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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 07:10 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Wolfgang,

da Du mich persönlich angesprochen hast erfordert es die Höflichkeit zu antworten.
Zitat:
1.) Ich habe dich nicht gezwungen dich zu Outen.
2.) Ich kenne deine Konstruktion nicht und kann sie daher auch nicht beurteilen.
3.) Soll ich dir blind vertrauen?
4.) Du schreibst nur von "System Fahrradventil" und Silikonschlauch als Ventil.



1. Was hat das mit "Outing" zu tun wenn ich eine andere Lösung bevorzuge?
2. Bilder der von mir verwendeten Lösung existieren im Forum und sind, nach Christians Hinweis, leicht zu finden.
3. Vertrauen ist eine Sache die man von beiden Seiten betrachten sollte
4. s.o.

Damit ist dieses Thema für mich erledigt. Eine Antwort ist nicht erforderlich..

Gruß

Hannes


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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 07:51 
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*** Moderator
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Hallo Wolfgang!

Wir warten jetzt schon 5 Tage ungeduldig auf Deine Erklärungen und sind schon sehr auf Deine Begründungen und Ausführungen gespannt :E

Sicherheit ist schließlich ein für uns alle wichtiges Thema!

Bei dieser Gelegenheit muss ich aber alle Diskussionsteilnehmer höflich ersuchen, die Sache sachlich zu diskutieren und alles persönliche wegzulassen. Ich weiß, dass gerade bei so einem Thema die Emotionen hochgehen können ...

Ich persönlich hab nie ein Hehl daraus gemacht - auch ich finde diese Silikonschläuchl-Methode suspekt. Die Begründung hab ich ja schon in meinem SKGLB S 32-Thread geschrieben.
Wenn ein O-Ring den Geist aufgibt, dann zischt der Dampf halbwegs kontrolliert ab. Wenn allerdings so ein Silikon-Schläuchl platzt (aus meiner Erfahrung reißt das Material sehr leicht ein) - dann fährt der ganze Dampf und vermutlich auch die ganze heiße Brühe unkontrolliert aus dem Ventil - und man hat den ganzen Kesselinhalt "voll in der Goschn" - wie man in Wien zu sagen pflegt ...

Soweit mein Beitrag zu diesem Thema :wink:

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 08:12 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Christian,

damit unser Hobby weiter bestehen kann sind Fragen der Sicherheit wichtig. Das sollte Jedem mit etwas Verantwortung klar sein.
Ich kann aber kein Risiko bei der Verwendung das o.g. Ventil`s erkennen. Wenn der Kesseldruck den Silikonschlauch von außen auf den Ventilschaft drückt sehe ich keine Möglichkeiten zum Reißen. Voraussetzung ist natürlich eine glatte Oberfläche und eine gratfreie Querbohrung. Wenn mit der "Blumenspritze" Wasser nachgepumt wird gibt es natürlich eine gewisse Belastung für das Material die aber, meiner Ansicht nach, nicht zu Problemen führt.
Das bei mir verwendete Ventil ist länger als die auf dem mir bekannten Bild der Fa. Bretzler.
Wenn man die Querbohrung nicht zu groß ausführt dann wäre die Öffnung für das austretende Wasser, im Falle einer tatsächlichen Zerstörung des Silikonschlauches, nicht größer als beim Versagen eines O-Ringes oder einer "hängenden Kugel".

.

freundliche Grüße

Hannes


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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 13:22 
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*** Moderator
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Hallo Hannes!

Wie Du dem Thread über die S 32 entnehmen kannst, hab ich es da ja "riskiert" :lol:

:wink: vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 17:37 
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* SchienenDampfer
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Hallo Schienendampfer,
klar das Thema bringt gerade die Gefahr der ersten Anfeindungen...man muss vorsichtig und sachlich begründet argumentieren!Also bitte nicht jedes Wort allzu wörtlich nehmen und sich genau überlegen was man schreibt.Kommt nicht genau das rüber, was man schreiben möchte, wirft man schnell einem (ungewollt) vor, dass man andere in Gefahr bringt... :OW
Auch Kugelventile bergen ihre Gefahren.Mein Ventil an der 71 spirtzt manchmal auch einen kleinen Spritzer.Der ist aber bereits lauwarm wenn er in die Nähe von Personen kommt, die nicht mit dem Gesicht im Führerstand kleben!Ab 20cm besteht meiner Meinung nach kaum noch Gefahr.
Besonders gerne kommt der Spritzer bei sehr sehr schnellen Druckänderungen nach unten(Manometer fällt sehr schnell), also unter anderem großer Dampfentnahme und nach dem Nachspeisen beim Rausziehen des Schlauchs.
Ich finde die Version von Hannes nicht sehr gefahrenreich!Es birgt genau so viele Gefahren wie ein sich öffnendes Sicherheitsventil bei recht vollem Kessel.Denn das Dampf/Wassergemisch kühlt durch die Entspannung zusätzlich schnell ab.
Ein befreundeter Modellbauer nutzt dieses System für Sicherheitsventile.Es arbeitet seit Jahren! ohne Probleme.Vielleicht hin und wieder den Schlauch kontrollieren.Aber alles in allem sehe ich kein großes Gefahrenpotential.
Gruß Janosch

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Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)


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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 21:09 
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*** Moderator
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Hallo Janosch!

"Weiche" Kugeln, wie z.B. Viton haben den Nachteil dass sich das abzudichtende Profil auf der Kugel eindrückt und beim Nachfüllen des Speisewassers sich die Kugel etwas dreht und - bevor die Kugel wieder ihre makellos runde Form erreicht - durch den "Abdruck" Dampf entweicht.

Eine solche Kugel ist daher nicht optimal für so ein Ventil :wink:

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 21:50 
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*** SchienenDampfer
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Speisevorrichtung-Ventilvarianten!
Ich vergleiche, bezogen auf die Sicherheit, federbelastete Ventilteller,-Kegel,-Kugel mit dem Schlauch als Ventil!
Die erste Variante würde schon beim ANHEIZEN oder NACHSPEISEN mit kleiner Leckage Mängel(Verschmutzung) anzeigen. "Altersschwäche" ist mir noch keine bekannt (würde sich genauso bemerkbar machen). Man ist vorgewarnt und stellt daher den Betrieb ein. Kegel- und Kugelventil möchte ich jetzt nicht behandeln.

Der Schlauch als Ventil könnte sich aber ohne Vorankündigung im Extremfall wie eine Berstscheibe verhalten!

Die von Außen nicht sichtbaren Risikofaktoren:

Konstruktion: falsche Dimensionen (Bohrung(en),Schlauch), scharfe Kanten.
Produktion: z.B. fehlende Ausrundungen......
Veränderung der Konstruktion durch nachfolgende Betreiber (die Enkelkinder vielleicht? :W )-
falscher Schlauch oder vergrößern der Bohrung, vieleicht auch beides.....

Schlauchwerkstoffe:
Welches Material mit welcher Wanddicke ist wie lang in Verwendung.
Unvermutete Alterung des Schlauchs:
Durch Überhitzung (TROCKENFAHREN).
Unzuläßige Druckbelastung durch schlechtes oder mißbrauchtes Sicherheitsventil.
Kalkablagerung, entkalken (Säure).
Unbekanntes Alter des Schlauchs bei Oldtimer..........

Gewidmet allen "Dampfkindern" dieser Welt :Q
vlg Wolfgang

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 11.04.2010, 09:18 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Schienendampfer,

es wurde zu dem Thema viel geschrieben . Mir ist kein triftiger Grund genannt worden der mir Bedenken wegen der Sicherheit macht. Daher werde ich meine Variante weiter mit gutem Gewissen nutzen können.
Es war nie meine Absicht jemanden dazu zu überreden das Selbe zu tun. Mir ist es egal wer welche Armaturen benutzt solange dadurch keine gefähliche Situation entsteht.
Konstruktionsfehler, unsachgemäßer Umgang mit einer Echtdampflok oder sogar Manipulation können an jedem sicherheitrelevanten Teil einer solchen Maschine Folgen haben, egal von welcher Konstruktionsvariante wir reden. Deshalb kommen bei mir Kinder nur unter Aufsicht in die Nähe einer angeheizten Lok.
Mich hat mal ein Knirps auf einer Veranstaltung darauf aufmerksam gemacht, dass ich da noch was festschrauben müßte weil dort Dampf rauskommt. Er meinte das Sicherheitsventil.. :)

freundliche Grüße

Hannes


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BeitragVerfasst: 11.04.2010, 10:23 
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* SchienenDampfer
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Hallo Christian,
ich verwende NUR Edelstahlkugeln, die "weichen" bleiben gerne mal hängen und dann hat man den Spaß...Wenn überhaupt, dann sind die Mengen die bei richtigen Kugeln herauskommen minimal, soalnge das Ventil richtig gemacht wurde.Noch kleiner sind die Mengen, sind die Ventile unterhalb der Wasserlinie :wink:
Hallo Wolfgang
Deine Enkelkinder scheinen Wissenslücken zu haben, die geschlossen werden müssen, bevor sie mit den Dampfloks spielen.Ich würde sie vorher nicht spielen lassen.Egal ob unter Aufsicht oder nicht.
Mit meiner 71 lasse ich, egal wen, immer nur spielen, solange ich dabei bin.Ein Kohlefeuer hat nunmal etwa 1400 Grad(Literaturangaben), der Schmelzpunkt des Lotes ist bei etwa 700 Grad und der Kessel ist recht klein...Iich möchte ja nicht meckern oder mir Feinde machen, aber wenn man schon die Langlebigkeit von einer Modelldampflok bedenkt und die Unwissenheit der Nachkommen, dann sollte man auch den Kesselwerkstoff betrachten... :W Bei Messing als Kesselwerkstoff sollte mindestens jährlich eine Kaltwasserdruckprobe stattfinden, außerdem der Kessel immer entwässert werden, wegen der Entzinkung.Wissen das deine Nachkommen?Sollte der Kessel hoch gehen, ist es schlimmer, als wenn durch eine 1.5mm oder 2mm Bohrung durch einen geplatzten Schlauch dem Dampf freie Bahn macht.
Und schließlich Hannes:
Ja, sehe ich genau so.Ich sehe kein großes Gefahrenpotential, wie weiter oben geschrieben.Würde ich bei der 03 keinen zentralen Nachspeiserückschlagventilkomplex mit Kugeln benutzen, könnte ich mir gut vorstellen, diese einfache und zugleich dichte Variante zu wählen.
Gruß Janosch

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BeitragVerfasst: 11.04.2010, 10:44 
Hallo Zusammen,

ich verwende in meinen Loks so ziemlich jede Art von Nachspeiseventilen am Markt, allerdings sind bisher im Dauergebrauch nur die Schlauchventile wirklich Dicht. Sicherheitsrelvante negative Eigenschaften der verwendeten Siliconschläuche kann ich keine erkennen. Auch die von Wolfgang angeführten Gründe kann man alle ebenso gehen Kegelvetile anführen, z.b. Alterung der O-Ringe, Kalkablagerung, usw., im übrigen hatte ich schon das Vergnügen einer warmen Dusche durch ein verklemmtes Kegelventil.

Freundliche Grüße

Andreas


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BeitragVerfasst: 11.04.2010, 11:10 
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*** SchienenDampfer
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Beiträge: 882
Wohnort: Marktredwitz (DE)
Hallo Janosch + Andreas,

vielen Dank für Eure Beiträge. Es ist für mich beruhigend zu wissen mit seiner Meinung nicht allein zu sein.

freundliche Grüße

Hannes


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BeitragVerfasst: 12.04.2010, 09:18 
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*** SchienenDampfer
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Beiträge: 1800
Wohnort: Nähe Mühldorf/Inn (DE)
Hi Jungs,
:KN :PRO

Schön das Ihr alle wieder friedlich seid. (In Strasshof könnt Ihr das ja handfest ausdiskutieren :X )

Wichtg ist nur das jeder der seine Artikel kommerziel vertreibt, das sicherste was es derzeit gibt einbaut und verkauft.
Denn ich möchte nicht wissen was dem oder der Firma passiert wenn er im Export USA oder England jemand was damit passiert. Regressvorderungen!!

Übrigens: Die Stadt München möchte von mir eine Bestätigung bzw. von einem Hersteller, das die Kleinen Dampflokomotiven in einer Messehalle bzw. in einer Turnhalle betrieben werden dürfen. Paradoxer Weise schreibt Märklin
in der Betriebsanleitung: Der Betrieb darf nur im Freien Gelände und nicht in geschlossenen Räumen erfolgen...Was ist jetzt eine Halle? :WN :WN Ich glaub hier kriegen wir bald ein ganz anderes Problem :GR

lg
Thomas


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