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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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 Betreff des Beitrags: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 08.06.2016, 20:43 
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*** SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

Oliever hatte mal Laternen mit LED Knopfzellen gezeigt. Diese wollte ich mir für meine Roundhouse Katie ebenfalls bestellen, weil mich die Nicht-Kabelei reizte. Leider steht auf der Homepage schon seit mindestens 1,5 Jahren, dass die Lampen zur Zeit nicht verfügbar sind, auf Anfragen per Mail wurde nicht geantwortet. Also musste ich selber konstruieren:

Bild

Das Lampengehäuse ist in Edelstahl gedruckt. Es enthält zwei LR60 Knopfzellen und eine 3mm warmweiße LED. Einen Schalter gibt es nicht. Ich teste jetzt mal, wie lange die Batterie hält.
An der Lok auf den Standardhalter sieht das so aus. Entsprechende Aufnahmen für vorne muss ich noch bauen.

Bild

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 08.06.2016, 21:02 
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Hallo Arne,

ich finde die Idee sehr gut, aber ich würde es gerne besser sehen, um nachbauen zu können.
Woraus besteht die Konstruktion?
Würdest du so lieb sein, Details von dem Bau, Bilder und vielleicht Zeichnungen einzustellen?

DLG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 08.06.2016, 21:18 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Zoltan,

ja, kommt ja noch. Ich werde mal versuchen weiter zu dokumentieren. Da ich kein Makroobjektiv habe, wird es aber mit Fotos nicht einfach. Die Gesamtabmessungen der Lampe sind 12,8 x 10,5 x 16mm.

Hier mal die Bestandteile:
- Lampengehäuse, 3D-Druck, Edelstahl
- 2 Knopfzellen LR 60
- 3mm LED
- Halter für LED
- Boden

Details folgen!

Gruß
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 08.06.2016, 21:25 
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*** SchienenDampfer
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Hier mal 2 Screenshots aus dem CAD vom Lampengehäuse:

Bild

Bild

Auf der zweiten Ansicht, sieht man, wie der Boden per Bajonett fixiert wird und die Aufnahme für die Halterung. Ansonsten hat das Gehäuse eine Bohrung von 7,7mm Durchmesser, 11 mm tief (die untersten 1,8mm werden für das Bajonett gebraucht). Auf der Vorderseite ist ein 3,3mm Loch, wo das Licht rausfunzelt.

PS: Nach exakt 2h ist das Licht deutlich dunkler aber immernoch gut zu sehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 08.06.2016, 21:54 
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Hallo Arne
Gratuliere zu Deiner Konstruktion :TOP .
Ich wollte diese Lampe auch haben und auch bei mir ist leider nichts daraus geworden. Deswegen habe auch ich mich für den Eigenbau entschlossen im Unterschied zu Deiner ist meine mit Kabel.
Freundliche Grüsse :lol:
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 08.06.2016, 22:02 
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*** SchienenDampfer
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Weiter geht's:

Der Boden ist verhältnismäßig einfach aus 0,5mm 1.4301 gelasert. Da das Teil zu klein zum lasern wäre hab ich eine ganze Platine gemacht:

Bild

Die LED wird dann in einem 3D gedruckten (Kunstoff) Halter fixiert:

Bild

Mit LED sieht es dann so aus:

Bild

In der Praxis muss die LED abgefeilt werden, bis man das ganze von unten in die Laterne schieben kann. Ich mach euch morgen noch ein Foto davon.

Dann kommt in die Lampe von Oben nach unten:
- Knopfzelle mit + nach oben. + wird damit mit dem Gehäuse verbungen, - mit dem oberen Bein der LED
- LED + Halter
- Knopfzelle mit + nach oben und damit dem anderen Bein der LED.
- Boden, der - der unteren Knopfzelle mit dem Gehäuse verbindet.

Da bei den Knopfzellen an der zylindrischen Wand ebenfalls + anliegt, habe ich die untere Knopfzelle mit etwas Isolierband umwickelt.

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 09.06.2016, 07:38 
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*** SchienenDampfer
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Vielen Dank, Arne, apselut super!

Wenn du im Gehäuse hinten oder auf der Seite einen kleinen Schlitz in der geeigneten Höhe anbringst, und dadurch ein Streifenstück Bliss zwischen Akkupol und LedBein hineinschiebst (und das du wieder mal herausziehen kannst, evtl. mit einer Pinzette, dann kann es ganz klein sein und stört den Eindruck nicht), dann hast du gleich einen sehr einfachen Schalter, der die Konstruktion nicht umwirft. Nur als Idee.

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 09.06.2016, 09:15 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Zoltan,

ja, theoretisch. Nur ein Schlitz wird sich konstruktiv kaum lösen lassen. Auch wird Folie oder was auch immer wohl durch das LED-Beim zerfetzt.
Man könnte den Oberen bereich der Bohrung einfach elektrisch isolieren (Lack) und dann von oben eine Gewindeschraube auf die Batterie drehen, die dann den Kontakt über das Gewinde zum Gehäuse herstellt. Das erscheint mir noch die eleganteste Lösung zu sein. Oder man macht den den ganzen Ablüfteraufsatz als Drehteil mit Gewinde unten. Möglich wäre es...

Über das Thema Schalter mache ich mir aber eigentlich keine Gedanken mehr. Die Lampe wird durch Schließen des Bodens eingeschaltet. Wie gesagt, nach 1-1,5h ist sie nicht mehr so gleißend hell, aber selbst jetzt, nach 14 Stunden Dauerleuchten macht sie noch einen bei Tageslicht sichtbaren Lichtkegel. Bin mal gespannt, wie lange sie durchhält.

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 09.06.2016, 10:08 
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*** SchienenDampfer
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Alles klar, Arne. Mir ist entgangen, dass die Konstruktion so gelöst ist, dass beim (einfachen) Abnehmen der Lampe sie auch gleich erlöscht. In dem Fall braucht man ja tatsächlich keine Schalter. Ich stelle mir das dann so vor: vor Losschicken der Lok wird sie im Zuge der Aufbereitung nicht nur aufgefüllt, abgeölt sondern auch "belampt" und nach der Fahrt werden die die Laternen einfach wieder abgenommen und damit ausgeschaltet. Vorteil auch, dass man mit weniger Lampensätze als Loks auskommt, denn gleichzeitig fahren sie ja wohl auch nicht alle :)

(Zum Zerfetzen: Ich habe den von mir beschriebenen und eigentlich von Christian abgeguckten "Schalter" in mehreren Exemplaren im Betrieb, das von Blisterverpackungen herausgeschnittene PET-Plättchen wird zwischen Akku und Akkuhalterkontakt geschoben. Bis jetzt sind sie nicht mal zerkratzt, geschweige denn zerfetzt. Aber diese Info ist nun mehr irrelevant, ich habe es nur als Ergänzung hineingeschrieben.)

Vielen Dank für die ausführlichen Infos, ich habe wieder viel dazugelernt.

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 09.06.2016, 10:58 
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*** SchienenDampfer
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Nein Zoltan. Boden rausnehmen = Lampe aus. Schlitzschraubenzieher und Bajonett öffnen. Ob die Lampe an der Lok hängt ist ihr egal.
Ich sehe das eher so: Alle Lampen bestücken und einschalten, zum Fahrtag fahren und die Loks dekorativ beleuchtet alle aufstellen. Ich hab aktuell nur eine Lok, wo ich kein fest installiertes Licht habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 09.06.2016, 12:09 
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*** SchienenDampfer
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Danke für die Klarstellung, Arne.

Ich dachte einfach, dass der Boden an der Lok gefixt wird und beim "Abnehmen" der Laterne es deshalb ausgeht. Aber so ist es noch eleganter, wenn die Laternen noch dazu auch bewegt werden können... wie du schreibst, leuchten die ja lang genug, um einen langen Fahrtag oder auch zwei durchzuleuchten.

Alles Gute!

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Loklaterne für Roundhouse
BeitragVerfasst: 09.06.2016, 16:28 
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.....Hallo Arne.....wow...das begeistert..... :TOP :TOP :TOP ...sehr beeindruckend...!

Grüßle Gery


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