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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 13.03.2019, 18:42 
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Hallo Dampfandy,

das Teflon ist schon unterwegs und das Peek was ich habe, ist zu klein. Aber nicht so schlimm, dass Teflon ist ja nur eine Auflage. Der Schieber ist ja aus Messing. Die Auflagen sind schnell gefräst. Würde es Spaß machen, wenn alles gleich bei ersten Mal funktioniert? :)
Es wäre aber mal interessant, was ich da für ein Material genommen habe. Teflon scheint es ja nicht zu sein.


Viele Grüße
Michael

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Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 13.03.2019, 19:57 
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Michael,

ich bin gespannt wie zufrieden du bist mit den Schiebern aus PEEK. Ich wurde damit nicht glücklich. Darum wieder zurück zu Messing. Die liegen einfach schöner auf und dichten daher besser. Die Zylinder fertige ich immer aus Alubronce.

Hans


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 13.03.2019, 21:13 
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Hallo Michael!
In meiner Heisler hab ich auch Teflonschieber eingebaut.
Bild
Mußt seitlich genug Spiel lassen, damit es sich ausdehnen kann. Ist zuletzt beim norddeutschen Dampftreffen in Hamburg einwandfrei damit gelaufen.
Bild
Und hier in meinem im Bau befindlichen Kittel DTW in 5". Hat bisher alle Probeläufe gut gemacht. Wird vorauss. am 30.3. in Klein Vollbüttel (Lk Gifhorn, Ns) in Betrieb genommen.
Gruß Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 13.03.2019, 22:35 
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Michael,
mifuchs1502 hat geschrieben:
Es wäre aber mal interessant, was ich da für ein Material genommen habe. Teflon scheint es ja nicht zu sein.


Also ich kann hier nur gängige Industriekunststoffe kurz anreißen, sonst wird es eine Promotionsarbeit zu der ich nicht fähig bin! :lol:

Das kann man nur durch eingrenzen oder durch anzünden dieses Materials grob mit Hausmitteln herausfinden.
Von der Farbe her kann es nämlich einiges sein. In Deinem total verschmolzenen Fall tippe ich sogar auf ein Polyolefin. Also entweder Polyäthylen oder Polypropylen. Anzünden, wenn es nach billiger Wachskerze duftet, war es das. Nun die Fingernagelprobe machen. Wenn es sich damit einritzen lässt ist es Polyethylen gewesen, wenn nicht Polypropylen. Beide haben mit Wärmebelastung ihre Probleme, schmelzen bereits bei 120-130° bzw. 160°(PP) verlieren geschätzt, aber so ca. ab 80° oder früher ihre Formbeständigkeit.
Wenn es beim Abfackeln recht stechend nach Formaldehyd stinkt (wie Esbit Tabletten), dann war es ein Polyacetal. Da dessen Betriebstemperatur aber bis zu 130° liegen kann, hätte es seine Schieberfunktion wohl erfüllt. Gut da gibt es auch unterschiedliche Qualitäten am Markt.
Es gäbe noch andere (Styrole, wie PS, ABS, die in Frage kommen, aber dafür ist mir die Farbe Deiner Rohlinge zu milchig weiß. Wenn es beim brennen nach verbranntem Styropor stinkt und stark rußt kann es das auch gewesen sein.
Alle anderen mir bekannten wären nicht so schnell abgeschmolzen und hätten zumindest ein paar Läufe durchhalten müssen.

Grüße

Fritz

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]ch weiß, dass ich nichts weiß.
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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 14.03.2019, 23:24 
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Hallo Fritz,

ich habe mal den Test gemacht. Ich habe mal ein Stück mit dem Feuerzeug angebrannt. Es gab sogar eine kleine Flamme, die schnell wieder erloschen ist.
Ich denke, dass es so ähnlich wie eine Kerze gerochen hat. Mit dem Fingernagel konnte ich es auch nicht ritzen.
Dann sollte es dieser Stoff gewesen sein: Polypropylen?
Nur mal so aus Neugierde. Für was wird so etwas eingesetzt?

Viele Grüße
Michael

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Viele Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 15.03.2019, 01:15 
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Hallo Michael,

ja das sieht nach PP aus. Das brennt auch ganz nett, wie übrigens fast alle Kunststoffe. Ist ja fast 100% Kohlenstoff.

PP ist ein billiger Massenkunststoff aus der Gruppe der Polyolefine, den man in xyz Anwendungen findet. Das Spektrum reicht von einfachen Verpackungsartikeln über Gebrauchsgegenstände, Kübel, Bürsten, Messergriffe, Weißwaren-, einfache KfZteile, wie Stoßstangenabdeckungen und Interieurteile bis hin zu den sogenannten Folien- und Filamenttypen (techn. Stoffe, Seile, Fliese).

Es ist auch in vielen Modifikationen und Compounds (glasfaser- mineralverstärkt, flammwidrig etc. ausgerütet) enthalten, die sich dann auch für technische Einsätze billig einsetzen lassen, wie KfZKühler, Expansiosgefäße, Elektrogehäuse.

Es ist neben PS, PET und dem verwandten PE mit der verbreitetste Massenkunstoff, der in Mio. Tonnen von allen namhaften Chemiekonzernen (Exxon, Borealis, BASF etc.) produziert wird.

Einen weiteren Überblick spuckt die aus.

Viele Grüße

Fritz

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 15.03.2019, 23:26 
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Hallo Fritz,
danke für deine Ausführung. Man weiß ja gar nicht, was man so über die Jahre alles gesammelt hat und was da so im Keller gelandet ist. Und etwas Grundwissen ist ja auch nicht verkehrt.
DHL hat mich im Stich gelassen. Die Zustellung soll sich verzögern. Eigentlich wollte ich morgen die neuen Schieber aus Teflon fräsen.

Viele Grüße
Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 17.03.2019, 17:22 
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Hallo Schienendampfer,
am Sonnabend kam das Teflon noch. Schnell die Schieber gefräst und zusammen gebaut. Den Kessel angeheizt und... läuft. :NS Trotz der rechte Zylinder noch nachgebessert werden muß, läuft das Fahrwerk schön ruhig, leider ohne Umsteuerung. So bin ich das von meinen Dampfmaschinen, mit Flachschieber gewohnt. Es läuft auch in jeder Stellung sicher an.
Nun kann es mit dem Kessel weiter gehen.

Viele Grüße
Michael

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Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 17.03.2019, 18:20 
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Hallo Michael,

der Dampferzeuger ist prima.
Hast Du den Kessel selbst gebaut?

Hast Du dem um Bierfässer anzuwärmen, das gute Rechenberger? :GR :Q
Ich wohne auch in der Nähe von Dresden, da komm ich doch glatt zu austrinken.

Übrigens, mein Avatar ist in Glashütte aufgenommen.

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Freundliche Grüße Uwe. :H


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 17.03.2019, 23:37 
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Hallo Uwe,

nee Rechenberger habe ich nicht, man kann aber auch ein Anderes trinken. :mrgreen: Das Erzgebirge kann ich von mir aus sehen.
Den Kessel habe ich mal als Rohbau vor vielen Jahren bei Ebay ersteigert. Zusammen löten musste ich ihn selber. Der sollte für meine große Dampfmaschine sein.
Der liegende Kessel war mir dann aber zu groß und ich habe einen Stehkessel gebaut. Nun ist der liegende Kessel mein mobiler Kessel. Da kann man wunderbar probieren. Da kann man eine Lok schon mal über 1 Stunde am Stück laufen lassen. Nur leider ging das Manometer in der Dampfleitung nicht. das hatte ich heut noch schnell eingelötet. Da ist das Silberlot ins Rohr mit rein. Ist aber schon repariert. Dann habe ich noch mal schnell mit Luft probiert. Es hat 1/2atü angezeigt.
Vielleicht sieht man sich mal. Glashütte ich nicht weit. :PRO

Viele Grüße
Michael

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Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 18.03.2019, 09:45 
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Hallo Michael,

das Teil ist genial, habe auch schon an sowas gedacht.
Aber woher den Kessel nehmen.

Die Aufnahme stammt nicht direkt aus Glashütte sondern ein Ortsteil von Glashütte, genauer Schlottwitz.
Dort wohnen meine Verwanden.
Vielleicht kennst Du Ihn sogar.

_________________
Freundliche Grüße Uwe. :H


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Mogul
BeitragVerfasst: 18.03.2019, 23:30 
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SchienenDampfer
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Hallo Uwe,
den Kessel habe ich heute noch einmal angeheizt und habe das Mogulfahrwerk laufen lassen. Es dreht sich ganz leicht und ich habe keine Stellung gefunden, wo es nicht anläuft. Es ist schon erstaunlich, wie fein es läuft, obwohl ich den rechten Zylinder noch mal überarbeiten muß. Der linke Zylinder ist knochentrocken. Jetzt weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin und kann mich mit dem Kessel beschäftigen. :TOP
Nach 1 Stunde war der Kessel noch über die Hälfte voll. Praktisch ist das schon, man kann probieren und man hat immer genügend Druck. Mit Teflonkolben geht ja keine Druckluft. Wenn du einen haben möchtest, kann ich dir ein paar Tipps geben. Ist kein Hexenwerk. Bei Selbstbau wird es nicht so teuer. Die Armaturen sind von Niggel-Modellbau.


Kennen tue ich in Schlottwitz niemanden. Ich habe mal am Bahnübergang in Mühlbach gearbeitet. Das war 1988. Montags hatte immer die Kneipe zu, da mussten wir nach Schlottwitz zum Mittagessen. Da kann ich mich noch an das leckere Eisbein erinnern. :Ess
Man sind wir vom Thema abgekommen, hat ja aber mit der Bahn im weitesten Sinne zu tun. :flt:

Viele Grüße
Michael

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