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Janosch
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Verfasst: 08.12.2010, 22:51 |
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Registriert: 11.11.2008, 22:26 Beiträge: 523 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
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Hallo Zusammen, ich habe gerade von den zwei Hauptautoren die Zustimmung erhalten, dass ich die Beiträge auch hier veröffentlichen darf.Von selber versteht sich wohl, dass niemand die Zeichnungen etc. gewerblich nutzen darf.Sie werden ausschließlich für den privaten Gebrauch hier veröffentlicht.Es bleibt das geistige Eigentum der jeweiligen Verfasser des Berichts! Die beiden Hauptautoren waren Ekkehard Kröger und Gerd Twisselmann. Eddy(Ekkehard Kröger) gibt noch den Tipp auf den Weg, dass ein optischer Wasserstand parallel dazu die Funktionskontrolle und die Einstellarbeit ungemein erleichtert.Er selber stellt die Platinen nicht her, das macht ein Clubkollege von ihm. Bei Fragen oder Bedarf an Platinen kann ich Fragen oder den Kontakt gerne weiterleiten.PN genügt. Zitat: Hallo Willi Du Guter, ob die Regelung die hier ganz gut arbeitet die gleiche ist welche Du benutzt, das kann ich nicht sagen. In der Zeitschift Schiffsmodell war der folgende Artikel abgedruckt und es ist dazu für beide Varianten eine Platine entworfen worden und getestet. Die Bypass Regelung mittels Fernsteuerungs-Servo ist aber eine Spezialausführung! Extra nur für ferngesteuerte Modell Dampfboote. Die andere Pumpenautomatik ist allgemein gut anwendbar und sogar schon mal extrem klein in SMD Bauweise entstanden. Davn passen 2 Stück in eine Streichholz-Schachtel Bild . Bild und dann die Links: http://eddy.dawa.de/mandip+regelung/seite-1.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/seite-2.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/seite-3.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/seite-4.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/pumpenregler.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/pum ... eckung.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/smd-bestueckung.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/bes ... regler.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/byp ... eckung.jpgso, ich muß Johannes Namenstag feiern gehen, Tschüss eddy Zitat: So, nun habe ich auch endlich die Platinen Layouts für die 3 Varianten auf einer neuen Diskette bekommen. Das Rastermaß von 2,54 mm ist ein prima Kontrollwert zum kontrollieren des heruntergeladenen Layout-Bilder nach dem Ausdrucken. hier die Links: http://eddy.dawa.de/mandip+regelung/smd-platine.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/pum ... latine.jpghttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/byp ... latine.jpgtschüss Eddy Zitat: Hallo, nachdem ich einige Platinen veschickt habe, soll nun auch für die "Motor-Regelungs" Variante der Wasserstands Steuerung eine Sückliste hier beigestellt werden. Ich habe sie mit MS-WORD erstellt. Wenn jemand das *.doc File oder ein anderes Format bevozugt (z.B. Open-Office  ) , dann möge er mich darum an mailen ... Der Link zum Ansehen ist : http://eddy.dawa.de/mandip+regelung/stu ... regler.pdfhttp://eddy.dawa.de/mandip+regelung/stu ... regler.pdfAls PDF-file kann man das schlecht weiterverarbeiten, und mancher möchte ja nicht alle Teile bestellen, weil er schon was davon in der Grabbelkiste hat  Daher das Angebot mittels E-mail. Ich weiß nicht, ob auch für den "Servo-Regler" ein solcher Bedarf für eine Stückliste besteht , oder ob das jeder Anwender selber heraus sucht. Tschüss Eddy
_________________ Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.
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Janosch
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Verfasst: 08.12.2010, 22:57 |
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Registriert: 11.11.2008, 22:26 Beiträge: 523 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
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Zitat: Hallo! Hier möchte ich 2 Schaltungen von mir beisteuern. Wegen der Bildbegrenzung von 800 Pixel in der Breite mußte ich die Zeichnungen um 90º drehen. Danke Peter für den Tipp. Verwendet habe ich den bekannten Timer 555, beziehungsweise die Doppelausführung 556. Dieser läßt sich wunderbar als Schmittrigger verwenden. Da die bipolare Ausführung NE555/556 für die Anwendung mit Widerständen über 100K ungeeignet ist kommt hier nur die C-Mos-Ausführung TLC555/556 in Frage. Wie bei den hier vorgestellten Schaltungen werden auch hier isolierte Fühler (Sensoren) in den Kessel eingelassen, die bei Kontakt mit dem Kesselwasser einen Widerstand über das Wasser zum Kessel erhalten. Hierzu muß das Wasser leicht "verschmutzt" sein, da reines entmineralisiertes Wasser (Dest. Wasser) nicht leitet. Eine Beigabe von 10% Leitungswasser reicht schon. Je tiefer der Meßfühler in das Wasser taucht, umso geringer wird der Übergangswiderstand. Theoretisch könnte man so mit Abgleich des Meßwiderstands (680K) den Ein- und Ausschaltpunkt der Kesselspeisung einstellen. Hierzu müßte im Betrieb die "Verschmutzung" des Kesselwassers, welches unmittelbaren Einfluß auf die Leitfähigkeit des Wassers hat, konstant gehalten werden, was ich praktisch für unmöglich halte. Daher bin ich mit relativ hochohmigen Meßwiderständen auf reine Kontaktfühlung gegangen. In meinem Dampfschlepper habe ich die Schaltung mit einem Fühler zur Servosteuerung eingebaut. Da hier wenig Bauteile verbaut sind, habe ich das ganze auf einer Streifenrasterplatine aufgebaut. Zum Schutz ist die Schaltung mit einem Schutzlack (Plastik 70 , Kontakt Chemie) versiegelt. Der Servo muß bei mir logischerweise viel arbeiten Deswegen habe ich eine größere Fernsteuerbatterie in meinem Schlepper verbaut. Eleganter ist die Anordnung von 2 Fühlern für einen oberen und unteren Wasserstand. Dieses habe ich in der 2. Schaltung aufgezeigt. Gruß Gerd Dateikommentar: Wasserstandselektronik mit einem Sensor für einen Bypassteuerservo. Diese Schaltung gibt Steuerimpulse in der Impulsweitenmodulation wie eine Fernsteuerung für den Servo ab.  Dateikommentar: Wasserstandselektronik mit 2 Sensoren für eine elektrische Speisepumpe Bei höherer Betriebsspannung, in der +UB-Leitung zwischen 47K Widerstand und Motor einen Spannungsregler z.B. 7809 (ab 12V) mit dazugehörigen Kondensatoren dazwischen schalten.  Zitat: Zur Vervollständigung möchte ich Euch noch meinen Wasserstandsfühler vorstellen. Das Einschraubstück ist aus 8mm Edelstahlsechskant gedreht, wobei das untere M6x0,75 Gewinde zum Einschrauben in den Kessel und das obere Gewinde für den Kesselmasseanschluß für die Elektronik ist. Innen das M4 Gewinde für den Isoliereisatz aus Teflon. Der eigendliche Fühler ist aus Bronze und eine M2 Gewindestange. Das Ganze wird mit Hylomar verschraubt und überschüssiges Hylomar abgewischt. Nicht in der Zeichnung enthalten ist die M2 mutter mit Unterlegscheibe von oben, worauf die Anschlußfahne mit einer weiteren Mutter angeschraubt wird. Das Foto zeigt meinen ersten Fühler, der sich wegen der Materialauswahl nicht bewährt hat. Das Einschraubstück aus Messing reißt beim starken Anziehen ab. Der Isoliereinsatz ist aus PEEK Kunststoff, der im Betrieb niederohmig wird. Dagegen funktioniert der jetzige, baugleiche, mit der o.g. Materialauswahl einwandfrei. Gruß Gerd   Zitat: Hallo! Leider ist beim gestrigen Dampftreffen zum Teichfest in Lüllau (Landkreis Harburg, Niedersachsen) der Kessel meines Schleppers, trotz der Regelung überspeist worden. Als Grund dafür habe ich eine dunkelbraune (Oxyd?)Schicht auf dem Bronzefühler festgestellt, der den Fühler regelrecht isoliert hat, so daß kein Wasserkontakt mehr zustande kam. Ich habe jetzt den Fühler und die Gewindestange aus Edelstahl eingesetzt. Mal sehen, wie sich das verhält. Gruß Gerd Zitat: Moin Gerd , ich habe problemlos immer 2mm Edelstahl Schweißdraht verwendet . Ein echter Nachteil ist aber bei diesen Regelungen über den Widerstand , daß die Leitfähigkeit des Kesselwassers recht unterschiedlich sein kann . Warum das so ist habe ich noch nicht wirklich heraus bekommen . John Woodroofe von (ehemals) CHEDDAR Modells hat mir das auch bestätigt . Diese Tatsache ist einer der Gründe warum er einen Schwimmer im Wasserstands-Glasrohr mittels einer Lichtschranke abgefragt hat . Die bislang meines Erachtens beste Lösung der automatischen Wasserstandregelung war ein Kessel , der samt Inhalt verwogen wurde . Leider hatte ich keine Kamera dabei sonst hätte ich gewiss einige Bilder gemacht . :-\ Der Kessel war nicht starr am Schiffsboden festgeschraubt , sondern an einem recht massiven Scharnier am Schornstein-ende (hinten) gelenkig gelagert . Am Brenner-ende (vorne) stand er auf einem kleinem Piezo Kraftsensor. Die Dampfentnahme Leitung aus Cu-Rohr war als Überhitzer-Spirale lose in den Schornstein gelegt und somit nahezu kräftefrei zu verbiegen . Ausserden auch sehr nahe der Drehachse des Auflager Scharniers . Angeblich hatte der Betreiber anfangs mit Dehnungsmessstreifen eine Waage bebaut , aber das alles wieder verworfen , als er die mittels Piezoeffekt erzeugte Spannung in seinem Kraftsensor direkt ausgewertet hat . Somit war lediglich das Gewicht ( Füllvolumen des Wassers ) im Kessel als Variable auszuwerten . Einen ganz winzigen Nachteil hat er mir aber auch gleich verraten , als ich hartnäckig nachgefragt habe . Die Anzeige ist nicht linear mit dem Wasserstand ( Überdeckungshöhe des Flammrohrs ) weil bei liegenden Kesseln logischerweise im mittleren ( breitesten Kesselquerschnitt) mehr Wasser-Gewicht eingefüllt werden muß , um den Pegelstand steigen zu lassen . In oberen Bereich unter dem "First" des Kessels steigt der Pegel dann wieder schneller . Das ist aber wirklich nur ein ganz geringer Nachteil , weil wir ja nur die Schaltpunkte MINIMUM und MAXIMUM überwachen wollen . Eine analoge / lineare Auswertung des Wasserstand ist nicht erforderlich . Schade , es war ein Pole oder Russe ? der nur gebrochen Deutsch sprach und somit eine schwierige Verständigung . Der Typ hatte überhaupt tolle Ideen ! Zum Beispiel wollte er einen sehr leichten und leistungsfähigen Wasserrohr-Kessel damit regeln , der zum besseren Wärmetausch an der Heizfläche mit einer künstlichen Umwälzung arbeiten sollte . Quasi eine Zwangsumwälzung wie sie heute jeder moderne Hochleistungs Dampferzeuger besitzt . Die "Zirkuline" (Zirkulationspumpe) sollte in einem "Downcomer" am Ende derr der Obertrommel installiert werden und als hermetisch dichte Kreiselpumpe mittels magnetischer Drehmomentübertragung angetrieben werden ! Völlig ohne Stopfbuchse (oder andere Abdichtung einer Wellenduchführung ) zum Laufrad der Pumpe . Die Skizzen hat er mir noch schnell gezeigt , dann mußte er leider zu Startstelle beim Wettbewerb . Und später habe ich ihn nicht wieder treffen können . Nicht einmal seine Adresse habe ich }:( ! Na ja , zum Ideen-Klau war es dann doch genug Information  . Tschüss Eddy Zitat: @ Eddy Die Leifähigkeit von Wasser ist abhängig vom "Verschmutzungsgrad" mit Mineralien. Entmineralisiertes Wasser ist nicht leitend. Um die Agressivität von entmineralisierten Wasser zu mindern, mische ich 10% Leitungswasser dazu. Damit erhalte ich auch ein Minimum an Leitfähigkeit um meine Elektronik zu betreiben. Ich bin da mit Dir einer Meinung, daß wir im Betrieb den "Verschmutzungsgrad" und damit die Leitwert des Kesselwassers nicht konstant halten können. Damit ist eine Messung der Eintauchtiefe des Sensors über den Widerstand praktisch ausgeschlossen. Eine mögliche Messung auf kapazitiven Weg ist deutlich aufwändiger. Deswegen gehe ich auf reinen Kontakt, ja oder nein. Bei mir habe ich die Schaltung mit einem Sensor an Threshold und Trigger gebaut. Hat der Wasserstand den Sensor erreicht, wird der Bypass geöffnet, wenn nicht geschlossen. Um die Wasserberührungszeit etwas zu dehnen, habe ich dem Sensor einen 0,1uF Kondensator paralell geschaltet, um ein Flattern es Servos zu unterbinden. Kurze Wasserkontakte, durch Schaum oder Blasen, werden unterdrückt. Durch diese Maßnahme öffnet der Servo im Betrieb jedesmal richtig den Bypass und schließt ihn nach kurzer Zeit wieder. Das sieht ganz ordendlich aus.  Die zweite Möglichkeit ist mit zwei verschiedenen Sensoren, für die Min- und Maxmarke. Diese sollte man bei elektromotorischen Speisepumpen verwenden. Bei Bypaßservos ist das eine empfehlenswerte Variante, wenn der Kessel 2 Sensoren zuläßt. Auch hier halte ich mittlerweile Kondensatoren paralell zu den Sensoren zum Abblocken von Kurzzeitimpulsen für ratsam. Neben der Schaltungsentwicklung ist bei uns auch die praktische Umsetzung interessant. Der Meßdraht, den wir in den Kessel halten, soll auch noch elektrisch isoliert vom Kessel, druckdicht, themperaturfest und korrosionsbeständig sein. Die Wiegemethode von Kessel und auch Gastank mit allen Drum und Dran dürfte bei der praktischen Umsetzung, wie Du schon geschildert hast, reichlich Probleme in der Praxis aufwerfen, besonders im Schiff oder auf einer Dampflok.  Gruß Gerd Dateikommentar: Wasserstandssensoranschaltung mit Wasserstandskontaktzeitdehnung durch Kondensator 
_________________ Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.
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Hannes
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Verfasst: 08.12.2010, 23:16 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 18.03.2009, 07:07 Beiträge: 619 Wohnort: Marktredwitz (D)
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Hallo Janosch,
diese Möglichkeiten zur Wasserstands- bzw. Brennerregelung kenne ich. Über einen Einsatz an unseren Modellen habe ich auch schon nachgedacht. Leider erscheint mir das wenig sinnvoll zu sein. Dafür gibt es mehrere Gründe: Um mit diesen Schaltungen den Wasserstand im Kessel sicher zu erfassen müßten isolierte Elektroden in den Kessel geführt werden die dann auch noch dicht sein müssen. Diese Elektroden müssen sauber von elektrisch leitenden Verschmutzungen sein und das Kesselwasser muß einen bestimmten Leitwert haben damit das funktioniert. Bei einer Druckregelung sieht das noch düsterer aus...
Elektronik ist eine feine Sache wenn man sie richtig einsetzt (ich verdiene damit meine Brötchen) aber in einer Dampflokomotive unseres Maßstabs würde ich mich da auf das Notwendigste (Fernsteuerung) zu Gunsten der Zuverlässigkeit beschränken.
freundliche Grüße
Hannes P.S. Nun haben sich unsere Beiträge überschnitten....
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Janosch
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Verfasst: 08.12.2010, 23:44 |
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| Moderator |
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Registriert: 11.11.2008, 22:26 Beiträge: 523 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
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Moin Hannes, Helmut G. setzt meines Wissens nach in einer Spur 2 BR 24 diese Technik ein.Laut seinen Aussagen funktioniert es sehr gut.Ich selber habe sie nur trocken laufen sehen, da verbunden mit dem kalten Gastank quasi unendliche Fahrzeiten ermöglicht werden. Ich persönlich halte es bei sehr kleinen Kesseln durchaus für sinnvoll...wenn man genügend Reaktionszeit hat, so kann man meiner Meinung nach darauf verzichten und händisch nachspeisen.Außer man möchte wie Helmut G. praktisch unendliche Betriebszeiten erreichen, ohne öfters die Fernsteuerung aus der Hand zu legen. Ich habe die Sachen nur hier nur veröffentlicht, gebaut habe ich noch nichts.Halte mir das Thema aber in der Hinterhand, da ich es vielleicht auch mal brauchen könnte(wieder ein kleiner Kohlekessel, allerdings müssten bei einer Kohlelok Druck und Wasser gekoppelt sein). Wenn man etwas Leitungswasser dem "destillierten Wasser" aus dem Baumarkt zugibt, so müsste es ausreichen.Soweit ich es noch weiß, fährt Herr G. nur mit dem "destillierten Wasser" und es scheint bei ihm zu funktionieren.Ich habe ihm bereits ein Mail geschickt, ob er sich auch zu dem Thema äußern könnte. Was er als Elektroden nutzt, weiß ich nicht mehr. Ich habe es auch hier hereingestellt, weil Interesse bekundet wurde! Durch meine noch geringeren Platzverhältnisse im Maßstab 1:32 muss ich mich quasi auf das Minimum beschränken.Zum Minimum gehört bei mir nur halt noch Kohlefeuerung dazu  Ich denke schon, dass es zuverlässig fuktionieren kann, bei Herrn G. geht es auch ohne Probleme. Gruß Janosch
_________________ Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.
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Hannes
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Verfasst: 09.12.2010, 00:04 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 18.03.2009, 07:07 Beiträge: 619 Wohnort: Marktredwitz (D)
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Hallo Janosch,
zum Thema Wasserstandsmessung in einem heißen Modelldampfkessel hab ich mir auch schon so meine Gedanken gemacht. Natürlich wäre eine automatische Nachspeisung eine feine Sache und ich würde mich freuen wenn es eine gute Möglichkeit dafür geben würde nur erscheint mir diese Elektrodengeschichte bei der hier gezeigten Variante nicht zuverlässig genug. Es gibt auch die Möglichkeit den Wasserstand im Wasserstandsglas zu erfassen. Für 5"-Lok`s habe ich bei den Engländern eine fertige, optische Lösung gesehen die sich auch auf unseren Maßstab verkleinern lassen sollte. Noch zuverlässiger, weil schmutzunempfindlich, wäre ein sogenannter Ringinitiator. Man müßte nur eine kleine Metallkugel im Wasserstandsglas "zum Schwimmen" bringen..
freundliche Grüße
Hannes
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Goetz
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Verfasst: 09.12.2010, 12:03 |
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Registriert: 06.01.2010, 15:58 Beiträge: 99 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Mahlzeit! Ich baue zwar keine Lokomotiven, sondern fahre nur damit, aber wenn ich fahre, dann nicht nur eine Kessellänge, sondern deutlich länger! Seit diesem Jahr arbeite ich mit Pumpflasche und Nachspeiseventil, womit ich auch recht zufrieden bin, denn die Lösung ist einfach und solide. Anbei ein kleines Bild meiner Argyll mit neu montiertem Wassernachspeiseventil:  Mein Traum wäre allerdings eine automatische Nachspeisung, die ständig für den optimalen Wasserstand im Kessel sorgt, denn das würde für eine gleichbleibend gute Dampferzeugung sichern und mich des ständigen Kontrollierens und Nachpumpens entheben. Obwohl ich die Lösungen, die Janosch vorgeschlagen hat, beeindruckend finde, fürchte ich, daß Hannes Recht hat: Das alles ist dem Alltagsbetrieb nicht gewachsen! Mich hat am meisten eine Idee von Herrn Reppingen überzeugt, die er einmal erwähnte, als ich eine Lok dort abholte, und die auf das hinausläuft, was Hannes vorschlug: Steuerung der Nachspeisung über einen Schwimmer im Wasserstandsglas: So ein Schwimmer müßte doch zu bekommen sein!? In Verbrennungsmotoren mit Vergasern werden auch Schwimmer benötigt, die dort jahrelang wartungsfrei arbeiten müssen. Allerdings wird man mit den herkömmlichen dünnen Wasserständen nicht hinkommen. Die Ablesung und damit verbundene Steuerung der Pumpe (Dampf oder Elektro) soll am besten über eine Photozelle zu regeln sein, d.h. bei Absinken des Schwimmers schaltet ein Lichtsignal einen Servo. In einer Maschine mit ausreichend großem Führerstand (z.B. Schlepptenderlok oder Garratt) müßte Derartiges doch realisierbar sein?
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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Goetz
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Verfasst: 09.12.2010, 13:51 |
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Registriert: 06.01.2010, 15:58 Beiträge: 99 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo Hannes,
das ist doch die perfekte Lösung! Vorausgesetzt, daß diese Einrichtung zuverlässig funktioniert, braucht man statt der Warntröte nur noch eine elektrische Pumpe anhängen, die den Kessel wieder auffüllt. Wem das zu schnöde ist, der kann natürlich auch über einen Servo eine Dampfpumpe ansteuern lassen.
Wenn ich mir noch eine weitere Lokomotive gönnen sollte, bekommt sie eine solche Einrichtung - ganz famose Sache das, besten Dank!
Götz
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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Janosch
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Verfasst: 09.12.2010, 18:30 |
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| Moderator |
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Registriert: 11.11.2008, 22:26 Beiträge: 523 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
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Moin Hannes und Götz, vom Gerd soll ich ausrichten, dass die Regelelektronik, welche er vorgestellt hat, sehr zuverlässig in seinem Kessel arbeitet.Der Fühler ist sowohl druck- als auch temperaturfest!Wichtig ist die Materialkombination von Teflon und Chromstahl, um die isolierenden Verschmutzungen zu vermeiden. Weiterhin teilt er mit, dass man auch mechanisch mit einem Schwimmer eine Dampfpumpe regeln könnte.Der Schwimmer öffnet oder schließt dabei direkt ein Ventil, ohne elektronischen Zwischenschritt.Realisiert ist in der Hinsicht noch nichts. Theoritisch halte ich es aber auch für eine plausible Lösung.Man kann das Dampfventil auch durch ein Bypassventil ersetzen.So wäre eine Maschine mit Achsspeisepumpe mechanisch automatisch geregelt. Gruß Janosch
_________________ Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.
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Hannes
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Verfasst: 09.12.2010, 18:57 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 18.03.2009, 07:07 Beiträge: 619 Wohnort: Marktredwitz (D)
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Hallo Janosch,
eine gute Materialauswahl bei der Herstellung der Elektroden wird wirkungsvoll eine Oxidschicht verhindern. Die Ablagerungen auf diesen Stäben in Form von Kalk o.Ä. kannst Du aber nicht vermeiden. Peinlich sauberes und vom Leitwert her aufbereitetes Kesselwasser und/oder eine regelmäßige Reinigung der Elektroden will ich mir nicht antun. Die Sache mit einem Schwimmer kann ich mir gar nicht vorstellen. Wo soll der denn angebracht sein? Wir reden ja von einem geschlossenen System. Nichts für ungut aber das überzeugt mich so nicht. Es wäre auch fad wenn wir alle der gleichen Meinung wären und unser Forum hätte kaum noch eine Daseinsberechtigung. Prinzipiell bin ich immer offen gegenüber Ideen die unsere Maschinen aufwerten und den Fahr(Spiel)-Spaß vergrößern. Dabei sollte aber die Zuverlässigkeit an erster Stelle stehen.
freundliche Grüße
Hannes
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Schienenfresser
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Verfasst: 09.12.2010, 19:33 |
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Registriert: 07.12.2009, 11:31 Beiträge: 172 Wohnort: Rorschach
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Hallo Schienendampfer Goetz schreibt: Mein Traum wäre allerdings eine automatische Nachspeisung, die ständig für den optimalen Wasserstand im Kessel sorgt, denn das würde für eine gleichbleibend gute Dampferzeugung sichern und mich des ständigen Kontrollierens und Nachpumpens entheben.Mein "Anton" fährt ca 35 Min ohne Wasserkontrolle (kein Wasserstandsglas vorhanden) bis der Kessel leer ist. Nach so langer Zeit freue ich mich richtig, wieder einmal an der Lok arbeiten zu können und alles wieder aufzufüllen, zu schmieren und eine kurze Sichtkontrolle vorzunehmen. Eine Frage: Wie lange soll eine Spur 1 Lok unabhängig fahren? Soll die Lok praktisch Elektrolokbetriebseigenschaften haben? Was macht das Dampfhobby so schön, ist es nicht das Spiel mit den Elementen? Freundliche Grüsse Georg
_________________ Ein Dampfmodell lebt
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Hannes
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Verfasst: 09.12.2010, 19:48 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 18.03.2009, 07:07 Beiträge: 619 Wohnort: Marktredwitz (D)
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Hallo Georg,
eigentlich teile ich Deine Meinung. Die Pausen zum Rüsten der Lok gehören für mich einfach dazu. Allerdings muß man auch respektieren wenn Andere es reizvoll finden ohne Rast möglichst lange zu fahren. Dafür eine akzeptable technische Lösung zu finden hat auch seinen Reiz. Viele finden z.B. eine Zylinderentwässerung unnötig. Dann gibt es Lokbesitzer die sich den Betrieb ohne diese Einrichtung nicht vorstellen können usw.. So hat Jeder seine eigenen Ansichten die man einfach respektieren sollte. Bei dem doch deutlich höheren Wasserverbrauch einer kohlegefeuerten Maschine ist eine Nachspeisung natürlich besonders interessant.
freundliche Grüße
Hannes
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