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 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 29.09.2016, 01:32 
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Hallo Christian!
Eine alte Bauart dieser Lok mit beweglichen Türen der "Werkzeugkästen" und Winkeleisen unter dem Umlaufblech.

Bild

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 29.09.2016, 08:47 
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Hallo Christian,

wenn Du in der Rauchkammer Kondensat auffängst, wird es wieder verdampfen im Betrieb.
Eigentlich kondensiert nur viel beim aufheizen der Lok. Später wenn alles warm ist wird auch ein kleiner Kondensatsammelbehälter so warm, dass selbst das Öl eindampft, so jedenfalls meine Erfahrung, bevor ich das Öl weggelassen habe und den Kondensatauffangbehälter aus der Rauchkammer ausgebaut habe.
Wenn man mit Minimalölmenge fährt, d.h. z.B. bei meiner 99 211, dass ich die Einstellschraube nur löse und dann mit der Ölmenge im Öler mehr als 6 Stunden dampfe, saut man eigentlich auch nichts ein.
Wären unsere Loks aus Stahl, wäre es natürlich von Vorteil stündlich den Öler aufzufüllen, um so die Lok komplett zu konzervieren.

Grüße,
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 29.09.2016, 22:36 
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Hallo Thomas, Wolfgang und Georg,

Ihr habt mir nun verschiedene Vorgehensweisen und Erfahrungen mit dem Kondensat geschildert und erklärt, warum meine Idee das Kondensat aufzufangen, so nicht funktioniert hätte. Und vor allen Dingen auch unnötig ist. Das sind genau die Denkanstöße die ich benötige. Hier wird nicht gepoltert, hier wird geholfen. Das ist schön. Anfangs hatte ich mir vorgenommen den Bausatz so aufzubauen wie er gedacht war. Mit der Zeit fließen dann doch Wünsche und Ideen ein und man weicht etwas ab. Mein nächster Bauabschnitt wird den Gastank behandeln. Auch da habe ich eine kleine Änderung vorgenommen, die mich nun zweifeln lässt. Bin in der Testphase, werde Wochenende berichten. Nichts Schlimmes.

Zitat:
Hallo Christian!
Eine alte Bauart dieser Lok mit beweglichen Türen der "Werkzeugkästen" und Winkeleisen unter dem Umlaufblech.


Hallo Wolfgang,

interessant die alte Bauart. Man hat Winkelleisten benutzt, ich hatte kurz mit Messingstreifen geliebäugelt. Hätte sie aber löten wollen, der Aufwand war mir zu hoch. Beim bohren des Umlaufblechs habe ich den Eindruck, es handelt sich um Stahlblech? Wäre dann auch schwierig geworden. Anschließend verputzen, spachteln u.s.w.
Hinter die beweglichen Werkzeugkastentüren hätte man den Akkuspannungsschalter unterbringen können, finde ich nicht so wichtig.
Die vordere Kessellagerung ist geschlossen, warum hat sie heute eine Bohrung?
Die Seitenwand ist heute mit dem Front - und Rückwandblech verschraubt.
In dem Seitenfenster ist eine Scheibe.
Der Fensterrahmen ist mit Niete versehen.
Neben technischen Änderungen gab es wohl auch Änderungen im Lokdesign.

Viele Grüße

Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 03.10.2016, 21:26 
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Hallo Dampffreunde,

zum Gas einfüllen habe ich mir ein Umfüllsystem gewünscht bei dem kein Gas daneben geht. Dampfmodellbau Reppingen bietet solch ein System an. Es wird mit einer rastenden Kupplung verbunden und über ein Ventil welches auf eine Gasflasche geschraubt wird kann der Tank befüllt werden.

Bild

Das hat mir so gut gefallen, dass ich es gleich bestellt habe. Der Einbau war recht einfach. Aus dem Regner Ventil wird der Schließeinsatz heraus geschraubt, die frei werdende Bohrung aufgebohrt und ein M5 Gewinde geschnitten. Danach Kupferdichtung über das Gewinde der Kupplung, eingeschraubt und schon kann man die Kupplung in den Tank schrauben. Zuvor habe ich den langen Einfüllstutzen am Tank gekürzt, die recht lange Kupplung soll ja nicht aus dem Dach rausragen. Die abgetrennte Fläche muss rechtwinklig zum Stutzen sein, sonst wird es nicht dicht.

Bild

Das aufgebohrte Regner Ventil habe ich auch gekürzt, damit es nicht so weit in den Tank ragt. Nach Montage des Gasentnahmeventil wollte ich gleich probieren wie toll das befüllen nun klappt. Also, Gasflasche angeschlossen, Kupplung verbunden, Gasflasche auf den Kopf gedreht und Ventil geöffnet. Durch den Transparenten Schlauch war zu erkennen das tatsächlich flüssiges Gas einströmte. Ich wollte den Tank nicht voll machen, dachte genug gefüllt und trennte die Kupplung was sehr einfach geht. Ein Zischen und ich saß in einer Gaswolke. Habe in der Aufregung vergessen zuvor das Ventil an der Flasche zu schließen. Dann gibt es einen Hinweis die Kupplung zu ölen da sie sonst vereisen kann. Dann sitzt man wieder in einer Gaswolke nur eben aus dem Tank, auch wenn man mit dem Ventil an der Flasche alles richtig gemacht hat. Man wird auch damit zurecht kommen aber eigentlich wollte ich ein sicheres und sauberes Umfüllsystem. Beim Regner Ventil kann es wohl vorkommen, habe ich gelesen, das kein Gas in den Tank gelangt was mit ein paar Tropfen Öl zu beheben ist. Beim Absetzen der Flasche strömt jedenfalls kein Gas mehr aus. Wenn ich die Systeme nun miteinander vergleiche werde ich in Zukunft bei der nächsten (Regner) Lok bei dem Regner System bleiben. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen Anfänger bei der Entscheidungsfindung.

Wo ich gerade beim Tank war sollte es gleich mit einem weitergehen. Später (also allerspätestens wenn die Lok fährt) möchte ich eine Dampfspeisepumpe nachrüsten. Vom Schiffsmodellbau habe ich noch den Wassertank von Regner herumliegen. Als Schiffstank ist er doch zu klein aber wegen der schlanken Bauart für Lok`s geeignet. Er soll so auf das rechte Umlaufblech gestellt werden, dass die Öffnung im Tank unter der Öffnung im Lokgehäuse liegt. Dazu ragt er über die Stufe im Umlaufblech. Das gleich ich mit einem kleinen Unterbau aus. Damit der Entnahmestutzen im Tank nicht an den Kessel stößt wollte ich ihn leicht nach unten biegen. Kurz ein Gewinderohr angesetzt, gedrückt und schon hatte ich ihn in der Hand. Das hätte mich stutzig machen sollen. Stattdessen habe ich den Anschluss schräg eingepasst und die Lötstelle für Silberlot ordentlich erhitzt. Kurz darauf bestand der Tank aus einem Vierkantrohr mit zwei Deckeln und Gewindebuchsen die auf der Lötunterlage lagen. Klar, kommt nur kaltes Wasser rein aber ich habe nicht damit gerechnet das der Tank weich gelötet ist. Also Planänderung, Lötstellen blank geschliffen, hart gelötet, verschliffen und schwarz lackiert. Auf dem Foto ist er mit Unterbau und schräger Wasserentnahme zu sehen.

Bild

Der Unterbau hat zwei M2 Gewinde und wird von unten durch das Umlaufblech verschraubt. Eine Bohrung war vorhanden, die zweite musste ins Umlaufblech gebohrt werden. Ganz gefällt mir die Lösung nicht. Es wird Volumen verschenkt, der Tank könnte größer sein. Vielleicht baue ich später, wenn ich Zeit und wieder mehr Übung habe, einen selbst.

Bild

Zwischen Tank und Dampfhahnservo war noch Platz für das Pfeifenservo. Obwohl der Halter für das Multiplex Nano Servo gedacht ist passte das Servo nicht hinein. Der Halter musste jede Seite um fünf Zehntel weiter gemacht werden. Danach entfettet und in den Messingfärber gelegt. Auch hier musste ich eine Bohrung in das Umlaufblech bohren. Die Schrauben wurden flach geschliffen sonst hätte das Servo aufgesetzt.

Bild

Viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 05.02.2017, 23:07 
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Beiträge: 24
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Hallo,

inzwischen lese ich täglich in diesem Forum und bin jedesmal enttäuscht wenn es keinen neuen Beitrag gibt. Nun ist mir aufgefallen das mein letzter Eintrag in meinen Baubericht bereits vier Monate zurück liegt. Das will ich ändern.

Auch wenn ich nicht so bauen kann wie ich möchte, geht es langsam Stück für Stück weiter.
In meinem letzten Beitrag ging es um Änderungen am Gastank und den Einbau eines Wassertanks für eine spätere Dampfspeisepumpe. Beides ist so nicht mehr ganz aktuell. Der Gastank benötigt noch einen Adapter zur Einfüllkupplung. Das Tieferlegen reicht nicht aus. Um den Tank am schrägen Führerhaus vorbei befüllen zu können, muss auch die Einfüllkupplung schräg gestellt werden. Ist nicht dramatisch, steht aber noch aus.
Der Wassertank flog raus. Zu klein mit seinen 48ml, wirkte hingepfuscht, hat mir halt nicht gefallen.

Auf den folgenden Fotos sind einige kleinere Arbeiten zu sehen.
Die Gasleitung zum Brenner wurde um das Dampfregelventil verlegt und das Manometer an den Dampfentnahmebalken angeschlossen.

Bild

In die Kesselöffnung rechts neben dem Brenner habe ich einen Temperaturfühler (PT1000) eingebaut. Dazu musste der Servoarm für das Dampfregelventil gekürzt werden.

Bild

Der Temperaturfühler selbst ist 100mm lang und hat einen Durchmesser von 3mm. Dazu habe ich einen Einschraubnippel auf 3mm aufgerieben, den Fühler mit Loctite 648 eingeklebt und mit einem Schneidring verschraubt. Der Einschraubnippel wurde mit Teflonband und Kupferdichtung in den Kessel geschraubt. Ich möchte mir die Kesselwassertemperatur über das Multiplex Temperaturmodul auf dem Senderdisplay anzeigen lassen und so Kenntnis über den Kesseldruck erhalten. Das ist jedenfalls die Idee dahinter.

Bild

Auf Bild 2 ist auch der Anschluss der Pfeife zu sehen. Das 2mm Rohr wird einfach in die aufgeriebene Bohrung der Pfeife gesteckt und die Viton Dichtung mithilfe der Scheiben durch die abgedrehte Überwurfmutter zum dichten angepresst.

Bild

Das war die Rückseite, nächstes Mal ist die Vorderseite dran, und dann muss ich nochmal auf den Wassertank zurück kommen.

Bis dahin, viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 06.02.2017, 13:14 
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SchienenDampfer
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Beiträge: 165
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Hallo Christian,

in Deinem letzten Beitrag zeigst Du, wie Du die Wassertemperatur und damit den Dampfdruck misst.
Kannst Du hierüber zu gegebener Zeit nähere Einzelheiten und Erfahrungen mitteilen?
Dies würde mich sehr interessieren.
Ansonsten eine saubere Arbeit; Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim Bau.

Beste Grüße

Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 06.02.2017, 21:57 
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*** SchienenDampfer
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Beiträge: 257
Wohnort: München (D)
Hi Christian

Die Position der Gasleitung ist nicht gut. Denk daran das du die Gasdüse zum reinigen leicht auszubauen ist wenn das Gehäuse drauf ist.

Ciau Karsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 06.02.2017, 23:10 
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SchienenDampfer
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Wohnort: Berlin
Hallo,


Zitat:
Hallo Christian,

in Deinem letzten Beitrag zeigst Du, wie Du die Wassertemperatur und damit den Dampfdruck misst.
Kannst Du hierüber zu gegebener Zeit nähere Einzelheiten und Erfahrungen mitteilen?
Dies würde mich sehr interessieren.
Ansonsten eine saubere Arbeit; Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim Bau.

Beste Grüße

Günter


Hallo Günter,

das werde ich gerne tun, bin auch gespannt. Ich hoffe durch die Temperaturmessung nicht so große Sprünge bei stärkerer Dampfentnahme zu bekommen wie bei der Druckmessung. Außerdem gibt es für meine Fernsteuerung keine kompatible Druckmessung für diese Anwendung.

Zitat:
Hi Christian

Die Position der Gasleitung ist nicht gut. Denk daran das du die Gasdüse zum reinigen leicht auszubauen ist wenn das Gehäuse drauf ist.

Ciau Karsten


Hallo Karsten,

o.k., ich verstehe. So wie die Leitung jetzt angebracht ist, brauche ich einen speziellen abgewinkelten Maulschlüssel um von oben die Mutter zu lösen.


Viele Grüße
Christian


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