Hallo zusammen,
bevor es an die Lok geht, habe ich mir mal einen einfachen Prüfstand zur exakten Leistungsmessung gebaut:
Die anderen Prüfstände basieren alle auf dem Prinzip der Wirbelstrombremse.
Das war mir zu kompliziert zu bauen, deshalb hier eine einfache Lösung, die auch wirklich gut funktioniert.
Mit meinem digitalen Netzgerät gebe ich eine Spannung (Drehrichtung entgegen der eingestellten Fahrtrichtung) auf den Motor.
Der erzeugt einen Widerstand, den ich mit der Spannung gut regeln kann. Bei meiner S 3/6 mit Flachschiebersteuerung hat sich bei 5,2 Volt
und ca. 3 bar Kesseldruck fast nichts mehr gedreht, das ist also das, wo ich etwa mit der Rundschiebersteuerung hin möchte.
Der derzeitige Wert der Rundschiebersteuerung liegt bei 2,8 Volt, das bedeutet etwa die Hälfte der Leistung mit Flachschiebersteuerung.
Bei dem, was als Kolben und Schieber verbaut ist, wundert mich das nicht.
Ich sehe schon Verbesserungspotential.