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 Betreff des Beitrags: Re: Kesselwasser
BeitragVerfasst: 16.09.2011, 14:25 
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*** SchienenDampfer
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Ich habe diese sehr wichtige Info von Ernst mal hier noch dazugetan:

"Hallo Kollegen,

kleines Detail aus der Chemie...
Sauer ist es von pH 1 bis 6,9999
pH 7 ist neutral,
Alles grösser als pH 7 ist eigentlich alkalisch, ja ist akademisch
würde aber sagen, dass pH 8.5 in meinen Augen schon ziemlich
alkalisch ist, würde den Bereich von 6.5 bis 7.5 als normal bezeichnen.

Gruss,
Ernst"



Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Kesselwasser
BeitragVerfasst: 17.09.2011, 09:10 
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Beiträge: 222
Thomas hat geschrieben:
Ich habe diese sehr wichtige Info von Ernst mal hier noch dazugetan:

"Hallo Kollegen,

kleines Detail aus der Chemie...
Sauer ist es von pH 1 bis 6,9999
pH 7 ist neutral,


Bericht mir als "Laien" doch bitte Mal mit welchen Gerätschaften du den PH-Wert deines Kesselwassers, auf die vierte Stelle hinter dem Komma genau, bestimmen kannst?
Für mich als "Laien" kommen wohl nur die bekannten Teststreifen (erhältlich in der Drogerie) in Frage? Höchstens noch ein elektronisches Gerät wie in Frage? Muss man solche Geräte nicht regelmässig Kalibrieren um überhaupt glaubhaft messen zu können?

_________________
Zu den Quellen gelangt man gegen den Strom


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 Betreff des Beitrags: Re: Kesselwasser
BeitragVerfasst: 17.09.2011, 16:04 
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Beiträge: 25
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Er minte doch nur die Definition bis 6.999 und nicht aus der Messung heraus...

Leitungswasser hat so 7,2 +- 0,3

Also all die Werte sind OK.....
aber hier geht es doch ein bischen am Problem vorbei. Es geht ja nicht nur um den ph Wert, sondern, dass Entmineralisiertes Wasser sich durch ein Elektronendefizit (durch fehlende Mineralsalze) sich an den Buntmetallen "genüslich" tut.

Deshalb auch die zugabe von normalen Leitungswasser um dieses Defizit auszugleichen. Es geht da nicht um das Angleichen des ph-wertes. Der kommt automatisch mit.

_________________
Gruß Alex

Echtdampf Infiziert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kesselwasser
BeitragVerfasst: 17.09.2011, 21:35 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Beat,

du hast genüsslich meine nächste Zeile nicht zitiert, weil
ich da ja geschrieben habe "ja, ist akademisch"
sollte wohl jedem klar werden, dass das theoretische Werte sind
und nicht messbare Werte, obwohl wir früher im Labor durchaus
ZWEI Stellen nach dem Komma messen konnten, die Basler
Chemie hat durchaus auch teure und genaue Messapparate im Einsatz.
(und die werden auch regelmässig kalibriert, da gibt es extra geile Pufferlösungen dazu...)
Wie im anderen Thread erwähnt, begnüge ich mich zuhause mit
banalem pH-Papier, da musst du schon Uebung haben, um auf 0.5 genau zu sein.

Nichts für ungut....
Gruss,
Ernst

_________________
Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Kesselwasser
BeitragVerfasst: 18.09.2011, 08:34 
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Beiträge: 26
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Hallo Leute

Als „fast Neuling“ auf dem Gebiet Echtdampfloks habe ich nicht gewusst, dass da noch soviel Chemie dahinter steckt.

Meine Meinung dazu: Das Wasser (PH-Wert hin oder her) nicht allzu lange ohne Bewegung im Kessel lassen. Im Prinzip wäre es sicher sinnvoll, die Lok täglich kurz zu drehen oder zu bewegen. Ich vermute nämlich, dass viele inneren Schäden mehr „Lagerschäden“ sind, weil Metall zu lange demselben Wasser ausgesetzt ist und Zeit hat „in aller Ruhe angefressen“ zu werden. Auch das Wasserablassen genügt wohl nicht ganz, weil stets eine grosse Restfeuchte im Kessel und in den Rohren bleibt.

Die sog. „Standschäden“ sind auch im Heizungs- und Sanitärbereich bekannt. Wasser das sich bewegt und durch Rohre fliesst schadet weniger als stehendes Nass.

Freundliche „Dampfergrüsse“ von Simba


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 Betreff des Beitrags: Re: Kesselwasser
BeitragVerfasst: 01.10.2011, 19:25 
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*** SchienenDampfer
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Beiträge: 645
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Hallo Wassertanker,

viele von euch verwenden ja als Kesselwasser das Kondensat aus Wäschetrocknern. Dieses nehme ich jetzt auch! Das Wasser riecht natürlich immer noch ein wenig nach Weichspüler, dessen Benutzung ich meiner Frau nicht ausreden kann.

Meint ihr, dass diese "Duftstoffe" in irgend einer Forum den Kessel schaden können - ich galube in der Zwischenzeit ja an alles !



LG / Oliever

_________________
"Nach der Steinzeit kam die Bronzezeit und die Eisenzeit und seit 2003 die Teflonzeit. Der Ursprungsort ist Wien." - Wolfgang F. K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kesselwasser
BeitragVerfasst: 01.10.2011, 23:41 
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*** SchienenDampfer
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Registriert: 09.06.2009, 20:22
Beiträge: 267
Wohnort: Raum Winterthur (CH)
Hallo Oliever,

um eine "qualifizierte" Aeusserung zu machen, müsste man wissen, was ihr als Weichspüler nehmt :F01: :F01: :F01:
Wir verwenden verdünnte Essigsäure und geben einige wenige Tropfen Duftöl (z.B. Zitrone) dazu, da
hätte ich keine Hemmung, das Kondensat zu nehmen. :flt: :flt: :flt:
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass bei mir der Entfeuchter im Keller regelmässig astreines Wasser liefert und
das verwende ich gerne für meine Loks (und wenn mir mal ein Kessel kaputtgehen sollte, wie auch immer, ob trocken
oder zerfressen :F01: :F01: :F01: , dann baue ich halt einen Neuen; beim Vorbild halten die Kessel auch nicht ewig...)

Gruss,
Ernst

_________________
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