Beiträge von ruebennase

    Hallo,

    inzwischen ist sogar ein Artikel über Majorn in der Gartenbahn erschienen, Ausgabe 2/26. Manfred Meliset hatte mich in Friedrichshafen drauf angesprochen, weil das ein ungewöhnliches Modell ist.

    Als Autor finde ich den Artikel natürlich toll😜.

    Habt einen schönen Tag!

    /Rüdiger

    Naja, so lange die sich selbst bewegt ist das doch nett. Ein schönes Spielzeug, vielleicht als Einstieg tauglich. Vielleicht aber eher frustrierend. So lange keiner probegefahren hat ist das nicht einfach zu entscheiden.

    Klar, das ist nicht Modell- sondern Spielzeug-Qualität.

    /Rüdiger

    Hallo Martin,

    die Stelle sieht trotz allem sehr verdächtig aus. Entweder ist das ein Loch oder es platzt irgendeine Art von Beschichtung (Wärmedämmung?) ab und es ist ein Loch da. Wenn das Loch zu groß ist, bilden sich auch keine Bläschen mehr...

    Wasserbad oder Klebestreifen...

    Für mich macht die Leitung den Eindruck als sollte man sie tauschen. Ist auf Fotos schwierig zu entscheiden.

    Viele Grüße

    /Rüdiger

    Hallo Martin,

    die bisherigen Funde deuten darauf hin, dass einer der Vorbesitzer die Lok nicht sachgemäß behandelt hat. Mit diesem Loch in der Leitung kann sie auch keinen Funktionstest bestanden haben. Der Verdacht liegt nahe dass du einem unseriösen Verkäufer aufgesessen bist.

    Wenn du die schöne Lok behalten möchtest, rate ich dazu, sie deutlich gründlicher zu untersuchen als bisher geplant. Rechne damit dass es eine lange Reise wird, auf der du sehr viel lernst. Ich nehme an dass du dich tiefer mit der Materie beschäftigen musst als du bisher dachtest. Das ist es aber absolut wert, lass dich nicht entmutigen. Wir lassen dich auch nicht alleine damit, trau dich zu fragen.

    Mut machende Grüße

    / Rüdiger

    Hallo Florian,

    meine Laternen waren mit Bügel gezeichnet. Fa Elde meine, das ließe sich auch gießen. Stimmt auch, aber beim automatischen Putzen sind die wohl immer abgebrochen. Ich vermute mal, die Gussteile kommen in eine Trommel mit Schleifmittel und sind danach schön blank.

    Ich hab mir meine dann unverputzt schicken lassen, etwas mit dem Proxxon poliert und die sind schick.

    Wäre ohne die Bügel einfacher gewesen...

    Viele Grüße

    /Rüdiger

    Moin,


    Danke für die Antworten bisher, die ein wunderbar breites Spektrum zeigen. Das wird auch anderen Selbstbauern sehr helfen.

    Ich werde versuchen, den Kessel so simpel wie möglich zu halten und ihn aus Kupfer ohne Quersieder zu bauen versuchen. Es gibt eine gewisse Hoffnung dass man dann sogar das Rauchrohr tauschen könnte, falls es mal beschädigt sein sollte.

    Danke für die Hilfe bisher!


    /Rüdiger

    Hallo in die Runde,

    beim Kesselbau werden ja gerne die berühmten und komplizierten Quersiederohre eingesetzt. Hast jemand für mal tatsächlich getestet, wie viel die bringen?

    Also einen Kessel mit und einen ohne gebaut? Ich möchte rausfinden ob man nicht darauf verzichten könnte.

    Danke für Erleuchtung!

    /Rüdiger

    Hallo,

    hier noch etwas Theorie:

    Der Dampfstrahl, der aus dem Hilfsbläser austritt, Bilder einen Winkel von ca 18 Grad (siehe Wikipedia Freistrahl). Dieser Kegel muss den Schornstein im oberen Teil komplett ausfüllen.

    Der Schornstein muss leicht kegelig sein, ca 4 Grad. Der Einlauf in den Schornstein schön abgerundet (je größer der Radius desto besser).

    Die Rauchkammer muss quasi luftdicht sein, außer den Rauchrohren und dem Schornstein.

    Dann sollte die 0,3 mm-Düse völlig ausreichen.

    Ergänzung: die 18 Grad und das Ausfüllen des Schornsteins gelten natürlich auch für die Abdampfdüse (wichtiger). Deshalb gibt's im Original manchmal einen Ring mit kleinen Düsen für den Hilfsbläser.

    Viel Erfolg!

    /Rüdiger

    Hallo Karl Heinz,

    der Rohrdurchmesser innen mit 1,6mm ist zwar nicht üppig, sollte aber ausreichen. Vielleicht ist es verstopft? Altes Dampföl kann das ganz gut. Ich würde mal testen ob noch genug durchgeht. Pusten gibt schon ein erstes Ergebnis....

    Ansonsten glaube ich eher das es ein Problem der Steuerung ist. Die 90 Grad zwischen rechts und links sind zwar wichtig, noch wichtiger ist aber dass jede Seite für sich ordentlich arbeitet. Es passiert gerne mal, dass ein Schieber zu früh aufmacht und dann der Dampfdruck gegen die Zylinderbewegung arbeitet. Das kannst du gut testen, wenn du eine Seite außer Betrieb nimmst (Treibstange abnehmen). Dann kannst du die Seite optimieren, bevor du die andere machst.

    Viel Erfolg bei der Fehlersuche!

    /Rüdiger

    Hallo Karl Heinz,

    für den bisher einzigen Kessel den ich gelötet habe, reiche man Brenner auch nicht aus. Hab mir im Baumarkt eine 5kg Propangasflasche und einen Brenner mit 28mm besorgt. Geht prima.

    Wenn dein Brenner bisher genug Leistung hatte, Frage ich mich, warum es jetzt nicht mehr reicht. Sind die Projekte größer geworden oder ist einfach die Düse zu/halb zu?

    Grüße

    Rüdiger

    Moin, ich hab auch welche von Pferd und dann habe noch wo anders einen Satz sehr günstige Feilen nachgekauft (etwa 8 Stück für 10 Euro). Ich kann sie nicht mehr unterscheiden 😱 Offenbar gibt's gute Qualität auch sehr günstig... Die habe ich bei Pollin nach Aussehen gekauft ('sieht ähnlich aus, könnte auch was taugen')

    Zoltan : wie cool ist das denn, über 300 Jahre altes Werkzeug! Und nicht im Museum!

    Beste Grüße

    /Rüdiger

    Hallo Marcel,

    Warnung vorweg: ich bin kein Spezialist für Radsätze.

    So wie ich die NEM 340 verstehe, gilt sie hauptsächlich für Märklin H0. Ja, es gibt darin einen Eintrag für 45mm Spurweite, vermutlich um die Spezialmaße von Märklin Spur1 abzubilden.

    Allgemeiner ist die NEM 310, an die ich mich halten würde. Aber: ich weiß nicht, welchem Standard die Gleise von Thiel genügen und wie die Radsätze dazu passen.

    /Rüdiger

    Guten Tag Andy

    mit großen Interesse habe ich Deinen Beitrag gelesen, steht doch bei mir der erste Fahrtest der 64er immer noch an. Die Leistung der Saugzuganlage bei der 64er habe ich ja mit einem alten Höhenmesser aus einem Segelflugzeug gemessen und optimiert. Dabei stellte ich fest, dass die Geometrie des Schornsteins einen ganz erheblichen Einfluss auf den Luftzug hat. Ich habe bei der 64er sowie auch schon bei der 01er die Schornstein-Geometrie so gut als möglich an die Geometrie einer Venturidüse angenähert.

    Mit Kohle beheizten Grüßen

    Günter

    Das gilt übrigens auch für die 1:1 Loks... Es gibt 2 physikalisch richtig spannende Dinge an einer Dampflok: den Injektor und die Saugzuganlage vorne (Blasrohr plus Schornstein).

    Interessanterweise wurden die Erkenntnisse der Strömungsmechanik von den Konstrukteuren über Jahrzehnte ignoriert....(JJP Koopmans, The fire burns much better... https://camdenmin.co.uk/collections/bo…shed-late-april )

    Ja, die Kegelform des Schornsteins hat einen Sinn, genau wie seine Länge. Der Strahl aus dem Blasrohr hat einen Öffnungswinkel von ca 18 Grad (siehe https://de.m.wikipedia.org/wiki/Freistrahl# )

    Ihr seid auf dem richtigen Weg! Der Kommentar dient nur der Ergänzung mit Hinweisen auf die Theorie dahinter...


    Viele Grüße

    /Rüdiger

    Hallo Joas,

    wenn ich es richtig verstehe, ist der bisherige Akku in der Lok noch vorhanden. Wie wär's da mit einer Akkuweiche, die es dir erlaubt beide Akkus gleichzeitig anzuschließen? Wenn's gut läuft, kann man sie so einstellen, dass der externe Akku zuerst geleert wird.

    Eine 2-Minuten-Recherche hat allerdings nur sehr teure gefunden.

    Viele Grüße

    Rüdiger