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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 17.10.2009, 16:22 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Hannes!

Ich habe falls geschrieben! Der Kurbel ist vom Messing, der Stift ist ein Holspannstift, ich denke so 1 mm im Durchmesser! Aber der Fleisch ist um Bolzen ist auch nur 1 mm, für Madenschraube wäre das auch nicht zu viele! :GR

Gruß
Pál

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 17.10.2009, 16:49 
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Hallo Pal

Es gäbe natürlich auch mehrere andere Möglichkeiten:

1. Du fräst dir deine eigene Gegenkurbel aus Messing (Cnc macht sowas ziemlich genau) und zwar gleich mit den beiden Flächen im "Loch". Die Radien an den Ecken kannst du mit der Nadelfeile noch rausfeilen.

2. Andere Möglichkeit: Die bestehende Gegenkurbel abbauen und die beiden Flächen mit der Feile ein wenig bearbeiten, sodass du die Kurbel um das Nötige drehen kannst. Nachher wird das Ganze ja von einer Schraube geklemmt und dürfte wohl auch so halten.

Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 17.10.2009, 17:18 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Pal,

ich hatte gerade einen Beitrag geschrieben der leider hier nicht angekommen ist. :(

Bei solchen Problemen habe ich die Möglichkeit Teile "heraus-erodieren" zu lassen. Hab ich schon bei abgerissenen M1,6mm-Schrauben machen lassen. Vielleicht kennst Du ja Jemanden mit einer Senkerodiermaschine. Bei Interesse kann ich das auch gerne für Dich machen lassen. Das könnte allerdings einige Tage dauern.
Florians Vorschläge sind natürlich auch gut. Vielleicht kann man herausfinden welches Teil falsch ist. Es muß ja nicht die Verstiftung sein. Möglicherweise ist ja auch der Hebel der Gegenkurbel falsch gefräst. Korrigieren würde ich immer am fehlerhaften Teil. Wenn Du mal Ersatzteile einsetzen mußt ist nur das betroffene Teil zu tauschen.
Hast Du mal versucht die Gegenkurbeln gegeneinander zu tauschen (links-rechts)? Wahrscheinlich wird das kaum passen aber eine Möglichkeit wäre es doch..

mfG
Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 17.10.2009, 17:30 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Pal,

beim Durchlesen Deiner Beiträge ist mir noch was eingefallen: Wenn die Maschine komplett zerlegt war ist es doch möglich, dass die Steuerungsteile der rechten und limken Seite vertauscht worden sind. Ich gebe zu, dass diese Ideee recht weit hergeholt ist aber andererseits kann ich mir so einen Fehler (Gegenkurbel) bei Aster schwer vorstellen.

mfG
Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 17.10.2009, 19:37 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Florian!

Die Gegenkurbeln sind identisch, nur spiegelbildlich. Die Stanzteile sind gleiche.
Die Kurbel (nenne ich es gut?) an der Blindwelle liegen 90 Grad voneinander.
Aber die Kurbelbolzen (mit gefrästen Enden), die gestiftet sind, liegen nicht genau 90 Grad!

Die Flächen möchte ich nicht „bearbeiten“!
Eine neue Gegenkurbel könnte ich machen (hoffe ich)! Aber wird es auch nicht einfach, die richtige Winkel ausmessen, und im CAM richtig zeichnen!

Hallo Hannes
Das kann sein, das ich die beiden Gegenkurbel vertauscht habe! Aber dann sollte ich die Blindwelle umdrehen, wegen Voreilung!

Ich habe kein Foto über der ausgebaute Blindwelle gemacht, weil die Fehler dort man nicht korrekt sehen könnte!

Ich werde für ausmessen (und fotografieren) etwas Hilfszeuge im nächste Woche machen!

Jetzt sieht es so aus, dass eine solche Fehler kann auch bei Aster vorkommen!

Gruß
Pál

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 17.10.2009, 19:50 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Pal,

das ist natürlich sehr schade. Da Du ja über eine gute Fräsmaschine verfügst würde ich schon den radikalen Schritt machen und einfach die Aussparung im Hebel der Gegenkurbel anpassen.(ausfeilen) Dann hast Du auch gleich ein Ergebnis. So wie auch Florian das geschrieben hat sollte das Klemmen über die Schraube ein Verdrehen der Kurbel schon verhindern können.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei
Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 19.10.2009, 08:19 
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Hallo Hannes!

Zwei Sätze von Dir lassen mich nicht ruhen:

1. die Steuerungsteile der rechten und linken Seite vertauscht worden sind
2. kann ich mir so einen Fehler (Gegenkurbel) bei Aster schwer vorstellen.

Wahrscheinlich können alle beide richtig sein!

Leider hatte ich nicht genügend Zeit, die Steuerung zweimal zerlegen und zusammenbauen.
Aber ich werde es noch machen!

Ich möchte die verschiedenen Winkel ausmessen. Mit einfachen Mitteln könnte ich natürlich nicht genau messen. Aber das war genügend!!!

Das Formloch liegt 37.5 Grad schräg.

Bild

Die Gegenkurbelbolzen liegen 75 Grad voneinander.

Bild

Aber ich denke die richtige Winkel sollten 90 Grad sein!

Bild

Irgendwie so:

Bild

Aber ich bin immer noch weit vom Lösung!!!

Gruß
Pál

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 19.10.2009, 09:46 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Pal,

jetzt willst Du es aber genau wissen.. :)
Du darfst beim 90 Grad-Versatz der Gegenkurbeln zum Treibzapfen die Voreilung nicht vergessen!
Das könnten Deine 15 Grad sein!
Hier ein Bild dazu:

Bild

Ich bin sicher, dass Du Deinen Glaskasten zum Laufen bringst.

freundliche Grüße
Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 19.10.2009, 10:35 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Hannes!

Du solltest entschuldigen, aber verstehe ich nicht ganz, was Du meinst!
Hier ist der Exzentrizität und Voreilewinkel fix, durch Kurbellange und Kurbelzapfen Formbohrung!

Bild

Es gibt zwei Fragen:
1. In welchem Winkel sollten die Bolzenende (jetzt 75) voneinander liegen?
2. In welchem Winkel sollten die Formbohrung(en) im Gegenkurbel (jetzt 37,5) liegen
Darüber problematisiere ich noch!

Gruß
Pál

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 19.10.2009, 11:51 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Pal,

hab mir Alles nochmal in Ruhe durchgelesen. Es ist nun schon etwas verwirrend geworden.
Natürlich sind Exentrizität und Voreilwinkel fix!
Nach dem Beispiel im Bild der schematischen Steuerung von mir sieht man das auch. Die Frage ist mit welcher Exentrizität und welcher Voreilung Deine Maschine optimal läuft. Wenn man mal von der "richtigen (?)" Seite ausgeht ist es doch leicht den neuen benötigten Winkel der Passungen zu bestimmen wenn Du schon weißt, dass der 37,5 Grad zur Mittellinie Deiner Gegenkurbel hat.
Es ist immer das gleiche Prinzip: 90 Grad Gegenkurbel-Versatz zum Treibzapfen im Bezug auf das Achszentrum + Voreilung. (ca. 8-12 Grad Voreilung haben sich in der Praxis bewährt) Das wären dann so 98 - 102 Grad die die Gegenkurbel bei richtiger Exentrizität zum Treibzapfen positioniert wäre.

freundliche Grüße
Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 19.10.2009, 14:19 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Hannes!

Ich mache Dir viele Aufgabe! Danke Dir Deiner Mühe!
Leider kann ich auf Deutsch nicht genügend klar formulieren!
Das grundsachliche Problem ist das, dass die Gegenkurbeln-Versatz 75 Grad ist!
Das ist ganz sicher ein Fehler!
Das sollte auch 90 Grad sein.
Die anderes Fehler ist, das die Stiftbohrungen in Kurbel liegen nicht mittig, symmetrisch, sondern 3-5 Grad schräg, und noch dazu sind nicht gleich an beiden Seiten!
Das bedeutet, wahrscheinlich gibt es keine gute Seite, und das kann ich auch nicht ausmessen!
Ich soll es lösen, die Gegenkurbel-Bolzen aus zu bauen, und positionierbar zu machen!
Das ist die schlechteste Sache, wenn etwas fix ist, und noch auch schlecht ist!
Wenn ich die "Hohlspannstift" ausbohren könnte, könnte ich auch weiter gehen!

Gruß
Pál

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskasten von Aster
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 06:17 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Dampfler!

Ich habe die Fehler korrigiert!
Noch mal ein (die letzte) Skizze über die Fehler:

Bild

Das bedeutet, wegen der falsch stehende Bolzen (ungefähr 7,5 Grad) wurde die Exzentrizität um 0,8 mm kleiner!

Weil diese Fehler auf beiden Seiten auch noch nicht gleich waren, die Schieber-Bewegungen wurden auch zeitlich falsch tempiert!

Und jetzt etwas über der Korrigierung!

Ich habe ganz einfach die beiden Hohlstiften ausgebohrt!
Der Stift war wahrscheinlich 1 mm im Durchmesser. Ich habe es mit 1,5 mm Bohrer ausgebohrt, dann M2 geschneidet, und mit M2 x 2 Madenschrauben fixiert, fertig!

Jetzt kann ich weitergehen!!! :E

Gruß
Pál

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