Produktionslinie - und auch zu der Märklinlokomotive. Einzig die Befestigung (hinten kürzen und Loch bohren mit anschließendem Gewindeschnitt) muss angepasst werden.

    Lieber Grüße
    Thomas

    Das Problem ist, man interessiert sich für das Hobby und fängt "zu groß" an. Ein Modell wird fertig montiert gekauft und man hat noch gar keine Ahnung und vor allem kein Werkzeug. Jeder fehlende Schraubenschlüssel, Gewindeschneider, Säge, Zange, Lötkolben oder -brenner wird zur Bremse.

    Ein einfacher Montagebausatz zeigt einem schon hier die Grenzen auf und führt nur durch Hartnäckigkeit und allmählich steigendem Werkzeugbestand zur Freude an diesem schönen Hobby. Hilfreich ist natürlich Geschick und Geduld.

    Manchmal steht dann die selbst montierte aber nicht ordnungsgemäß funktionierende Maschine im Regal. Genauso verhält es sich dann mit Fertigmodellen. Auch fehlt manchmal der Mut etwas anzufassen oder zu zerlegen, weil man nichts kaputt machen will. "Servicefreundlichkeit" eines Modells ist gerade am Anfang ein nicht zu unterschätzender Aspekt bei der Wahl eines Modells, auch wenn das dann noch nicht das Traummodell ist. Unkomplizierte Montagesätze sind hier die bessere Wahl.

    Ausdauer ist gefragt, gepaart mit Hilfe von Dampfkollegen und wenn es dann gar nicht geht mit der Unterstützung einer Fachwerkstatt, was keine Schande ist.

    Unser Hobby soll und wird Freude bereiten.

    In diesem Sinne
    Thomas

    Hallo Heinrich,

    an dem Modell sind viele Kunststoffanbauteile nur gesteckt oder geklebt. So auch die beiden Stützen vorne am Kessel neben den beiden innenliegenden Zylindern. Deine verschraubte Lösung gefällt mir. Bei jeder Entnahme des Kessels fallen die beiden Stützen in der Originalfassung immer ab und müssen dann neu verklebt werden.

    Zwei Fragen: hast Du am Gastank irgendeine Änderung vorgenommen? Der Tank lässt sich manchmal nicht vollständig befüllen (trotz der Probe mit dem Füllstift) und der Brenner geht nach dem Aufheizen des Wassers, vor dem eigentlichen Fahren, aus. Manche Betreiber haben deshalb zusätzlich ein Ronson-Entlüftungsventil eingebaut.

    Welches Maß haben die O-Ringe der Dampfnippel?

    Liebe Grüße
    Thomas

    Hallo Karl Heinz,

    die Dampfleitung kannst Du testen durch Hineinpusten und das andere Ende mit einem Finger zuhalten und den Finger wieder wegnehmen. Es ist ein deutlicher Unterschied zu spüren und man hört die Luft strömen. Wenn man das Ende des Rohres an die Wange im Gesicht oder die Handoberfläche hält spürt man auch die ausströmende Luft deutlich. Öl in der Dampfleitung kann in einem Wassertopf mit etwas Spülmittel ausgekocht werden.

    Dann einfach das Manometer mit Druckluft an die Leitung anschließen und das zeigt bei freier Leitung auch den eingestellten Druck am Manometer an. Mein Versuchsaufbau ist auch ein drei Millimeter Rohr mit ca. 1,6 mm Innendurchmesser.

    Wenn die Dichtungen und Kolbenringe wieder in Ordnung sind sollten die Kurbeln wie auf den nachfolgenden Fotos eingestellt werden.Die Kurbeln stehen hinter der Radachse mit geringem Hub (den genauen Wert kenne ich nicht). Das läßt sich aber auf jeder einzelnen Seite durch Probieren mit Druckluft feststellen.

    Linke Lokomotivseite.

    Rechte Lokomotivseite.

    Grüße aus Rüdesheim
    Thomas

    Heinrich,

    Das Edelstahlrohr kann auch mit einem Schneidring ( bei korrekter Anwendung) mit Kupferleitungen gekuppelt werden. Bei der MEG 46 von Regner (siehe Foto in meinem Baubericht 2013) wurde das auch so gemacht. Der Schneidring muss nur weit genug auf das Rohr aufgeschoben werden, also nicht genau mit dem Rohr abschließen, sondern etwa 1 bis 2 mm weiter aufgeschoben werden. Das Gegenstück muss dann dieses Rohr aufnehmen können, also eventuell um dieses Maß aufbohren. Dann hält diese Verpressung genauso gut wie verlötet und die Verschraubung lässt sich auch wieder öffnen und neu verschrauben.

    Viele Grüße
    Thomas

    Edit: Foto aus dem Baubericht eingefügt.

    Hallo Karl-Heinz,

    willst Du nur eine vorhandene Flasche Multigas 400 verbrauchen oder ist der Grund doch die höhere Löttemperatur? Der Lieferant von Multigas 400 ist Rothenberger und der schreibt explizit in seiner Gebrauchsanleitung, dass die höhere Löttemperatur nur in Verbindung mit Turbobrennern oder seinem Roxy-Lötgerät (mit Sauerstoff) erreicht wird.

    Ich würde mich an die Empfehlungen von Georg, Werni und Jörg halten! Ist zwar etwas aufwändig aber die mit Abstand beste Methode. Wichtig ist auch Silberlot.

    Viele Grüße
    Thomas

    Hallo Manuel,

    es kommt darauf an wofür die Feilen benutzt werden. . .



    links ein Satz Holzraspeln, rechts daneben zwei preiswerte Schlüsselfeilensätze mit blauem Griff, daneben von Dick ein Satz Schlüsselfeilen mit Holzgriff, dann gebogene Nadelfeilen für die "letzte erreichbare Ecke" und ganz rechts von Dick einzelne Nadelfeilen.



    Die gemarkerten Nadelfeilen von Dick.

    Dadurch das ich mit den guten teuren Dickfeilen alles bearbeite was mir unter die Finger kommt hat eine Feile den Dienst quittiert und ist unwiderruflich teilweise weggerostet und wurde durch eine neue ersetzt. Meine Feilen müssen Metall, teilweise Holz und Weichlot abkönnen (klar ist das zu viel verlangt).

    Wichtig scheint zu sein die Feilen nach der Arbeit zu reinigen, "feuchte Holzreste" zu entfernen und auch evtl. Lötzinn wegzubürsten. Gelagert werden alle Feilen hängend oder wenn nicht möglich sauber ausgelegt nebeneinander in einer Schublage. Meine Feilensätze sind jetzt auch zwischen 10 und 30 Jahre alt.

    Trotz einer defekten Dickfeile bin ich mit diesem Produkt sehr zufrieden.

    Liebe Grüße
    Thomas

    Hallo Gerald,

    Eine mit diesem Werkzeug gebördelte Überhitzerschlange war in dem Bausatz der 994802 beigefügt und funktionierte gut. Bei späteren Bausätzen von Regner's habe ich dann keine solcher Leitungen mehr vorgefunden.

    Hallo Bucki,

    Bei meinen Recherchen, wie die Bördelungen von Muffen im Sanitärbereich gemacht werden, habe ich mittlerweile die Erkenntnis gewonnen, dass weiche Kupferrohre unter sechs Millimeter sicherheitshalber immer eine Stützhülse (wie bei deinem Beispiel) haben sollten, um einer Verformung des dünnen Rohres entgegegenzuwirken.

    Liebe Grüße
    Thomas

    Hallo Ralf,

    nur zu meinem besseren Verständnis. Sehe ich das richtig, dass die Kupferabdampfrohre mit einem Gewinde versehen werden und dann in den Zylinder eingeschraubt werden. Ich habe das einmal nachgebaut und auf ein 3 mm Kupferrohr ein Gewinde geschnitten. Zuerst dachte ich das funktioniert nicht. Die Verbindung muss ja nicht besonders dicht sein, da nicht druckbelastet, aber schon etwas labil?

    Ich habe eine fertig montierte Roundhouse Darjeeling Class B und daran kann man das nicht mehr richtig sehen und nachvollziehen (Rohre schwarz und ölig) aber anscheinend dicht und beim Betrieb schaut ja auch keiner unter das Modell!

    Herzliche Grüße
    Thomas

    Guten Morgen Christoph,

    mit welchem Kesseldruck wird die Lokomotive betrieben? Speziell - bei Bergfahrt oder in der Ebene mit Last und ohne Last. Oder wird immer mit maximalem Kesseldruck kurz vor Abblasen des Sicherheitsventiles gefahren.

    Das Fahren am Berg ist ja deutlich schwieriger als in der Ebene. Meine Zweizylindermodelle fahren, wenn sie gut warm sind und moderate Anhängelast haben, mit deutlich geringerem Druck am "rundesten" in der Ebene.

    Vielen Dank für die Fotos und den Film einer herrlichen Lokomotive!

    Herzliche Grüße

    Thomas

    Beschreibung des RC-Einbaues in Regner's Rudolf

    Zuerst wurden alle Führerstandsbleche abgeschraubt und der Dampfhahnservohalter und der Servo mit Betätigungsstange montiert. Hier sieht man auch die Befestigung des Ölers mit einem Haltewinkel so dass er immer fest an seiner Position bleibt.

    Der Servohalter kollidiert oben rechts mit der Dampfleitung und muss etwas befeilt werden, sonst lässt er sich nicht mit dem Umlaufblech verschrauben.

    Nachdem das Pfeifenventil am Kessel montiert war wurde der Pfeifenservo und Halter montiert und mit dem Betätigungshebel verbunden. Dadurch dass in meinem Modell ein größerer und dadurch etwas längerer Gastank verbaut ist war die Verbindung zur Zugstange schwieriger zu verlegen.

    Die Handbedienung der Umsteuerung wurde komplett abmontiert und durch die Servosteuerung ersetzt. Bei dieser Arbeit wurde auch die Pfeifenleitung und die Pfeife montiert. Zeitgleich fand auch der Akkuhalter mit Akku seinen Platz. Der Akkuhalter hat zwei Befestigungslöcher, wurde jedoch bei mir nur mit einer Schraube einer Kesselhalterung verbunden. Danach war die Schraube zu kurz und wurde gegen eine etwas längere ersetzt.

    An der Gehäuserückwand fand die Schalterleiste mit Ladebuchse ihren Platz. Der Empfänger wurde mit einem doppelseitgen elastischen Klebeband befestigt und lässt sich auch jederzeit wieder ablösen.

    Die Ladebuchse darf mit keinem ihrer Strom führenden Metallteile das Gehäuse berühren. Das Gehäuse der Lokomotive besteht aus Messing (Kupferknetlegierung) und leitet prima Strom. Ein Führerstandsbrand und der Verlust von Bauteilen wäre sonst die Folge.

    Das Gehäuse konnte wieder montiert werden. Dabei wurde darauf geachtet alle Fernsteuerungsleitungen möglichst weit weg vom Kessel und Brenner zu führen.

    Und so sieht es dann fertig aus. Die Funktionsprobe mit Druckluft verlief nach ein paar Servowegkorrekturen in den jeweiligen Drehelementen schon einmal erfolgreich.

    Ein paar Werkzeuge braucht es für diese Montage schon, als da wären:
    die üblichen Regner-Montagewerkzeuge (bei Bausätzen immer dabei)
    6er und 8er Maulschlüssel
    Feinmechanikerschraubendreher
    kleine Metallfeile
    1,7 mm Bohrer zum Aufbohren der Servohörner
    2 mm Gewindeschneider mit Windeisen für die Drehelemente in den Servohörnern
    kleiner Seitenschneider zum Kürzen der Betätigungsstangen.
    Zeit und Geduld.

    Liebe Grüße
    Thomas

    Hallo Ingo,

    es ist egal wo der Öler platziert wird. Wichtig ist, dass nach dem Betrieb, wenn das Feuer abgestellt wird, das Absperrventil (in deinem Fall kurz hinter dem Dampfdom) geschlossen wird. Beim Erkalten des Kessels produziert dieser nämlich ein leichtes Vakuum und saugt das Wasser/Ölgemisch aus der Dampfleitung in den Kessel. Und genau im Kessel hat kein Öl etwas verloren, da es ein guter Wärmeisolator ist. Öl aus einem Kessel wieder zu entfernen ist mühsam und unnötig.

    Herzliche Grüße
    Thomas