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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 24.08.2011, 20:57 
Hallo Simon

Ich kann mir dennoch nicht so recht vorstellen wieso das Gas mit der Zeit "altern" könnte...

Wie auch immer; ich werde Kohle benützen und daher wird mich wohl kaum mal solch ein Problem beschäftigen...

Gruss Florian :flt:


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 24.08.2011, 21:17 
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Dampfbahner hat geschrieben:
(das Gas muss ja nicht ewig bei euch rumgelegen haben sondern
kann ja auch ewig im Baumarkt/Supermarkt/Lager in der Fabrik gelegen haben)


Genau, beim Kauf wissen wir gar nicht wie alt die Kartusche schon ist. Auf den zwei bei mir vorhandenen CFH Kartuschen habe ich keine Hinweise auf das Abfülldatum gefunden, Kartuschen von anderen Lieferanten habe ich derzeit nicht zur Hand.
Ich habe versucht im Internet Informationen zum Thema zu finden, leider ohne Erfolg. Bisher habe ich gar nichts über die Haltbarkeit solcher Gaskartuschen gefunden. Immerhin gibt es bei der Marke "CampngGas" ein Sicherheitsdatenblatt, dieses gibt aber auch keine Auskunft über die max. Lagerdauer einer solchen Kartusche. Interessant aber der Hinweis dass sich das Gasgemisch bedingt mit Wasser vermischen kann. Es ist daher möglich dass sich im Gasgemisch auch Feuchtigkeit ansammeln kann. Über den Einfluss von Feuchtigkeit im Gas auf das Brennverhalten konnte ich bisher nichts finden.

Dampfbahner hat geschrieben:
un da hat mir ein Mitarbeiter der Firma Regner erklärt,
dass die Qualität/Beschaffenheit beim Einfüllen/Zeit bis das Gas verbrannt ist auch mit dem
Alter des Gases zusammenhängt


Genau da würde mich interessieren wie sich das Gas mit zunehmendem Alter verändert, konnte dir das der Mitarbeiter von Regner erklären?

_________________
Grüsse
Beat


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 24.08.2011, 21:20 
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Florian hat geschrieben:
Hallo Simon

Ich kann mir dennoch nicht so recht vorstellen wieso das Gas mit der Zeit "altern" könnte...



Ich ehrlich gesagt auch nicht. Vielleicht erhalte ich ja Informationen wenn ich das nächste Mal den Lieferanten kontaktiere.

Florian hat geschrieben:
Hallo Simon

Wie auch immer; ich werde Kohle benützen und daher wird mich wohl kaum mal solch ein Problem beschäftigen...



Dafür andere.... :wink:

_________________
Grüsse
Beat


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 25.08.2011, 19:39 
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Hallo zusammen :flt: ,

Ant. Florian: Wenn ich erlich bin kann ich mir das auch nicht sorecht vorstellen, vielleicht liegt
es auch liegt es auch an verschiedenen Temparaturen während der Lagerung.
Allerdings weiß ich auch nicht ob das stimmt.
Ant.Beat:Ich habe ihn nicht gefragt er hat das so nebenbei erwähnt. :WN

Gruß Simon :flt: .


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 27.08.2011, 17:50 
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Beiträge: 93
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Hallo miteinander,
Die LIDL-Gaskartuschen haben am oberen Falz das Herstelldatum. Aus dem Jahr 2009 habe ich noch einige Kartuschen, die gewichtsmäßig noch voll sind und eine nach wie vor gute Brennleistung aufweisen. Auch sehr geringe Gasverluste durch ein Leck kann man feststellen, wenn man die Kartusche einfach unter Wasser hält. Auch sehr kleine Lecks ergeben dann mit der Zeit eine Gasblase.
Herr Regner wies mich kürzlich darauf hin, daß die Innenbeschichtung der Kartusche sich mit der Zeit ablöst und kleine Teilchen dann die Gasdüse am Brenner verstopfen können -> geringere Leistung. Das hat es bei mir schon bei allen Loks gegeben, läßt sich aber durch das übliche Ausblasen leicht entfernen.
Beim Füll-Adapter von Herrn Reppingen hatte ich öfters das Problem, daß der Stift in der Mitte das Gasventil nicht öffnet, er ist etwas kurz geraten, hat Herr Reppingen aber sofort durch einen längeren Stift (Schraube M2) repariert.
Gruß aus dem Schwabenland,
Steini


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 27.08.2011, 23:01 
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Hallo Schienendampfer

Ich möchte die Worte des Technikers eines großen Flüssiggaslieferranten veröffentlichen. Nachdem in Gaskartuschen kein Sauerstoff ist, können sie innen nicht rosten. SIE HABEN KEINE SCHUTZBESCHICHTUNG.

Alle Gase haben einen Paraffinanteil, Duftstoffe, feinste Verunreinigungen.Butangas bindet mehr Paraffin als Propangas. Paraffin ist gleich schwer wie Flüssiggas. Das bedeutet, Paraffin setzt sich nicht am Dosenboden ab und schwimmt auch nicht auf. So kann das Paraffin problemlos mit dem Gas verkauft werden (Anmerkung von mir)

Duftstoff und feinste Verunreinigungen finden durch die Düse, Paraffin nur wenn die Düse kalt ist. Ab 70°C macht sich Paraffin selbständig.Es trennt sich vom gasförmigen Gas. Blöd wenn es noch vor der Düse passiert (braune Pampe).Flüssiggas wird jedes Jahr um ein Jahr älter,bleibt aber trotzten "jung". Es wird weder sauer, ranzig oder schwächer in der Heizleistung.

Was ist uns lieber: Hoch reines, paraffinfreies, sehr teures Gas,oder einmal düsenputzen.Ich brauche keine Antwort darauf.Was mir lieber ist steht fest.




V.l.G Wolfgang F.K.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 27.08.2011, 23:15 
Mit anderen Worten: Ein Kühlblech an die Düse befestigen, oder sonstwie (mit konstruktiven Massnahmen) dafür sorgen, dass die Düse unter 70°C bleibt.

Das heisst dann möglicherweise auch, dass das Paraffin dann in den Gaskartuschen stark konzentriert vorhanden sein könnte, bei denen das Gas "keine Leistung bringt"...!

Wolfgang: Hat dein Lieferant etwa auch beantworten können ob das Paraffin in der Flamme normalerweise verbrennt? (ich würde es ja erwarten, denn Paraffin kann ja u.a. als Wachs verwendet werden...)

Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 28.08.2011, 09:08 
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Wenn ich in letzter Zeit eine verstopfte Düse hatte, dann immer nur nach einem Transport der Lok und der Kartuschen mit dem Auto.
Ich hab mir das damit erklärt, dass da Verunreinigungen im Gas aufgeschüttelt werden. Wenn das Paraffin aber sowieso schwebt, kann das eigentlich nicht sein, oder pappt es vielleicht mit anderen Schwebstoffen "zu etwas Größerem" zusammen? Nachdem die Düse dann schon kurz nach dem ersten Zünden verstopft ist, kann die auch noch keine 70 °C haben .... :WN

vlg, Christian

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:serv Habe die Ehre!


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 28.08.2011, 17:18 
Hallo Christian

Möglicherweise ist eine örtliche Konzentration im Gas vorhanden, welche beim Druckverlust (im kleinen Durchmesser der Düse ist der Druck geringer als vorher in der Leitung!) bereits austritt; die Löslichkeit von Stoffen in anderen Medien ist immer Druck und Temperaturabhängig...

Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 28.08.2011, 18:57 
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Inaktiv
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Beiträge: 1776
Wohnort: Burgdorf bei Hannover (DE)
Hallo alle zusammen,

mal abgesehen von etweigen Verunreinugungen bin ich meinem Problem mit der kurzen Brennerlaufzeit
bzw. dem wenigen Gasvorrat in meinen Gastanks auf die Schliche gekommen.

Nachdem ich zwischenzeitlich das Gas von Lidl ausprobiert habe
und meine Lok damit genauso lange lief wie mit dem von CFH,
habe ich noch mal die aktuelle Katusche von CFH probiert.

Ich habe dieses mal versucht peinlich genau auf den Füllvorgang zu achten.
Und habe festgestellt, daß ich den Umfülladapter sehr stark auf das Füllventil drücken muß.
Ich habe jetzt die Vermutung, das das Katuschenventil nicht in Ordnung ist.
Man muß ja bei dem Regnersystem eh mit etwas Druck befüllen, da sonst Gas daneben geht,
aber so stark mußte ich die Katusche noch nicht auf den Tank drücken.

Werde mir jetzt eine neue Katusche kaufen, und die aktuelle zum Löten benutzen,
das Gas wird ja nicht schlecht :wink:

Gruß und bis dann
Sascha :)

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Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen,
es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen. Ø


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 29.08.2011, 05:49 
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**** SchienenDampfer
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Registriert: 12.11.2008, 04:23
Beiträge: 2189
Wohnort: Budapest (HU)
Hallo Kollege!

Zum diese theoretische Sache kann ich nichts zu sagen! Meiner Meinung nach ist es egal, warum die Düse verstoppt wird, wenn schon wird!
Meiner Frage ist lieber, was können wir dagegen machen?
Gebe es kein Filter, welche wir nach Gashahn in die Leitung legen könnten, um diese Verunreinigungen ausfiltern könnten? :GR :WN

Fragt
Pál


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüssiggas
BeitragVerfasst: 29.08.2011, 06:12 
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*** Moderator
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Registriert: 11.11.2008, 00:00
Beiträge: 3518
Wohnort: Wien (AT)
Pal hat geschrieben:
Gebe es kein Filter, welche wir nach Gashahn in die Leitung legen könnten, um diese Verunreinigungen ausfiltern könnten? :GR :WN

Fragt
Pál

Servus Pál!

Irgendwie hatten wir das Thema doch schon mal :GR

34487225nx30160/allgemeine-fragen-und-antworten-f4/gasduesen-mit-sinterfilter-t813.html

34487225nx30160/allgemeine-fragen-und-antworten-f4/immer-aerger-mit-verstopften-duesen-t110.html

Seit ich die Feuerzeugfilter beim Gasregler einbaue und keine Rothen.....kartuschen mehr verwende, hat sich das Problem deutlich vermindert ...

vlg, Christian

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