Meine Märklin - S 3/6 und erste Probleme...

  • Hallo Marco,

    Entgrate mal die Einstiche der Nippel...

    Ja, mache ich !

    ...und vor allem das Rohr das drüber kommt. Beim Rohr zwischen Fase und Bohrung großzügig entgraten.

    Noch runder..? Wie gesagt, kommt auf dem Bild nicht so raus, aber da ist keine Kante mehr...

    Hmm... Wenn das alle schaffen, muss es doch bei mir auch gehen. :rolleyes:

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Michael,

    was willst du mit einem 16mm Fräser?

    Ich habe mir den Adapter selber gedreht. Der Kopf ist ca. 3,5mm dick. Das ist noch genug Fleisch. Funktioniert bei mir ohne Probleme und Sorgen. Der Einfüllstutzen schaut einige mm über die Seitenwand. Macht aber nichts, durch die Dachwölbung eckt er nirgends an.

    Am Tank würde ich nicht fräsen.

    Ich habe schon eine Stellprobe gemacht, etwa 5-7mm müsste es kürzer werden. Mit zu wenig Fleisch habe ich das Gewinde vom Herrmann-Adapter M10 x 1,0 auf M5 x 0,5 gemeint, welches ich nicht kürzer machen wollte. Wenn ich am Adapter den Sechskant flacher drehe, käme ich ja nur auf 2-3mm tiefer und das würde nicht genügen. Entweder ich habe bei der Stellprobe falsch gemessen oder die Tank-Maße sind unterschiedlich...

    Wie oder aus was hast Du Dir denn den Adapter mit Sechskant gedreht?

    Was soll aber passieren, wenn ich da vom Anschlussrohr ein paar Milimeter abfräse..? Durch die Messingschraube fallen keine Späne in den Tank und materialmäßig geschwächt wird auch nichts.

    Nachtrag: Meine Frau (war bei Herrmann mit) meint gerade, Herr Herrmann sagte, er kürzt die Tanks auch am Einfüllstutzen, so dass die Adapter passen. Ich habe das wohl nicht so richtig mitbekommen, ich war anscheinend mit dem Betrachten der ganzen Loks, die da standen, etwas abgelenkt... :saint:

    Gruß Rico.

    PS: HIER sind übrigens Deine Schrauben als Originale, falls noch Bedarf besteht...

    Feuer - Wasser - Kohle

    2 Mal editiert, zuletzt von Lokheizer (8. November 2022 um 18:32) aus folgendem Grund: Nachtrag: Meine Frau (war bei Herrmann mit) meint gerade, Herr Herrmann sagte, er kürzt die Tanks auch am Einfüllstutzen, so dass die Adapter passen. Ich habe das wohl nicht so richtig mitbekommen, ich war anscheinend mit dem Betrachten der ganzen Loks, die da standen, etwas abgelenkt...

  • Hallo Rico,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass die Tanks unterschiedlich sind.

    Den Adapter habe ich auch Messing 6-Kant gedreht. Geht doch einfacher, als wie am Tank zu fräsen und ist billiger. Wenn du einen Adapter gekauft hast, einfach den Kopf etwas runter drehen. Das ist doch kaum 1 Minute Arbeit. Am Einschraubgewinde für den Füllstutzen ändert sich doch nichts.

    Die Schrauben habe ich schon gekauft. Ich nehme mal an, dass das spezielle Schrauben von Märklin sind. Ich habe die nirgends im Netz gefunden. Deswegen werden die wohl auch mit Gold aufgewogen? ;)

    Viele Grüße
    Michael

  • Hallo Manfred,

    wie kommst Du bei den O-Ringen auf das Maß 3,5x1 ?

    Nun ja, die Nuten sind Ø 3,5 und das Rohr außen Ø 5, da habe ich halt diese Maße genommen und dachte, die 0,25 Überstand werden sich schon zusammendrücken. Scheinbar ist dem nicht so, wie meine Erfahrung gezeigt hat. Also probiere ich es mit den kleineren 2,5 x 1 und bestell mir die erstmal. Die Rohre habe ich trotzdem mal aus den Zylindern geschraubt, um die wirklich scharfen Kanten an den Nuträndern etwas abschleifen zu können.

    Wieso ist da eigentlich überall (Bisher an jeder Schraube bzw. Verbindung, die mit Dampf oder Wasser in Berührung kommt) sowas wie eine Dichtmasse vorhanden, die beim herausdrehen herunterbröckelt? Die verbaute Cu-Dichtung müsste doch genügen..? :/

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Michael,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass die Tanks unterschiedlich sind...

    ...ich mir eigentlich auch nicht; aber gerade bei dieser Lok sind ja manche Dinge etwas gewöhnungsbedürftig.

    Den Adapter habe ich auch Messing 6-Kant gedreht. Geht doch einfacher, als wie am Tank zu fräsen und ist billiger. Wenn du einen Adapter gekauft hast, einfach den Kopf etwas runter drehen.

    Messing sechskant habe ich nicht, aber den Adapter könnte ich etwas abdrehen. Ich stelle das Führerhaus wieder kurz drauf und gucke mir das Ganze nochmal an. Aber da ich den Fräser schon bestellt habe... Ich wollte die Dichtfläche ohnehin etwas planen, da mir die pickelige Farbe dort nicht wirklich gefällt.

    Die Schrauben habe ich schon gekauft. Ich nehme mal an, dass das spezielle Schrauben von Märklin sind.

    War eher ein Zufallsfund, da ich einige Kohlebürsten samt Federn für meine alten Märklin-Fahrzeuge Spur 0 brauche. Kurioserweise gibt es diese noch immer und sind bei Märklin selbst billiger als sonst irgendwo im Netz. So bin ich dann über die Schrauben gestolpert. Apropos spezielle Schrauben: Die alten Märklin-Loks Spur 0 haben Schrauben mit Gewinde M 2,8. Das gibt es sicher nirgendwo sonst...

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Manfred,

    da dieses Gebröckel weiß ist, denke ich eher an diese Marston - Dichtmasse, die Regner auch anbietet.

    Aber Schraubensicherungslack zum Abdichten von Feingewinde klingt interessant; ist dieser denn hitzebeständig..?

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • O-Ringe mit 2,5 x 1...

    ...sind bestellt.

    Ich habe die Nuten noch an den Kanten etwas abgerundet; O-Ringe mit 3,0 x 1,0 hatte ich noch da, mal probieren, dachte ich, schadet ja nichts - aber auch bei denen keine Chance. Die Ringe scheren zwar nicht ab, sind aber ohne Gewalt nicht hineinzubekommen. Und Gewalt wollte ich da natürlich nicht anwenden.

    Danke nochmal für den Tipp!

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Manfred,

    da dieses Gebröckel weiß ist, denke ich eher an diese Marston - Dichtmasse, die Regner auch anbietet.

    Aber Schraubensicherungslack zum Abdichten von Feingewinde klingt interessant; ist dieser denn hitzebeständig..?

    Gruß Rico.

    Hallo Rico,

    Loctite 542 ist bis 150 °C angegeben. Damit habe ich ein Entlüftungsventil in einen Gastank eingedichtet, hält bis jetzt.

    Viele Grüße, Stefan

    ich hier | home | :/ Wenn du einen Hammer hast, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.

  • Hallo Stefan,

    habe in der Garage eine Schraubensicherung von Liqui Moly gefunden, die identische Werte wie die Loctite hat. :) Werde diese auch an den Dampfrohren benutzen. An den Gastank habe ich diesbezüglich noch gar nicht gedacht - aber sicher wird es auch hier nicht schaden, das Gewinde vom Ronson-Ventil noch mit der Schraubensicherung zu versehen...

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Rico,

    ich dachte es geht hier um Gewindedichtung und nicht Schraubensicherung.
    Loxeal 85-86 ist sogar von -55° bis +200° C einsetzbar. Beim Gastank kann es auch sehr kalt werden, wenn man flüssiges Gas aus versehen darüber laufen lässt.

    Viele Grüße
    Georg

  • Hallo Georg,

    ja richtig, zur Gewindedichtung. Vorrangig an den Dampfrohren vom Umsteuerblock zum Zylinder. Die Idee mit der Abdichtung der Gewinde am Gastank kam mir erst nach dem Eintrag von Stefan. Meine Liqui Moly geht von -60° bis 150°C, sollte also für den Gastank locker reichen. Aber wird denn der getrocknete Dampf über 150°C heiß? Ich weiß zwar, das der echte Heißdampf um die 375°C hat; ging aber davon aus, dass das kleine Röhrchen im Brennrohr den Dampf jetzt nicht so heiß macht. Ein Irrtum..? :/

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Manfred,

    da dieses Gebröckel weiß ist, denke ich eher an diese Marston - Dichtmasse, die Regner auch anbietet.

    Aber Schraubensicherungslack zum Abdichten von Feingewinde klingt interessant; ist dieser denn hitzebeständig..?

    Gruß Rico.

    Hi,

    ich nehme zum abdichten der Feingewinde Loctite542, das funktioniert prima. Wenn man die Verbindung wieder lösen will, muss man halt das Bauteil erwärmen.

    Grüße Holger

    Möge der Dampf mit euch sein

  • Hallo Holger,

    bei Erwärmung sollte es sich ja nicht lösen - ich wollte das Dichtmittel am Kessel (Wasserstand etc.) nehmen, da habe ich wegen der Wärme keine Angst. Bedenken hatte ich nur an an den Zylindern, aber nach etwas Überlegen kam ich zum Schluss, dass der Dampf, der vorher noch durch das Umsteuerventil geht, am Zylinder nicht über 150°C warm sein sollte. Leider habe ich keine Möglichkeit, die Tempertur zu messen, die der Dampf in dem Niro-Röhrchen überhaupt erreichen kann...

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Holger,

    bei Erwärmung sollte es sich ja nicht lösen - ich wollte das Dichtmittel am Kessel (Wasserstand etc.) nehmen, da habe ich wegen der Wärme keine Angst. Bedenken hatte ich nur an an den Zylindern, aber nach etwas Überlegen kam ich zum Schluss, dass der Dampf, der vorher noch durch das Umsteuerventil geht, am Zylinder nicht über 150°C warm sein sollte. Leider habe ich keine Möglichkeit, die Tempertur zu messen, die der Dampf in dem Niro-Röhrchen überhaupt erreichen kann...

    Gruß Rico.

    Hallo Rico,

    Über die 150°C musst du dir vermutlich keine Sorgen machen. Bei einem Druck von 3bar (das ist bei meinen Sicherheitsventilen als Maximum eingestellt), hat der Kessel nur ca 150 Grad. Siehe auch https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Dampfdruckkurve.svg

    Wenn du keine supertolle Überhitzungsvorrichtung drin hast (deine Lok kenne ich eigentlich nicht) dann kommt bei den Zylindern auch der Dampf mit etwa der Temperatur an.

    Gruß

    Rüdiger

  • Ich habe seit 25 Jahren keine Probleme damit, weil wir keine Vibrationen an der Lok haben und Niemand an den Gewinden rüttelt. Produkte für höhere Temperaturen sind sehr schwer lösbar. Da brechen die Messingteile früher ab.

    L.G. Wolfgang Franz K.

  • Hallo Rüdiger,

    Wenn du keine supertolle Überhitzungsvorrichtung drin hast (deine Lok kenne ich eigentlich nicht) dann kommt bei den Zylindern auch der Dampf mit etwa der Temperatur an.

    Der "Überhitzer" besteht nur aus dem kleinen Röhrchen mit Ø 3, welches durch das Flammrohr nach vorn geführt wird. Aber wie gesagt habe ich leider keine Ahnung, wie stark der Dampf dort erhitzt wird. Wenn man frisch losfährt, wird der Dampf sicher sehr heiß sein, wenn er minutenlang im Röhrchen steht. Beim kontinuierlichen Fahren, wenn der Dampf nur kurz durchs Rohr geblasen wird, wahrscheinlich eher in Richtung Kesseltemperatur.

    Sicherheitshalber werde ich bei den Zylindern aber die Marston-Dichtmasse nehmen, diese geht (kurzzeitig) sogar bis 300°C. Sollte da am Ende der Verschraubung an der Zylinderwand was rausquellen, sieht es ohnehin keiner. Im Führerstand, wo man es sieht (auch jetzt schon klebt da überall das weiße, bröckelige Zeug an den Gewinden), nehme ich dann das Gewindedichtmittel, da reichen die 150°C denke ich locker.

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

  • Hallo Wolfgang,

    Ich habe seit 25 Jahren keine Probleme damit, weil wir keine Vibrationen an der Lok haben und Niemand an den Gewinden rüttelt. Produkte für höhere Temperaturen sind sehr schwer lösbar. Da brechen die Messingteile früher ab.

    Hat sich gerade überschnitten. Ja, mechanische Belastung gibt es da nicht. Ich hätte nur Angst, dass das Dichtmittel flüssig werden und in den Zylinder gelangen könnte. Vielleicht liege ich damit auch völlig daneben - ich habe das Mittel bisher nur beim Auto als wirkliches Sicherungsmittel angewandt.

    Wenn das Loctite o.ä. warm nur seine mechanische Stabilität verliert, aber an Ort und Stelle und damit dicht bleibt, sollte es mir keine Sorgen machen.

    Vermutlich hat man bei Märklin auch das Marston oder Ähnliches verwendet, weil diese hässlichen weißen Ränder und Brocken an jedem Gewinde kleben und herausgequollen sind; egal ob mit oder ohne (Cu-)Dichtung. Daher würde ich natürlich gerne auf dieses Klebezeugs verzichten. Nur kommt man an die Zylinder erst nach Zerlegen der ganzen Lok ran, daher meine Bedenken...

    Gruß Rico.

    Feuer - Wasser - Kohle

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