Hallo Michael,
interessantes Projekt!
Ich selbst habe die Lok nicht, kenne aber viele die sie besitzen und sehr schätzen!!
Generell ist es eine sehr gute und zuverlässige Maschine.
Ein Problem welches die Lok hat, sind die Anbauteile aus Plastik. Die Brechen zwangsläufig mit der Zeit ab.
Ich meine die Leitern zum Führerhaus und hinten am Tender. Dann noch einige Griffe, Rohrleitungsimmitationen und andere Kleinteile.
Viele Besitzer der Lok haben die Plastikparts gegen Messingfeinguss von Wilgro ersetzt. Das lohnt sich auf alle Fälle.
Was kniffelig wird sind die Bremsbacken. Das Plastikzeug bröselt Dir früher oder später weg. Gibt es aber aus aus Messing. Der Austausch wird aber etwas aufwändig und fordert äußerste Präzision.
Ralf Reppingen hat sich darauf spezialisiert diese Lok auf Flachschieber umzurüsten. Ist ein bisschen aufwändig, aber das Ergebniss kann sich wirklich sehen lassen.
Andere Dampfer (ich glaube das war unser Georg) hat die Lok zusätzlich mit Blei beschwert um eine höhere Zugkraft zu erziehlen.
Ein Kollege hat die Lok mit silbernenen Kesselringen versehen, was optisch einiges hermacht.
Viele haben das absolut "ÜBERDIMENSIONIERE" Manometer im Führerhaus gegen ein kleineres ausgetauscht, was optisch viel besser ausschaut.
Das Sicherheitsventil auf der Lok ist viel zu groß/ hoch. Sieht einfach Scheiße aus! Regner bietet ein flaches Sicherheitsventil an.
Jeden BR18-Fahrer den ich kenne hat das getauscht.
Die steifen Märklin-Maxi Puffer würde ich gegen Federpuffer austauschen und natürlich noch die Standardkupplungen gegen Schraubenkupplungen.
Das alte Wasserstandsglas würde ich austauschen. Regner bietet ein Glas mit 6mm Durchmesser an. Das funktioniert viel besser und man hat weniger Probleme.
Der Piezo-Zünder bringt nix!! Die meisten haben das Ding ausgebaut und zünden die Lok herkömmlich über den Kamin.
Sollte mir irgendwann mal eine BR18 von Märklin zulaufen....ich würde die oben genannten Veränderungen umsetzen.
Liebe Grüße
Christian