Registriert: 11.11.2008, 21:26 Beiträge: 472 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
Hallo Zusammen, einige von euch werden die Kleine schon kennen, aber hier noch mal für alle.
Das ist eines der wenigen Bilder vom Bau .Alle Teile sind gebördelt. Hier ein paar Daten vom Kessel: Heizfläche beträgt ca. 260cm² der Rostfläche 15cm² Verdickung rund um die Feuerbüchse 61mm Außendurchmesser Langkessel 39mm Innendurchmesser (42mm Außendurchmesser) 5 Rauchrohre 8mm Innendurchmesser (10 mm Außendurchmesser) Angefangen habe ich ungewöhnlicherweise mit dem Kessel.Damit galt es mir selber zu beweisen, dass so ein kleiner Kohlekessel genug Leistung für meine Maschine bringt.Nach zwei nicht zufriedenstellenden Kesseln hatte ich einen, der genügend Dampf produziert und in dem das Feuer zufriedenstellend brennt:
Nach ein wenig rumspielen mit dem Hilfsbläser(vor allem dass der Dampfstrahl durch den Schornstein zentrisch austritt ist wichtig) funktionierte der Kessel mit dauernd abblasendem Sicherheitsventil und das trotz wenig Erfahrung im Heizen in dem Maßstab.Gute Voraussetzungen also für den späteren Betrieb. Ein kurzes Video wurde dabei auch gedreht:
Nach einiger Zeit kam dann die ersehnte Medlung von meinem Bekannten, dass er das Fahrwerk mal soweit rollfähig gemacht hat und ich die ersten Versuche unter Dampf starten kann (Ich selber habe nicht die Maschinen und damit die Möglichkeit) Am Abend sah es bereits so aus:
Die Achsspeisepumpe war auch schnell eingebaut und angeschlossen(gut auf dem Bild noch nicht )
Und die erste Dampfdüse wurde eingebaut(zu dem Zeitpunkt hatte der Hilfsbläser noch keine Düse):
Dann kamen die ersten Tests, die sehr ernüchternd ausfielen Alles sah danach aus, dass der Kessel einfach nicht die Leistung für die Maschine bringt(immerhin 2x 20.5mm Hub und 14mm Bohrung).Ich habe dann mit der Düse herumexperimentiert(erst Höhe dann Durchmesser, schließlich waren es nur errechnete Werte mit Formeln, von denen ich nicht wusste, ob sie stimmen)und dann kam die Erlösung:Es besserte sich insgesamt von mal zu mal.Dann hatte ich sie schließlich mit zu viel Wasser und genügend Druck aufgebockt super am laufen. Dann kam aber auf der Schiene wieder die Ernüchterung:Der Druck bricht andauernd zusammen.Ich kramte in meinem Hinterstübchen eine Idee aus, die für die Zukunkft gedacht war:Ein Vorwärmer musste her.
Dieser wurde auf der drucklosen Seite eingebaut und bringt ungefähr 60 Grad bei zügiger Fahrt.Einziges Problem:Nach ca 1 Minute stand, trotz niedrigem Zug, siedet das Wasser darin und dann fördert die Pumpe nicht mehr.Man muss dann eine Zeit lang den Bypass öffnen dann fördert sie wieder. Und dann sah es endlich so aus:
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Hallo Zusammen, noch ein paar aktuelle Bilder, allerdings sind die Aufbauten alle provisorisch angebaut, damit der Trumm etwas mehr nach Lok aussieht und etwas mehr Dampflokatmosphäre rüberkommt
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Hallo Janosch!
Ich möchte gern wissen, mit welchem mittel hast Du hartgelötet. Brenner, Unterlage, usw. Bilder wären sehr hilfreich für mich.
Kleinere Teile löte ich schon ziemlich gut, aber von einem Kessel habe ich noch Angst.
Möchte ich den ersten Kessel auch nicht kaputtmachen!
Gruß
Pál
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Hallo Pál, das ist mein Lötplatz mit Brennern:
Der rechte Brenner heißt Rothenberger ROFIRE 1800°C und den nutze ich eigentlich nur, um dem Kessel eine gewisse Grundtemperatur zu geben.Die Flamme geht auf das Werkstück, aber nicht auf die eigentliche Lötstelle.Den linken Brenner, der Rothenberger TURBOSTAR 2100° C heißt, nutze ich dann für das eigentliche Löten.Mit ihm erhitze ich die Lötstelle.
Als Unterlage nutze ich Ytong-Steine.Wenn diese wirklich ganz trocken sind, kann man diese zum Löten nutzen.Sind sie feucht, Platzen gerne Stückchen ab.Ich kann noch rechts und oben drauf einen Stein legen, dann hätte ich eine richtige Lötkammer, das ist aber dann nicht mehr so komfortabel zum Arbeiten.
Hab keine Angst vor einem Kessel.Wichtig ist nur, dass du genug Hitze ins Werkstück bekommst, Erfahrung hast du ja schon.Du merkst ziemlich schnell, wenn du nicht genug Hitze hast und kannst dir ja dann einen zweiten Brenner kaufen.
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Hallo Zusammen, um über die Durststrecke zu kommen .Das Video wurde vor einigen Wochen(als ich die Lok noch hatte) gedreht.Jetzt ist sie seit zwei Tagen wieder bei mir und es kann langsam weiter gehen. Gruß Janosch
_________________ Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.
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Hallo Zusammen, es ging ein klein wenig weiter .
Ich bekam die Lok mit halb zusammengebautem Fahrwerk wieder.Die Freude bei mir war riesig.Endlich wieder selber weitermachen.Zuerst wurde das Fahrwerk komplettiert und die (noch) Einfachststeuerung eingestellt.Dann an die Luftpumpe gehängt-läuft einwandfrei. Danach wurde es etwas kniffliger.Die Pumpe wurde eingebaut und angefangen die Leitungen zu planen/verlegen.Das hies immer wieder Kessel draufsetzen schauen wies passt, Kessel wieder runter.Nun noch den Wasserkasten draufsetzen und anschließen...(den habe ich in der mageren Zeit mal gebaut).Was in wenigen kurzen Sätzen beschrieben wird, dauert länger als(auch von mir) gedacht.Ich habe noch die Hilfsbläserleitung abgeändert, nun ist sie unsichtbar zwischen den Rahmenwangen verlegt.
Danach wurde der Überkessel angepasst(In der Mitte auftrennen und vor allem im Bereich der Rauchkammer mussten Aussparungen gemacht werden, immerhin 5 Anschlüsse münden in ihr).Daraufhin wurde der Kessel angeschlossen und am nächsten Tag ein kurzer Testlauf gemacht.Läuft gut Da ich meinen großen Schienenkreis wohl erst nächste Woche habe, folgt erst da ein richtiger Testlauf.Aber ich bin guter Dinge, sie lief ja schon mal ganz ordentlich.
Ich habe leider vergessen Fotos zu knipsen, wie sie zusammengepfriemelt wurde...Nun ja müsst ihr euch mit denen hier begnügen...und einem Video
Gruß Janosch
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Hallo Janosch! Du hast geschriebe n: „Jetzt ist sie seit zwei Tagen wieder bei mir“ „Ich bekam die Lok mit halb zusammengebautem Fahrwerk wieder“ Was bedeutet das? Früher (im November) hast Du auch kleine Filme über Deiner Lok gedreht, das funktioniert schon dann auch gut. Was passierte seit dann mit der Lok? Aber es sieht schon ganz „kohle-lokisch“ aus! Hast Du schon Bilder mit Leitungen?
Gruß Pál
_________________ Wer noch vielen Spur I und IIm Loks bauen möchte
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Hallo Pál,
ganz am Anfang vom Beitrag habe ich geschrieben, dass Dreh- und Fräsarbeiten von einem guten Bekannten gemacht werden, da ich bis jetzt weder Drehbank noch Fräse hatte.Inzwischen konnte ich eine Drehbank erwerben.Bis ich aber auf der wirklich drehen kann, dauerts aber wohl noch ein bisschen (Muss man sich ja auch erst einmal aneignen)
So habe ich Anfang Januar den Rahmen weggegeben um die Vorlaufachsen machen zu lassen.Dann wurden noch die Umlaufbleche auf Maß gefräst und die Kuppelstangen gemacht.Und um diese Arbeiten auszuführen musste das Fahrwerk natürlich teildemontiert werden.Und ich habe eben die Teile, die noch nicht dran waren wieder montiert. Das sind aktuelle Bilder mit Leitungen.So fährt sie.Die Zudampfleitung zu den Zylindern geht durch den Kessel in die Rauchkammer und dann unten raus.Die Abdampfleitung in die Rauchkammer und in dieser in den Blasstock.Die Bläserleitung geht hinten am Kessel runter zwischen die Rahmenwangen bis vor an die Rauchkammer und mündet dann in diese.Die Speiseleitungen gehen ebenfalls zwischen den Rahmenwangen entlang, bis sie im Führerhaus in den Kessel gehen.Die ganzen Zierleitungen kommen ganz am Ende.Jetzt kommt erst mal noch ein richtiger Kamin, eine richtige Rauchkammertür und die Heusingersteuerung.Die Dome am Kesselscheitel werden auch noch angebracht ebenso das Führerhaus.Das kommt jetzt eben nach und nach.Ob ich Kamin und Rauchkammertür schon selber machen kann weiß ich nicht.Für die Heusingersteuerung muss ich sie auf jeden Fall wieder weggeben.
Habe ich so deine Fragen richtig verstanden oder meintest du etwas anderes? Übrigens dankeschön für das Lob Das gibt einem immer Mut weiterzumachen und diese Postings zu schreiben.
Gruß Janosch, der die Lok jetzt aber erst ein mal eine Zeit lang behält um seinen Spieltrieb auszuleben und soweit wie möglich selber weiterzumachen .
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Hallo Janosch! Ja, das war die Frage. Ich habe den Unterschied (Vorlaufrad, neu Gestänge) nicht selbst bemerkt. Zum üben mit Drehbank hast Du noch genügend Zeit! Ich war über fünfzig, als ich meinen erste Drehbank erworben hatte! Gruß Pál
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Janosch hat geschrieben:
... Da ich meinen großen Schienenkreis wohl erst nächste Woche habe, folgt erst da ein richtiger Testlauf. Aber ich bin guter Dinge, sie lief ja schon mal ganz ordentlich ...
Hallo Janosch!
Wie schaut´s mit Deiner Lok aus - gibt´s schon was neues? . . .
Registriert: 11.11.2008, 21:26 Beiträge: 472 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
Hallo Christian, sie hat einige Runden gedreht (leider nicht dokumentiert) und sie läuft gut.Zwar hatte ich erst Probleme mit der Achsspeisepumpe, aber heute hat sie bewiesen, dass sie funktioniert.Ich vermute, dass Schmutz die kleinen Kugeln blockiert hat. Ich hab auch ein wenig weitergebastelt, kam aber nicht so viel dazu wie gedacht, da ich auch Zeit bei der Großen verbracht habe.
Das Führerhaus habe ich montiert, muss daran aber auch noch einiges machen.Dann wurde eine Stehkesselimitation (ebenfalls noch nicht ganz fertig) gemacht, ein Schornstein gedreht(mein erstes richtiges Drehteil), eine Rauchkammerstützenimitation angefertigt und derzeit bin ich an den Aufstiegsleitern vorne an der Rauchkammer.Was dann so nach und nach noch kommt wird sich zeigen
Gruß Janosch
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