RhB G 2/3 + 2/2 Nr. 25
-
-
-
Sorry, hab mich vom Foto täuschen lassen. Habe soeben am Original nachgesehen. Der Kalttank ist tatsächlich oben angezapft. Dann wundert es mich nicht dass bei Kälte der Gasdruck einbricht!
Kurt
-
Hallo Kurt,
das Thema hatten wir auch schon mal hier ab Seite 22 vertieft.
Diesen Aufwand braucht es aber nur, wenn man auch bei Temperaturen unter Null
Viele Grüße
Georg -
Hallo Georg,
bei meinen 5 Loks mit "normalem" Gastank hatte ich auch bei Minusgraden nie Probleme, ich hab ja nur im Garten ein Werkstattgleis. Voraussetzung ist, dass die Lok beim Start Raumtemperatur hat und ich das Gas vor dem Füllen auf ca. 50° aufwärme.
Eine Gastankheizung habe ich nur bei meinem Dampfschiff verbaut. Das hat aber einen Zwillingskessel und 2 Brenner. Da kühlt sich der Tank durch den höheren Gasverbrauch schnell auf weniger al 5° ab. Ich heize da den Tank temperaturgesteuert auf 30°, in der Anheizphase elektrich, dann mit Abdampf. Funktioniert prima.
Wie gesagt, für die Loks halte ich den Aufwand für unnötig. Wir werden ja sehen wie das jetzt im Winter mit der Warm-Kalt-Tank Version geht.
Gruß Kurt
-
Meine Erfahrung:
Loks mit Tender, deren Gastank dort ist, brauchen bei kühler Witterung eine Heizung! Gastank im Wasserbad, heizbar mittels Dampf ab Kessel, dosierbar über ein Gasventil. Anheizen bei Raumtemperatur. Sobald ca. 1 bar kann Heizventil geöffnet werden. Man hört förmlich wie die Flamme kräftiger wird. Danach zurück regulieren auf ein Minimum (bei mir sobald Ventil am Anschlag ist, ohne Zu zu drücken). Der Wasserbehälter mit Gastank hat einen Überlauf, da der kondensierte Dampf den Wasserinhalt vermehrt. Siehe: Regner RhB G 4/5
Mit dieser Anordnung brauche ich keine Wärmeflasche, das Gas wird im Betrieb erwärmt und die Temperatur gehalten, statt davor.
Die Variante mit Kalt- und Warmtank (kalt im Tender, warm auf der Lok) wird hier beschrieben und muss sich bei kalter Witterung noch bewähren:
Ab Seite 2 / 17.August
ThemaEine Regner RhB Mallet mit Tender
Hallo Dampffreunde
Ich erlaube mir mein lange geplantes Projekt hier vor zu stellen, denn es handelt sich um eine Mallet mit Tender. In den letzten Tage ist der bestellte Fahrwerksbausatz von Regner eingetroffen. Warum nur das Fahrwerk? Vielleicht kann sich der Eine oder Andere noch an meine Regner Verbund G4/5 erinnern. Ich hab mich damals entschieden dem Verbundfahrwerk ein Kiss Gehäuse mit der Nummer 106 zu verpassen. Alles weitere zu dieser Lok unter: Regner RhB G 4/5
Somit steht noch ein…Piz11. Juli 2022 um 21:25 Beste Grüsse Christoph
-
Die Lok hat tatsächlich ein Problem bei niedrigen Temperaturen. Heute bei 6° Außentemperatur: nach ca. 10 min fällt der Gasdruck soweit ab, dass nur noch 1 bar Druck bei stehender Lok erreicht wird. Gas mit 45° nachgefüllt, dann geht es wieder einige Zeit. Sobald die Temperatur in der Rauchkammer bei voll aufgedrehtem Gashahn unter 220° sinkt sind höchstens noch 2 bar Dampfdruck erreichbar. Ich konnte die Situation durch probieren mit verschiedenen Gasdüsen und durch Ersatz der Zuleitung zum Brenner durch ein 3 mm Rohr nur geringfügig verbessern. Der Kalttank kühlt schon in der Werkstatt auf 10° ab, der Warmtank hat hier ca. 32°.
Draußen ist an Nachspeisen nicht zu denken. Der Kessel kühlt zu stark ab. Dazu kommt, dass der Wasserverbrauch so hoch ist, dass mit der elektrischen Regner Speisepumpe das Niveau nicht annähernd zu halten ist.
Die Lok läuft eigentlich gut und schafft meine 2,5% Steigung in R3 auch mit dem schweren Versorgungswagen und beladenem 4-Achser bei 1,5 bar im Verbundbetrieb ohne Problem.
Hat jemand einen Lösungsvorschlag zur Erhöhung der Brennerleistung? Eine Abdampf-Gastankheizung, wie bei meinem Dampfschiff, ist ja aus Platzgründen nicht realisierbar.
Gruß Kurt
-
Hallo Kurt
um bei diesen Temperaturen vernünftig Fahren zu können, muss das Gasschema geändert werden. Unter meinem Beitrag der Regner Mallet ist es beschrieben. Es ist nicht meine Erfindung aber es funktioniert sehr gut. Unter Suchfunktion auch einmal Gas Kalt Warmtank eingeben, dann erfährst du noch mehr.
Wenn du schon einen Versorgungswagen mitziehst würde sich ein Injektor zur Wasserspeisung eignen.
Gruss Christoph
-
Hallo Christoph,
vielen Dank für den Hinweis. Ich werde es fürs erste mit einem Kupferblech entlang des Kessels im Wasserkasten versuchen. Das läßt sich am leichtesten und sehr platzsparend realisieren. Injektor ist im Prinzip eine prima Sache (habe einen an meinem 1:8 Dampftraktor), hat aber den Nachteil, dass er auch Dampf verbraucht und damit wieder mehr Heizleistung fordert. Ich werde die Regnerpumpe um eine 2. Pumpe am selben Servo zu erweitern. Das Originalservo habe ich ohnehin schon gegen ein leiseres, leistungstärkeres und haltbareres getauscht (Corona BL-6168).
Die radikalste Lösung ist ein langer (Warm-)Gastank im linken Wasserkasten, mit Entlüftungsventil, damit auch warm nachgetankt werden kann. Das habe ich bei meiner 99734 so realisiert. Das funktioniert einwandfrei. Allerdings muss der Tank dann entsprechend druckfest sein, da er sich bis zu 60° erwärmt. Bei der 99734 habe ich einen Temperaturfühler eingebaut, um den Druck kontrolliern zu können. Wegen des hohen Gasdruckes ist jedenfalls ein RC-Gasventil nötig, da es sonst den Brenner ausblasen kann.
Gruß Kurt
-
Ich habe das Wärmeleitblech eingebaut.
Damit heizt sich der Warmtank, bei Raumtemperatur, auf 55° - 60° auf. Dennoch ist die Leistung des Brenners nicht ausreichend um konstant 3 bar Kesseldruck zu halten. Mit Mühe kann ich im Fahrbetrieb 2 bar halten. Um einen brauchbaren Betriebsdruck zu erreichen brauch ich 240° - 250° Rauchkammertemperatur. Die sinkt aber nach 10 min auf 220° ab, das reicht gerade um 2 bar zu halten. Nach 20 min sinkt die Temperatur in der Rauchkammer auf 180 - 200° ab. Damit ist ein Betrieb nicht mehr aufrecht zu halten. Das alles bei 60° Warmtank!
Das Problem ist also eindeutig das Regnersche Kalttankprinzip. Der Kalttank ist ja ganz hinten in der Lok. Dort ist eine einfache Heizlösung (Kalttank!) aus Platzgründen nicht realisierbar. Eine (einfache) Lösung scheint mir, flüssiges Gas aus dem Kalttank in den Warmtank zu bringen. Dazu braucht es sowohl oben als auch unten Verbindungen zwischen den Tanks. Die Realisierung ist aber mit größerem Aufwand verbunden (Lötnippel am Kalttank). Zum Gasnachfüllen bei warmer Lok brauch ich keinen Kalttank, da ich oben am Warmtank ein Ronsonventil zum Entlüften eingebaut habe. Ich werde also vorläufig bei Kälte auf die RhB 25 verzichten und mit meinen anderen Loks fahren.
Gruß Kurt
-
Hallo Kurt!
BAUSÄTZE und UMBAUTEN/ Tuning Seite 4 - Mh6 Lok à la Wolfgang.
Nur eine Leitung am Boden des Kaltdanks mit flüssigen Gas zur Lok......
-
Eine (einfache) Lösung scheint mir, flüssiges Gas aus dem Kalttank in den Warmtank zu bringen. Dazu braucht es sowohl oben als auch unten Verbindungen zwischen den Tanks.
Würde es nicht reichen wenn der Abgang beim Kalttank unten ist?
Hat eigentlich schonmal jemand Regner gefragt wieso das so gelöst ist und ob sie den Tank umbauen könnten?
-
Hallo Andi!
Du darfst auch über die Mh6 á la Wolfgang lesen.
-
Die Probleme sind seit Jahren bekannt!
Wie Wolfgang und auch andere Dampfer versucht haben flüssiges Gas aus dem kalten Tank zum Warmen zu führen sind gescheitert.Bei ca. 0° baut der kalte Tank keinen Druck mehr auf um das Gas in den Warmen zu transportieren.
Mit Tomas haben wir den zu 50% gefüllten kalten Tank das Füllventil abgeschraubt und das Gas läuft in flüssiger Form wie Wasser aus dem Tank ohne zu verdampfen.Wir haben gelennt:
Andere Gasmisschung wie auch in kalten Gegenden z.B. zum Kochen verwendet wird, einsetzen.
Wir fahren auch im Winter im Freien. Viel Erfolg beim Winterfahrten.
Wer es nicht glaubt kann unsere Erfahrung gerne einfach nachvollziehen.
Kalte Lok, kaltes Gas, alles ca. 0° und versuchen.Wenn die kalte Kartusche mit der Hand angewärmt wird geht bei mehrmaligen Entlüften etwas Gas in den kalten Tank.
VG Heinz
-
Hallo Kurt,
Mit welcher Sorte Gas befüllst du deinen Tank?
Bei 4°C bleibt reines Butan einfach flüssig (zumindest eine Modifikation von Butan). Die Butan/Propan-Mischungen sind kältetauglicher. Wie weit ist abhängig vom Mischungsverhältnis. Bei niedrigen Temperaturen mehr Propan.... Das Gas aber besser im Sommer nicht verwenden...
Heinz: danke für den Hinweis auf die Gassorte. Daran hab ich nach all den Diskussionen im Forum gar nicht mehr gedacht
Rüdiger
-
Vielen Dank für die zahlreichen konstruktiven Kommentare! Die RhB 25 ist meine neueste und erste Lok mit Kalt-Warmtank. Meine 5 anderen Regner Loks haben einfache Tanks und laufen auch bei Minusgraden problemlos (siehe
).Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Die Suchfunktion im Forum ist leider suboptimal. Ich habe schon stundenlang im Forum recherchiert, der Beitrag von Wolfgang zur Mh6 ist mir noch nicht wissentlich untergekommen. Ich hab leider auch keine Mh6. Ich bin erst seit 3 Jahren beim Dampflokhobby und mir fehlen natürlich lockspezifische Erfahrungen. Das Gasproblem wird sich einerseits dank Mithilfe aus dem Forum lösen lassen, anderseits auch relativiern: Ich hab eine kohlebefeuerte Riverdale Amy bestellt. Die Roundhousteile sind schon eingetroffen.
Ich nutze Multigas 300. Härtere Mischungen, maxigas 400 oder ähnliches möchte ich nicht verwenden. Da ist mir das Risiko der Überhitzung zu groß. Ich hab so schon mal über 400° in der Rauchkammer gemessen. das ist schlecht für die Gesundheit der Lok. Höhere Anteile von Propan führen zu erheblich höheren Gasdrücken. Ich habe meine Gastank Eigenbauten bisher nur bis 15bar geprüft. Eigentlich wären 30bar Prüfdruck notwendig, da die 15bar durchaus im Bereich von 70/30 Mischungen liegen. Ich kann nur bis 25bar prüfen. Wie erwähnt erreichen meine Gastanks Temperaturen bis zu 60°, also 11bar mit 70/30 Mischung.
Nochmal vielen Dank!
Kurt
-
Hallo Andi!
Du darfst auch über die Mh6 á la Wolfgang lesen.
Das ist aber etwas ein anderer Fall mit einer Tenderlok... wie würdest du das auf die Mallet übertragen?
Kurt, ich glaube der Thread ist gemeint: Mh6 Lok á la Wolfgang dort gehts aber mehr um ein Scharnier. Bei der Mallet würde die Heizspirale wohl nicht viel helfen weil der Kalttank den Ausgang oben hat. Da hat Roundhouse einen viel einfacheren Weg gefunden bei der Garratt, das Gasventil ist beim Tank auf dem hinteren Fahrwerk und ein einfacher Schlauch Richtung Kessel reicht. Dort wird der Tank halt von den hinteren Zylindern erwärmt.
PS: Ich verwende CFH AT 2000, 30/70 Propan/Butan. Halt das was man hierzulande bekommt.
-
Hallo Kurt!
Ich hoffe die Lokomotive hat den Absturz am Schluß unbeschadet überlebt. Dachte mir schon beim Betrachten des Videos, ob das mit d e m Tempo gut geht?
-
Naja, gebrochener Kreuzkopf. Den bekommt man aber bei Regner. Die Lok ist einfach durchgegangen, auf völlig vereistem Gleis. Eigentlich fahre ich ja viel lieber ganz langsam, modellgerecht (
).Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Multigas 300 ist ja auch 30 Propan / 70 Butan. Im Sommer nehm ich öfter 100% Butan (blau Campingaz-Kartusche).
Bei der RhB 25 ist wohl eine Heizspirale platzmäßig kaum unterzubringen. Außerdem ist es ja ein Widerspruch einen Kalttank zu heizen.
Gruß Kurt
-
Hallo Kurt!
Ich kenne von Campingaz-Kartuschen nur Mischgas.
-
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!