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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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BeitragVerfasst: 07.01.2019, 17:54 
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Guten Morgen,

wie angekündigt habe ich mir in den letzten Tagen das Fahrwerk vom Tender vorgeknöpft. Ursprünglich wollte ich das alte Fahrwerk anpassen/umbauen. Nach einigem Überlegen erschien es mir aber dann doch einfacher ein komplett neues Fahrwerk aus Holz zu bauen, anstatt das originale aus Messing so umzubasteln wie ich es gerne gehabt hätte.
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Der neue Rahmen ist Ein Stück länger und vor allem schmäler. Bei den Überständen habe ich mich an dem Tender meine Bachmann C-19 orientiert. Die Mogul soll einen ähnlichen Tender bekommen, wobei ich den Blechaufbau beibehalten werde.
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Vom alten Tender wurden alle „Beschläge“ und die Drehgestelle inkl. Aufnahmen übernommen.
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Der Rangiertritt wurde aus Messing angefertigt und natürlich wurde auch hier die Bremsleitung nachgebildet.
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Und so schaut das Ensemble im Moment aus. Mit dem längeren Tender und kürzerem Achsstand hat sich die Optik deutlich verändert.
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In der Zwischenzeit sind die bestellten RC-Servos eingetroffen, so daß es nun an der Lok weitergehen kann.

Grüße, Gerd

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BeitragVerfasst: 07.01.2019, 20:29 
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Hallo Gerd,

schaut richtig gut und stimmig aus! Der kürzere Radstand ist klasse!
Ein sehr schönes Stück Bahnsinn. Gratulation!

Viele Grüße,
Andreas


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BeitragVerfasst: 08.01.2019, 07:09 
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Morgen Andreas und vielen Dank.

Hab gestern noch versucht das Tendergehäuse aus Messing zu sandstrahlen. Leider hält die Farbe verdammt gut.
Meine Idee war alle Farbe runter zu holen, damit man anschließend besser die komischen Löcher zulöten kann. Auch sonst möchte ich ein paar Details am Aufbau ändern. Und der komplette Innenausbau muß ja auch neu gemacht werden. Da werde ich aber wohl ebenfalls zu Holz greifen. Schauen wir mal.

Grüße, Gerd

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BeitragVerfasst: 08.01.2019, 11:42 
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Gerd,

eine tolle Arbeit. Auch für mich ist die Lok absolut stimmig. Gefällt mir noch besser als vorher. Auch der Tender macht sich sehr gut. Freue mich auf die fertige Lok.

Hans


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BeitragVerfasst: 08.01.2019, 13:34 
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Hallo Hans,

vielen Dank und ich freue mich, daß dir meine Bastelarbeiten gefallen.

Da an andere Stelle drüber philosofiert wurde, habe ich folgende Bilder gemacht.
Zunächst eine Gegenüberstellung 1:22,5 und 1:20,3. Die Zeichnung stammt von der Aster Mogul #22, die Marco (Flachschieber) vor einiger Zeit hier vorgestellt hat. Man sieht doch deutlich den Größenunterschied.
Bild

Anschließend noch ein Bild meiner Lok mit dem 1:20,3er Plan der Aster-Mogul. Bei meiner Lok ist der Tender etwas kürzer, dafür der Langkessel länger.
Bild

Da ich kein konkretes Vorbild nachbaue, sondern eine Mischung verschiedener C&S-Moguls als Anregung verwende, bin ich mit dem Ergebnis sehr zu frieden.

PS.: Leider verrät das Bild auch, daß ich mit dem Tender ein gutes Stück weiter gekommen bin als bisher berichtet, aber das hohle ich bald nach, versprochen :-)

Grüße, Gerd

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BeitragVerfasst: 14.01.2019, 08:07 
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Hallo,

nun wird es aber Zeit euch die letzten Details zum Tender noch zu zeigen. Der Tenderaufbau wurde in der Sandstrahlkabine vom Lack befreit. Das war gar nicht so einfach, da die Farbe sehr gut gehalten hat. Zwischendurch wurde der Rahmen bereits lackiert, so daß der Lack während des Sandstrahlens trocknen konnte. Nach dem Entfernen der Farbe ist es leichter die gebohrten Löcher in den Seitenwänden zu verschließen und andere Korrekturen vorzunehmen.
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So habe ich z.B. an der Rückseite die Handgriffe versetzt. Dazu habe ich zunächst zwei neue Handgriffe eingelötet, anschließend die alten abgekniffen und verschliffen. Die Halteeisen hatte ich zuvor abgelötet, diese werden später im Rechtenwinkel wieder angelötet, da der Tenderrahmen ja schmaler geworden ist.
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Danach mußten die Löcher in der Tenderwand wieder verschlossen werden. Aus passendem Rundmessing habe ich mir kleine Scheiben abgestochen und diese in die Löcher eingelötet.
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Nach dem Verschleifen sind die Lötnähte kaum noch zu erkennen. Den Rest werden erneutes Sandstrahlen und Farbe verdecken
Bild

Der geflickte Tenderaufbau sieht schon gleich besser aus. Hier sind auch die Halteeisen bereits wieder angelötet. Die alten innen Wände waren so verhunzt, daß ich sie heraus getrennt habe. Da auch der alte Deckel nicht mehr zu gebrauchen war wurden auf den Wasserkastenschenkeln zwei neue Deckel aufgelötet.
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Der restliche Innenausbau wird in Holz ausgeführt. Zunächst wurden 12mm Multiplexplatten mit Epoxykleber eingeklebt. Später folgte die Decke aus 2mm Sperrholz.
Bild

Der Holzeinbau wird später fast komplett vom Kohlenkastenaufbau verdeckt. auf der Rückseite des Tenders wurde ein Bremslufttank platziert, ähnlich der Lokomotiven bei der Colorado & Southern, welche mir als Inspiration dienen. Die Luftleitung wird später noch entsprechend verlängert.
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Im Moment befasse ich mich mit dem Thema Wasserstand und Pfeifeneinbau bei der Lok.

Grüße, Gerd

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BeitragVerfasst: 21.01.2019, 13:02 
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* SchienenDampfer
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Hallo Kollegen,

hab mal wieder ein wenig Fortschritt an der Mogul geschafft.
Die frühen Accucraft-Kessel haben keinen Wasserstand montiert. Da ich von der Resita noch ein Ersatzglas übrig habe, wollte ich mich mal selber am Bau eines Wasserstandes versuchen.

Alle dafür nötigen Komponenten wurden aus einem Stück Messing gefertigt.
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Fertig in Form gebracht, Anschlüße hart eingelötet und sandgestrahlt. Der Winkel wird oben am Kessel benötigt und muß noch passend gebohrt und mit Gewinde versehen werden.
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Nach halbieren des Rohlings enstanden Kopf- und Fußstück. Das Mittelstück war außerdem dick genug bemessen, daß auch die Flansch abgetrennt werden konnten.
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Alle Gewinde sind in M5x0.5 ausgeführt. Hier der fertige Wasserstand montiert am Kessel.
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Aktuell suche ich noch einen Platz für die Pfeife...
Eine geplante Bangham Pfeife paßte leider nicht wie gewünscht.

Grüße, Gerd

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BeitragVerfasst: 21.01.2019, 14:42 
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* SchienenDampfer
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Donnerwetter, klasse Arbeit!
Die Methode merk ich mir :wink:

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Grüße Holger

Keine Maschine kann uns ersetzen... es sei denn sie trinkt Bier :flt:


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BeitragVerfasst: 21.01.2019, 18:31 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Gerd!
Klasse Arbeit.
Der Paul Bailey von DJB liefert auf Wunsch auch die Pfeife ohne Resonazkörper. Den kann man sich auch passend selber bauen.
Bild
Für meine VII K (99 734) hab ich z.B. den Luftkessel von Regner umgebaut.
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Kessel (Gußteil) hohlgedreht und in die Bohrung eine Verschlußscheibe mit Bohrung für die Pfeife weich eingelötet. Auf der Unterseite eine 1mm Bohrung zur Entwässerung, wie bei den DJB Resonanzkörpern nicht vergessen.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 21.01.2019, 23:03 
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* SchienenDampfer
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Zum Wasserstandselbstbau, Gratulation!

Dieser Typ Wasserstand ist auch mein bevorzugter. Nur, warum man die beiden Schrauben am oberen Anschluss von unten her einschrauben muss ist mir ein Rätsel. Wäre ich Selbstbauer, hätte ich dies schon lange geändert.

Gruss Christoph

_________________
Mein Vorsatz: Mehr Pausen zwischen dem Nichtstun...Vor allem längere... :E


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BeitragVerfasst: 21.01.2019, 23:39 
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* SchienenDampfer
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Hallo Piz,

klar könnte man den oberen Flansch sie auch von oben schraubbar machen, dann müßte aber der Flansch breiter werden. Da das Rohr dünner ist als der Kopf ist es so kleiner zu bauen. Ansonsten bräuchte man schon 3-5mm mehr je nach Schraubkopf (Inbus oder Sechskant).

Grüße, Gerd

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BeitragVerfasst: 22.01.2019, 08:49 
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* SchienenDampfer
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Guten Morgen Gerd,

bei den klassischen Luftkessel der deutschen Loks ist das eine gute Alternative. Leider zeichnet sich meine Lok eher durch schlichte Eleganz aus. Da wird es dann schwieriger. Die Führerhausmontage kam wegen dem Klappdach und der Position der Pfeife auch nicht so richtig in Frage. Und da man wohl einiges einstellen können muß fand ich eine Montage in der Feuerbüchse bei der Bangham-Pfeife auch ungünstig.

Ich erinnerte mich aber kürzlich an eine Zweiton-Pfeife von meiner 5"-Shay, die ich noch in meiner großen Restekiste hatte. Nach gründlicher Beaugapfelung habe ich mich für die kürzere entschieden (die immer noch 140mm lang ist), die sich mit etwas chirurgischem Eingriff im Rahmen der Mogul verstecken ließ.
Bild

Die Öffnung zeigt nach unten aus der Feuerbüchse heraus und die Pfeife wird später komplett vom Kessel und dem Umlaufblechen verdeckt.
Bild

Nachdem nun auch das Pfeifenthema geklärt war, wurde der Kessel wieder auf dem Chassis montiert. Beim Einbau des original Abdampfrohres ist mir das sehr fragile Gewinde abgerissen. Also passendes Material gesucht, neu gebaut und wenn man schon dabei ist gleich einen Eigenbauchuffer spendiert.
Bild

Nun kommt der große RC-Einbau an die Reihe.

Grüße, Gerd

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