hat es Märklin sicher etwas frei interpretiert
Hallo Zusammen!
Märklin hat da mehr frei interpretiert als nur die Lampen. Der Schwingenträger zum Beispiel sitzt viel zu tief, die Schieberschubstange liegt bei Vorwärtsfahrt oben ( ich weiß, die Lok hat ein "Umsteuerventil") , des weiteren müßte sie an den Niederdruckzylinder-Schiebern unterhalb der Mitte angelenkt sein, weil die Aussenzylindersteuerung nachlaufend ist. Die Steuerung der inneren Zylinder wird über eine Mechanik von der Aussensteuerung abgenommen.
Und, wen es interessiert zum Zwecke des Nachbaues einer BR 18.4, die 18 478 steht betriebsfähig im Bayrischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen und die Lok hat nach wie vor die Gehäuse der Petroleumlampen aber mit Glühbirnen drin und der für die Lokomotive zuständige Maschinenbau-Ingeneur kennt die Lok bis zur letzten Niete!
"Hoecherl/Kronawitter/Tausche: Die bayr. S3/6" ist eine sehr empfehlenswerte Lektüre für Leute, die diese Lok nachbauen/umbauen.