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BeitragVerfasst: 11.04.2010, 00:03 
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Zum Thema Dichtungspapier habe ich kurz Google bemüht, gefunden habe ich diese Seite von . Unter dem Namen Klingersil finden sich verschiedene Aramidfaser verstärkte Dichtungsplatten die gegen Dampf beständig sind.

Gefunden habe ich auch Flexoid oder Abil, Flexoid ist gemäss Hersteller nicht für Dampf geeignet, bei einer Dichtung von Abil gilt das gleiche, sie hat eine braune Farbe. Es gibt noch eine weitere graue Dichtung von Abil, im ist zumindest nicht erwähnt ob sie für Dampf geeignet ist.

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Gruss Erwin


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BeitragVerfasst: 11.04.2010, 17:27 
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Beiträge: 619
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Hallo Dampfgemeinde!

Vor einigen Jahren konnte ich einem Autozubehörhändler in Salzburg ein Stückchen Dichtungspapier, ca. halbes A4 Blatt abschwatzen.

Die Auswahl fiel nicht zufällig auf ein Produkt (siehe Aufdruck) von Abil/elring. Herr Regner hat diese Marke empfohlen und auch noch in älteren Katalogen in Kleinmengen zum Kauf angeboten, heute finde ich das Dichtungspapier nicht mehr im Katalog von Regner.

Das Papier ist ca. 0,25 mm dick. Da ich nicht so raffinierte Stanzwerkzeuge wie Pal habe stanze ich die runden Dichtungen (Zylinderdeckeldichtung Außendurchmesser und Bohrung) mit einer selbstgefertigten Stanze aus einen Edelstahlrohrabfallstück (den für den Innendurchmesser fand ich gerade nicht fürs Foto). Die Löcher für die Schrauben sind mit einen -käuflich zu erwerbenden- Locheisen Durchmesser 2mm verfertigt.

Die eckige -neue- Dichtung ist selfmade, für den inneren Freiraum einfach in die vier Ecken mit dem 2mm Locheisen ein Loch. Die Verbindung von Loch zu Loch mit einem scharfen Messer ausschneiden, 6 Löcher für die Schrauben fertig.
Günstig ist natürlich noch eine Originaldichtung, dann kann man leicht die Konturen, Lage der Löcher mit einem Bleistift anzeichnen. Bei den runden Dichtungen hilft auch eine Zirkel. Oder einfach die Zylindervorderseite fest auf das Papier drücken, bei näherer Betrachtung sieht man dann die Konturen.

Die dunkel verfärbte Dichtung war bis vor kurzen in meiner Lok im Einsatz. Beim demontieren des Schieberkastens, das Papier war regelrecht auf dem Messing des Schieberkastendeckels festgeklebt, ist es dann passiert, auf einer Ecke zu viel angehoben und schon war das Loch ausgerissen.

Dürfte übrigens eine von mir selbst gemachte Dichtung sein, siehe die unprofessionelle Stanzung in einer der Ecken. Was aber wieder beweist das das Abil-Papier jahrelang genau das getan hat was es sollte, nämlich Abdichten.

Übrigens bezeichnet Regner die in heutigen Katalog angeboten Dichtungen immer noch mit "Abildichtung", nur heute sind sie schwarz, passt auch besser zu den schwarzen Zylindern.
Hoffe das hilft zum Thema beizutragen.

Gruß, Gerald

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Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....


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BeitragVerfasst: 11.04.2010, 18:00 
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Die mit Aramidfasern verstärkten Klingersil Dichtungspapiere dürften recht schwierig zum verarbeiten sein. Aramidfasern sind besser bekannt unter dem Namen Kevlar, diese Fasern lassen sich mit herkömmlichen Schneidwerkzeugen sehr schlecht trennen oder machen sie in sehr kurzer Zeit stumpf.

Einerseits scheinen Abildichtungen ihren Zweck zu erfüllen und sind anderseits bestimmt viel einfacher verarbeitbar.

Was der genaue Grund einer Dichtung für Eignung für Dampf oder eben nicht ist, habe ich bis jetzt noch nicht herausgefunden. Verlassen habe ich mich alleine auf die Angaben des Herstellers, dieser wird seine Gründe für diese Empfehlung haben.

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Gruss Erwin


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BeitragVerfasst: 19.01.2012, 18:25 
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* SchienenDampfer
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Registriert: 11.12.2011, 13:18
Beiträge: 281
Wohnort: Region Bad Säckingen (DE)
Guten Abend Forumsgemeinde

für alles zum Abdichten, auch Sonstiges wie Schleifmittel, Sandstrahlkabine usw. habe ich folgenden Lieferanten: http://www.korrosionsschutz-depot.de

Schaut mal rein.

beste Grüße

günter


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