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BeitragVerfasst: 05.04.2010, 15:53 
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Hallo SchienenDampfer!

Ich möchte Euch heute die Teflon-Stopfbuchsen von Wolfgang vorstellen

Bilder sagen mehr als tausend Worte ...

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Wie man auf dem letzten Bild sehen kann, braucht man keine Überwurfmutter mehr und der Gasregler kann dadurch noch viel kürzer (als auf dem Bild) gebaut werden.

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 05.04.2010, 17:25 
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Hallo Christian,

langsam komme ich wirklich zu der Erkenntnis, ich sollte mich mit dem Thema Teflon im allgemein und speziell tief gehend auseinander setzen. Diese Reglervariante ist wirklich sehr clever! Gibt es schon "Langzeiterfahrungen" aus/für den Betrieb (z.B. Dichtigkeit erst ab gewissen Betriebstemperaturen)?

Viele Grüße

Oliever

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BeitragVerfasst: 05.04.2010, 17:46 
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*** Moderator
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Hallo Oliever!

:P Dafür dass es immer dicht ist, sorgt der O-Ring :wink:

Aber mehr kann sicher der Erbauer Wolfgang darüber sagen ...

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 06.04.2010, 19:08 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Oliever deine Frage kam zuerst.
Du hast Glück ,Christian versteht es alte Bären aus der Höhle zu locken! Einen Teil der Arbeit hat er auf sich genommen.
Jetzt zur Sache.
Gasspindeln, nur mit O-Ring, wurden schon verkauft.Meine eigenen Versuche ergaben,sie sind entweder so unbrauchbar schwergängig und vielleicht dicht oder leichtgängig und bald undicht.Das zweite Problem bei O-Ringen ist,daß beim drehen der Spindel eine leichte Rückstellkraft auftritt,die beim Gasregeln unbrauchbar ist oder Servos dauernd belasten würde.Teflon hat gute Gleiteigenschaften und dünne Wandstärken dichten auch ausreichend. Der in der Spindel eingebaute O-Ring dichtet die abgestufte Teflonhülse innen ab und drückt sie außerdem an die Rohrwand.In diesem Fall hat die Teflonhülse 0,3 und 0,6 mm Wandstärke. Um die Spindel mit der Teflonhülse leichter einschrauben zu können, ist der O-Ring ein Stück nach hinten versetzt.Die Gasspindel wird bei der Erstmontage mit "gleitmo" dünn eingestrichen und im Pilgerschrittverfahren hineingedreht.Die Dampfspindel muß im kalten Zustand nicht so streng sitzen.
Christian`s Bilder zeigen den schnellen Versuchsaufbau.Getestet habe ich das Dampfventil mit meiner "U".
Laura`s rote Emma (Schienendampfkalender) hat 15 Teflonhülsen 2x Gas, 1xDampf, und 12x für die Steuerkolbenschieber.

vlg,Wolfgang

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L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 06.04.2010, 20:40 
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* SchienenDampfer
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Hallo Christian und Wolfgang!
Danke für die Bilder (Christian) und erklärenden Worte (Wolfgang).

Wolfgang hat mir diese Art der Teflondichtung sicher schon 2x in Mondsee beschrieben und erklärt.

Jetzt sehe ich die Bilder dazu und mir ist sozusagen ein Licht :idea: aufgegangen. Darum die Dankesbekundungen. :B

Mit einem Bild, oder der Dichtung die man auch angreifen kann ist es halt einfacher als das Ganze neben der Unterhaltung im Hirn mitzubauen. :GR

Wenn ich es nun richtig sehe ersetzt ein Messingröhrchen die Überwurfmutter und drückt von hinten auf die Teflondichtung?

Der Schaft wurde im Durchmesser reduziert und damit die Stufe für die Dichthülse geschaffen?

Der O-Ring sitzt auf nur auf dem, im Originaldurchmesser belassenen Schaft, vor der Stufe, ohne Nut?

Ihn hält also nur die unterschiedliche Wandstärke der Teflonhülse, 0,3mm über dem O-Ring, 0,6mm der Rest?

Die in den Bildern gezeigte Versuchsanordnung wurde mit eine Dampfregelspindel fotografiert?

Sorry aber muss hier nochmal nachbohren, da ich mit so einer Teflondichtung meine Dampfspindel bei der 2-achsigen Lok abdichten möchte.

Dank im Voraus und Guten Abend, Gerald

PS: nett das Wolfgang hier mal öfter was von seinen technischen Schmankerln erklärt.

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Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....


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BeitragVerfasst: 06.04.2010, 23:55 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Gerald!

Die Bilder zeigen das umgebaute Regner-Dampfventil!
Der Gewindenippel ist innen,das heißt die 4mm Bohrung für die Aufnahme der Teflonhülse ist nachbearbeitet, der Durchmesser ist bei mir ca.4.17mm (ausgeschliffen).

Im Bereich des O-Ringes ist der Spindeldurchmesser 3.4mm.
DerNutgrunddurchm. für den O-Ring ist 1.9mm (ausgerundet) .
Der O-Ring- d1=1.78mm, d2=1,02mm
Die Nutbreite ist 1.1mm
Im Bereich der Messinghülse,die nur zur Überbrückung der langen Spindel dient,ist diese 2.98mm im Durchmesser.
Das Gewinde für den Hebel ist M3

Für die entgültige Variante werde ich den Gewindenippel neu planen (ohne Aussengewinde-Stopfbüchsenseitig) und die Spindel einkürzen.

Und zum Schluß kommt die rote Emma wieder in`s Spiel, das kleine Biest hat eine Dampfspindelgewindesteigung von 1.25mm, bei einem Öffnungswinkel von über 180°

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L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 07.04.2010, 08:12 
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**** SchienenDampfer
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Hallo Wolfgang!

Habe ich gut gezeichnet?



Gruß
Pál

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BeitragVerfasst: 07.04.2010, 17:01 
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**** SchienenDampfer
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Leider nicht! Die Teflonbuchse hat eine Fehler!



Pál

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BeitragVerfasst: 07.04.2010, 18:40 
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* SchienenDampfer
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Hallo Pal!

Danke für die Zeichnung.

Der O-Ring ist dann wohl ein 4x1mm (Innendurchmesser x Schnurstärke)

oder 2x1mm :?:

Gruß, Gerald

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BeitragVerfasst: 07.04.2010, 19:10 
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**** SchienenDampfer
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Hallo Gerald!

Nein, der O-Ring ist 1,78 x 1,02 was 3,82 mm Außendurchmesser bedeutet! Das kommt in die 3.6 mm Innendurchmesser der Teflonbüchse ein!

Ich habe gerade jetzt solche O-Ringe bestellt!

Gruß Pál

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BeitragVerfasst: 07.04.2010, 19:50 
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* SchienenDampfer
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Und wo bestellt :?:

Gruß, Gerald

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BeitragVerfasst: 07.04.2010, 19:54 
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**** SchienenDampfer
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Hier, in Budapest:

http://www.oring.hu/raktar/kesz_oring.htm

Leider nur ungarisch!


Gruß
Pál

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