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 Betreff des Beitrags: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 01.05.2010, 20:50 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Freunde,

beim Anheizen einer Echtdampflok kondensiert der Dampf in den noch kalten Zylindern. Da sich Wasser nicht verdichten läßt kommt es zur Blockade. Abhilfe bringt ein "Hin-und herschieben" auf dem Gleis. Dabei wird das Wasser aus den Zylindern gedrückt.
Eleganter ist die Möglichkeit die Zylinder über Drainagebohrungen zu entwässern.
Die Firma Regner bietet an ihren Zylindern ein solches System an.

Bei größeren Modellen (5" usw.) gibt es auch sogenannte automatische Entwässerungsmöglichkeiten die per Feder oder Dampfdruck funktionieren. In IIm oder Spur 1 erscheint mir eine solche Lösung nicht umsetzbar.

Ich möchte die Zylinder meiner 99211 von Herrmann Echtdampf auch mit einer Entwässerungsmöglichkeit ausrüsten. Im CAD ist die Angelegenheit fertig und die zusätzlichen Bohrungen sind auch schon in die Zylinder eingebracht. Von dem Ergebnis werde ich hier berichten.

freundliche Grüße

Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 01.05.2010, 23:59 
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Hannes hat geschrieben:
. In IIm oder Spur 1 erscheint mir eine solche Lösung nicht umsetzbar.


Hallo Hannes

Nana.. warte mal ab; der Hans Pfister will sowas bei seiner Mallet realisieren; ich würde ihn mal fragen...


Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 02.05.2010, 07:56 
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Hallo Florian,

ich hatte das Vergnügen den Hans persönlich kennen zu lernen und schätze ihn sehr. Seine Mallet ist ein sehr schönes Modell. Einige unbedeutende Teil sind sogar aus meinem Hobbykeller..
Die Probleme mit kondensierendem Dampf an der Maschine kenne ich wie auch den Bericht über eine automatische Entwässerung im Temme-Forum. Es würde mich freuen wenn das zuverlässig funktioniert nur habe ich da meine Bedenken.

Es ist schade, dass Hans sich hier zurückgezogen hat.

freundliche Grüße

Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 02.05.2010, 12:36 
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Hallo Hannes

Ja, ich finde es auch schade, aber janu; ich habe sonst noch Kontakt zu ihm, daher ist es für mich (und wohl auch für dich, denn du hast sicher auch Kontakt zu ihm) nicht ganz so tragisch; dennoch wäre es fürs Forum Interessant gewesen.

Ich bin natürlich dennoch gespannt, wie du die Entwässerung realisierst.

Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 03.05.2010, 14:27 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Freunde,

hier mal 2 Bilder von der Zylinderentwässerung wie ich sie an meiner Lok umsetzen will:

Bild
Die beiden Sechskant-Distanzstücke "hängen in der Luft" weil ich zur besseren Ansicht die vordere Pufferbohle unsichtbar gemacht habe.

Bild

freundliche Grüße

Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 03.05.2010, 14:55 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Hannes!

Einfach und perfekt! Ideal! :B :B :B
Wenn Du nichts dagegen sagst, werde ich einmal nachbauen!

Gruß
Pál

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Wer noch vielen Spur I und IIm Loks bauen möchte


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 03.05.2010, 15:17 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Pal,

vielen Dank für`s Kompliment aber ob das so ideal funktioniert muß sich erst noch beweisen.
Die Zylinder sind schon gebohrt. Das Servo hat auch schon seinen Platz aber das Gestänge muß ich noch fräsen und dann neue Bohrungen in meine nagelneuen Rahmenwangen machen. :HL

Selbstverständlich kann das Jeder nachbauen! Dazu ist doch unser Forum auch da, oder?

freundliche Grüße

Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 03.05.2010, 16:25 
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Hallo Hannes
Ich finde Deine Entwässerung eine super Idee. Ich möchte Dich fragen, wie Du diese Welle denn abdichtest die hat ja einen sehr kleinen Durchmesser?
Freundliche Grüsse :D
Georg

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Ein Dampfmodell lebt


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 03.05.2010, 16:34 
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Hallo Georg

Ich bin zwar nicht der Hannes, aber üblicherweise wird diese Welle einfach in eine geriebene Bohrung gesteckt und das dichtet dann genug ab für die Zylinder.
Die Bohrung könnte man auch als Übergangspassung ausführen, dann ist es dann ziemlich sicher dicht. (erfordert aber je nach Passung noch etwas "Einschleifarbeit" damits nicht klemmmt)

Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 03.05.2010, 16:50 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Georg + Florian,

genau das hatte ich (sinngemäß) gerade auch geschrieben. Mein Posting ist aber (mal wieder) im Nirwana verschwunden...
Man könnte noch anmerken: Der hintere Zylinderdeckel (zur Schwinge) ist ja geschlossen und somit gibt es da keine Leckagemöglichkeit. In den vorderen Zylinderdeckel wäre ein O-Ring denkbar um "Wurfpassungen" abzudichten.
Die Abdichtung der Drainagebohrungen ist nur von der Passung Welle/Bohrung abhängig.

freundliche Grüße

Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 03.05.2010, 22:06 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Kollegen,

genau so habe ich mir das auch vorgestellt für meine neue Lok.
Welle hat 2mm Durchmesser, Querbohrung mit 0.8mm
Im BBF hat das Roland (Kolbenfresser) auch so gezeigt, bei ihm funktioniert es.
Kürzlich ist mir ein überlanger Bohrer mit 1.9mm Durchmesser entgegengeflogen,
habe dazu noch eine extra-lange Reibahle für 2mm bestellt, ist aber noch unterwegs.
Es wird sicher Ende dieses Jahres, bis ich soweit bin, werde aber sicher Fotos einstellen
vom Zylinderbau.

Gruss,
Ernst

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Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylinderentwässerung
BeitragVerfasst: 04.05.2010, 14:49 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Ernst,

im BBF lese ich schön länger nicht mehr. Daher konnte ich auch nicht wissen, dass diese Lösung schon einmal umgesetzt worden ist. Eigentlich kommt man automatisch auf ein solches System denn viele Alternativen gibt es nicht.
Zuerst wollte ich auch eine Bohrung mit einer Reibahle (2mm) aufreiben. Ein Werkzeugmacher hat mir dann erzählt, dass eine neue Reibahle eine ca. 0,02mm größere Bohrung erstellt. Das fertige MS als 2mm Stange hat meistens 0,02mm Untermaß. Dann hat man "schon" 0,04mm Luft. Ich habe mich nun für 2,5mm Wellendurchmesser entschieden. Das hat dann gleich den Vorteil eines Anschlags am Zylinderdeckel. Die Welle wird eingeschliffen und damit erhoffe ich dann ein dichtes System.
Die Drainagebohrungen sollen 1mm Durchmesser haben.

freundliche Grüße

Hannes

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