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 Betreff des Beitrags: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 01.10.2010, 20:35 
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Hallo Schienendampfer

Obwohl ich schon einige Zeit mit Dampf unterwegs bin, habe ich manchmal schon Schwierigkeiten, den Gastank meiner Modelle zu füllen. :GR
Ich habe mich nach der Vorgehensweise in den Beschreibungen gehalten. Es kommen aber extrem unterschiedliche Fahrzeiten zustande (am selben Modell).
Was mache ich nur Falsch? :HL
Ich würde mich über ein paar Tips riesig freuen.

Gruß aus Bönnigheim
Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 01.10.2010, 21:08 
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Hallo Mike!

Zuerst wäre für eine zielführende Antwort hilfreich, welches Gasfüllventil bzw. Füllsystem Du da verwendest ... :WN

:wink: vlg, Christian

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:serv Habe die Ehre!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 01.10.2010, 23:41 
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Hallo Mike,

ich habe hier (auf dieser Seite der 4te Beitrag)
mal etwas zum Gastanken geschrieben.
Vielleicht hilft es dir ja weiter :?:

Wenn nicht, mußt du noch mit ein paar Infos rausrücken, damit Christian dir weiterhelfen kann :wink:

Gruß
Sascha :)

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Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen,
es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 02.10.2010, 09:36 
Mike hat geschrieben:
Hallo Schienendampfer

Obwohl ich schon einige Zeit mit Dampf unterwegs bin, habe ich manchmal schon Schwierigkeiten, den Gastank meiner Modelle zu füllen. :GR
Ich habe mich nach der Vorgehensweise in den Beschreibungen gehalten. Es kommen aber extrem unterschiedliche Fahrzeiten zustande (am selben Modell).
Was mache ich nur Falsch? :HL
Ich würde mich über ein paar Tips riesig freuen.

Gruß aus Bönnigheim
Mike


Unabhängig von einem bestimmten Gasfüllsystem (das ist gar nicht so wesentlich, es hat einfach jeder sein bevorzugtes System) musst Du folgendes berücksichtigen:

Im leeren Gastank befindet sich Luft. Beim Befüllen des Tanks wird diese Luft so weit komprimiert, wie die Gasflasche Druck hat (Druckausgleich). Wenn in der Flasche nicht mehr viel Flüssiggas ist, wird dieses infolge des Gegendruckes nur noch schlecht in den Tank fliessen.

Abhilfe beim Befüllen: Auf den Befüllstutzen drücken (Daumenprobe) und die komprimierte Luft entweichen lassen. Dabei darf nichts sichtbares austreten. Danach Gasflasche wieder ansetzen, Du wirst dann wieder hören, wie das Flüssiggas in den Tank fliesst. Bei fast leerer Flasche musst Du das eventuell mehrmals wiederholen. Dafür bringst Du fast den ganzen Rest in der Flasche in den Tank.

Bitte beachten, dass dies auch ein wenig mit der Umgebungstemperatur zusammenhängt. Den Gastank kannst Du nur befüllen wenn das Gas in der Flasche wirklich flüssig ist. Wenn die Flasche zu warm ist (z.B. im Sommer draussen) wird der Flascheninhalt vergasen und beim befüllen wird nur noch so viel vergastes Gas in den Tank gehen, bis der Druck Flasche/Tank ausgeglichen ist. Das ist dann oft viel zu wenig.

Probiers mal aus!

Dampfende Grüsse aus dem Schweizer Jura

Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 02.10.2010, 10:04 
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Aber auch Vereisung beim Befüllen kann Probleme machen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 02.10.2010, 14:23 
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Hallo Echtdampfer

Ich verwende teilweise die Orginal Ventile von Märklin und ein Befüllsystem mit Adapter, welches ich bei "Herrmann-Echtdampf" erstanden habe. Als ich eure Beiträge gelesen habe, glaube ich schon mal einen Fehler bei meiner Befüllung entdeckt zu haben. Beim Befüllsystem ist der Schlauch zwischen Gasflasche und Einfüllventil an die 35 cm lang. So ist auch eine gewisse Menge Luft im Schlauch, die ich wohl beim öffnen der Flasche auch mit in den Gastank "schiebe".
Ob ein kürzen des Schlauches Abhilfe schaffen würde oder ist das zu vernachlässigen.

Danke auch für die schnellen Antworten und Tips.

Gruß aus Bönnigheim
Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 02.10.2010, 14:54 
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Hallo alle zusammen,

Wenn ich die Flüssiggasflasche mit dem Adapter nach unten auf das Füllventil des Gastank aufsetze, geht Flüssiggas von der Flasche in den Gastank über, und die Luft wird meiner Meinung nach nicht komprimiert, sonder steigt in die Flüssiggasflasche auf.
Da die Luft im leeren Gastank dem normalen Umgebungsdruck entspricht, wir der Druck in der Flüssiggasflasche immer weniger und zum Schluß kann das Flüssiggas nicht mehr in den Tank fließen, da ein gleiches Druckverhältnis entstanden ist. Und da es sich halt um eine Flüssigkeit handelt, wird auch immer ein Rest in der Flasche verbleiben, bzw der Rest Flüssigkeit geht bei einem gewissen Druck in Gasform über, und dieses geht nur sehr schlecht (weniger) in den Gastank über.
Oder sehe ich das falsch??

Gruß
Sascha :)

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es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 04.10.2010, 19:16 
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Beiträge: 172
Wohnort: Rorschach
Hallo Dampfbahner
Ich möchte euch gerne meine Lösung des leidigen Gasproblems präsentieren.
Ich probiere das zu beschreiben.
Zuerst muss das Märklin Einfüllventil entfernt werden (Führerhaus abschrauben) und durch ein Regner Adapter ersetzen bei dem ich vorher den Nippel M5 x 50 eingelötet habe und zwar mit abgedrehtem Sechskant bis ca. 1 mm so das alles ins Loch geht. Das darum, weil nachher noch Höhe gebraucht wird für die Überwurfmutter mit der Kupferleitung. Diese verläuft bei mir oben rüber und beim Servo runter wo sie an der oberen Schraube mit einem Flachmessing befestigt ist. Unten ist sie Richtung Tender gebogen.
Im Tender habe ich den Gastank 50841 von Regner so montiert, dass ich mit meiner Füllflasche gut ran komme. Den Gashahn habe ich in die waagrechte Bohrung montiert und eine kurze Kupferleitung bis zum Tenderboden angeschraubt.
Die beiden Kupferrohre habe ich mit eine Plastikschlauch verbunden und eine Schleife gemacht damit das ganze vor und nachgeben kann.
Gaseinfüllen: Mit dem Regner Adapter auf meiner Gasflasche ging das nicht optimal. Deswegen habe ich ein Gummiringli zugeschnitten was jetzt sehr gut abdichtet beim Eindrücken.

Bild

Bild

Bild

Gerne gebe ich noch weitere Auskunft wenn etwas nicht klar ist.
Freundliche Grüsse :D
Georg

_________________
Ein Dampfmodell lebt


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 Betreff des Beitrags: Re: Gastank richtig füllen
BeitragVerfasst: 05.10.2010, 08:23 
black.man hat geschrieben:
Hallo alle zusammen,

Wenn ich die Flüssiggasflasche mit dem Adapter nach unten auf das Füllventil des Gastank aufsetze, geht Flüssiggas von der Flasche in den Gastank über, und die Luft wird meiner Meinung nach nicht komprimiert, sonder steigt in die Flüssiggasflasche auf.
Da die Luft im leeren Gastank dem normalen Umgebungsdruck entspricht, wir der Druck in der Flüssiggasflasche immer weniger und zum Schluß kann das Flüssiggas nicht mehr in den Tank fließen, da ein gleiches Druckverhältnis entstanden ist. Und da es sich halt um eine Flüssigkeit handelt, wird auch immer ein Rest in der Flasche verbleiben, bzw der Rest Flüssigkeit geht bei einem gewissen Druck in Gasform über, und dieses geht nur sehr schlecht (weniger) in den Gastank über.
Oder sehe ich das falsch??

Gruß
Sascha :)


Vermutlich könnten wir jetzt hier eine Mehrseitige Dissertation einstellen, was beim Befüllen alles passiert. Teilweise hast Du schon recht, allerdings ist eben alles von verschiedenen Faktoren abhängig (Temperatur, Druck usw.). Deshalb ist durchaus eine gewisse "Anwendererfahrung" und "Pröbeln" notwendig.

So lange genügend ¨Berdruck in der GAsflasche ist, wird keine Luft (oder nur minimst) aus dem Gastank in die Flasche zurück fliessen, da zuerst der Innendruck der Flasche ausgleicht. Dies wird erst dann geschehen, wenn der Druck in der Flasche klein wird und somit ein Druckausgleich Richtung Flasche erfolgt. Somit wird ein Luftpolster im Gastank verbleiben, mehr oder weniger komprimiert. Dieser Inhaltsteil kann dann nicht vom Flüssiggas selber ausgefüllt werden, da bekanntlich Flüssigkeiten selber keinen Druck erzeugen kann (ausser dem statischen Druck, d.H. Eigengewicht).

Aber auch hier wieder: Alles ist abhängig von Druck und Temperatur. Wie haben wir doch in der Schule und in der Ausbildung den Physiklehrer gehasst...

Aber dies alles macht ja das Hobby Echtdampf so spannend!

Dampfende Grüsse

Markus


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