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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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BeitragVerfasst: 01.11.2015, 16:35 
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SchienenDampfer
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Moin Tobias,
Zitat:
... ,ob die Kupferfedern auf Dauer den Schieberandruck gewährleisten?

Bist Du sicher, dass das Kupfer ist? Das sollte eigentlich "Federbronze" sein, um langdauernd Federeigenschaften zu haben und auch korrosionsfest zu sein. Zumindest haben es "die Alten" um 189x meines Wissens so gemacht.

Grüße Dietrich


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BeitragVerfasst: 01.11.2015, 17:05 
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SchienenDampfer
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..da wirst Du sicher recht haben,Dietrich.Du weißt ja, ich bin Anfänger ....
aber jetzt bin ich gespannt, wie es bei Andreas weitergeht,
Grüße
Tobias


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BeitragVerfasst: 03.11.2015, 07:13 
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**** SchienenDampfer
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Hallo,

heute ist Feiertag (Tag der Kultur, könnten wir auch gebrauchen...) und ich habe weiter gebaut. Die oben erwähnte rausgefallene Schraube an der Schwinge hat etwas Rückbau erfordert, dann habe ich alle Schwingenschräubchen mit Loctite222 neu verschraubt.

Danach kamen die Zahnräder dran. Das Antriebszahnrad wie von Tobi beschrieben etwas entgratet und dann mitsamt dem Halter - den Lagerring innen schmieren - in den Rahmen verschraubt. Habe hierzu Inbusschrauben anstelle der Sechskantschrauben genommen, die kann man besser einführen. Durch die Lagerung in einem geklemmten Lagerring kann man das Spiel gut einstellen sowie die Lage/Höhe des Antriebszahnrads in Bezug auf die Zahnstange.

Danach die Untersetzung an der Seite verschraubt, Achtung, Langlöcher zum Justieren verwenden, bis alles weich läuft.

Danach geht es an die Kurbelstangen, etwas Gedulf nötig, bis es ohne Klemmen läuft. Hierzu das Zahnrad (66) auf der Hauptwelle ausklinken, siehe Bild mit rotem Pfeil, dann kann man die Achsen frei drehen. Nicht vergessen, das Zahnrad wieder in die richtige Position zu bringen.

Bei der vorderen Kurbelstange ist die Befestigungsschraube an der mittleren Kurbel zu lang, man kann sie am besten kürzen, wenn man beide Kurbelstangen verschraubt (nicht am Fahrwerk), auf die Sechskantseite legt und von hinten mit der Feile Material abnimmt.

Danach alles gut eingeölt, Druckluft drauf - läuft, bzw. fährt sogar davon.

Insgesamt habe ich bisher viel Geduld gebraucht, es gibt viele Stellen, wo es klemmen kann.

Bild

Bild

Bild

Bild

Und hier läuft sie unter Druckluft:





Jetzt ist erstmal Pause bis gegen Ende November angesagt, ich bin auf Reise, auch in Deutschland und kann halt den Bausatz mit Werkzeug nicht mitnehmen.


Gruß

Andreas


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BeitragVerfasst: 08.11.2015, 12:26 
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SchienenDampfer
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Hallo Andreas,
daß es nun etwas dauert mit der Fortsetzung ist zwar schade, aber unbedingt fortzuführen, meine ich.
Der sehr ausführliche Bericht soll ja Allen helfen, die noch kommen,
meint grüßend
Tobias


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BeitragVerfasst: 07.12.2015, 15:15 
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**** SchienenDampfer
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Hallo,

nach arbeitsbedingter Pause geht es nun weiter. Nach vielen Versuchen ist es mir gelungen, die Steuerung verlässlich einzustellen, mit sofortigem Anlauf bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt. Ich habe noch nie in meinem Echtdampfleben eine so mimosenhafte Diva erlebt! Kleinste Veränderungen werden mit ruckeligem Verhalten bestraft, falls sich überhaupt was bewegt.... Das Steuerungsgestänge hat halt über die vielen Gelenke sehr viel Spiel, das Ganze bewegt sich dann im Rahmen der Toleranzen um einen imaginären Mittelpunkt.

Nach einigen Stunden mit Druckluft läuft das Maschinchen weich, ab ca. 0,5bar. Mit diesem geringen Druck kann man sogar auf einer Zahnradrampe anfahren, das macht schon Spaß auf später!

Bild

Auch ist es machbar, mit ganz geringem Druck fast in Zeitlupe zu fahren.

Was den Brenner betrifft - er ist noch nicht eingebaut - glaube ich schon, dass man ihn verbessern kann. Im Brennerrohr ist bis zum ersten Quersiederohr ein Abstand von 8,5cm, der Brenner mit Haltering ist hingegen nur 5cm lang, das gibt Raum zum verbessern, denke ich.

Bild

Bild

Leider muss ich schon wieder auf Geschäftsreise, aber es wird weiter gehen!

Gruss

Andreas


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BeitragVerfasst: 07.12.2015, 15:29 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Andreas
Du hast dich bei der Länge des Brenners vermessen. Ich sehe 5 cm Länge ohne "Haltering"

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 07.12.2015, 15:39 
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**** SchienenDampfer
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Wolfgang,

richtig, danke für die Korrektur!

Gruß

Andreas


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BeitragVerfasst: 07.12.2015, 17:08 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Andreas,

ich kann dir beipflichten, die Lok's sind mimosenhaft.
Gestern hat sich an meiner Lok bei einem vielleicht etwas unsanftem Umsteuern eine Kurbelscheibe verdreht, da ging nichts mehr.
Auf dem Rücken liegend ( die Lok natürlich) konnte ich feststellen welches Kurbelrad es war und richtete es wieder auf 45° ein, leider ohne Erfolg.
Da ich keine Lust hatte die Lok zur Einstellung schon wieder zu zerlegen versuchte ich dieses auch von unten und es ging recht gut. Die Lok läuft wieder und ich bin zufrieden.
Ursache war eine "verbrauchte" Inbusschraube an der Kurbelscheibe, sie wurde ersetzt und so fest wie möglich angezogen damit sich das nicht wiederholt.

So sieht die aus
Bild

Also immer gut festziehen und weiter viel Spass mit der Mimose

Viele Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: 08.12.2015, 05:19 
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**** SchienenDampfer
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Manni,

danke, aber das mit "fest" anziehen ist so eine Sache, da die Achsen/Wellen recht weich sind. Gerade bei den Kurbelscheiben habe ich durch festes Anziehen das Material verdrückt, so daß die Kurbelscheibe nur mit Abzieher wieder runter kam.

Gruß

Andreas


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BeitragVerfasst: 19.12.2015, 16:16 
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**** SchienenDampfer
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Hallo.

der Tragödie nächster Teil.... vielleicht auch letzter Teil, ich habe nämlich keine Lust mehr!

Nachdem das Fahrwerk recht ordentlich unter Druckluft lief, kam es nach ca. 5 Std. akkumuliert zu ruckeligem Verhalten - der Befund, Schwinge auf beiden Seiten ausgeschlagen. Der Schwingenstein hat seitlich Spiel, dazu, die Bohrung am Schwingensteuerhebel (Teil 52) ist völlig ausgeschlagen! Auf beiden Seiten, trotz ordentlicher Schmierung.

Die Fotos sprechen für sich.

@Liebe Regners, falls Ihr mitlest, ich bin Anfang Januar in Karlsruhe beim Echtdampftreffen und erbitte zwei funktionsfähige Schwingen als Gewährleistung. Die defekten Teile bringe ich gerne mit.



Bild

Bild

Bild

Bild

Gruss, die Zacken sind ab

Andreas


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BeitragVerfasst: 19.12.2015, 19:33 
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SchienenDampfer
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Hallo Andreas

Dass Dampflokomotiven wartungsintensiv sind ist ja bekannt. Aber nach fünf Stunden Betriebszeit solch eine Abnutzung ist doch heftig. Ich hatte heute erstmals solch einen winzigen Schwingenstein bei der Rigimontage in der Hand. Regners lassen ihre Modelle manchmal Tage lang laufen und wissen bestimmt eine Erklärung und Lösung!

Mit lieben Grüßen
Thomas


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BeitragVerfasst: 19.12.2015, 22:04 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Andreas!
Ich habe mir jetzt alle Videos angehört, die von der Achensebahn im Forum zu sehen und zu hören sind. Mir ist aufgefallen, dass bei deinen zwei Videos beim laufen immer ein metallisches Klappern zu hören ist. Bei den anderen Videos einschliesslich des von Heinz eingestellten, ist eigentlich nicht so ein Klappern zu hören. Überprüfe ob die Schieber nicht anstossen, oder sonst irgend ein Teil der Steuerung harten Kontakt hat.
Ich kann mir selbst nach 5 Stunden Betrieb so eine Abnützung nicht vorstellen, weil sich der Stein und die Schwingenschubstange zueinander ja fast nicht bewegen ( nur eine Stossbewegung ). Bei Dir ist das ja kreisrund ausgefressen??
Über die Einstellung des Servos haben wir an anderer Stelle ja schon langläufig diskutiert, hier könnte mit zu starkem Druck auch so ein Fehler auftreten.
Ich würde aber Regner in Kenntnis setzen damit Du die Teile in Karlsruhe getauscht bekommst. ACHTUNG BETRIEBSSCHLUSS über die Feiertage.
VlG Friedl


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