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 Betreff des Beitrags: Re: Zylindertuning Regner-Harzbulle
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 16:08 
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* SchienenDampfer
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Hallo Dampffreunde,

es leuchtet mir vieles ein, was hier geschrieben wird, und ich bezweifle die Optimierungen nicht. Es Interessiert mich nun aber auch, wie die Lokführer dieser optimierten Dampfzylinder denn Fahren, beziehungsweise den Regler und die Steuerung bedienen?
Wird nun mit der Steuerung gefahren oder mit dem Regler?

Fragender Gruss in die Runde

Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Zylindertuning Regner-Harzbulle
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 20:20 
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* SchienenDampfer
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Hallo Christoph,

ich konnte leider auch nicht kurzfristig nach Leipzig zur Messe, um es einmal selbst zu probieren.
Ich denke mit dem Umbau der Zylinder ist mehr Steuerungsrücknahme möglich, ohne dass die Lok anfängt zu ruckeln als im Auslieferungszustand.
Bei meiner 99222 kann ich die Steuerung auf etwa 40 % zurücknehmen. Damit wird sie dann Bergab nicht mehr schneller bei 30-40 % Dampfhahn-Öffnung.

Grüße,
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Zylindertuning Regner-Harzbulle
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 23:37 
Hallo Zusammen,

ich bin auch Besitzer eines Bullen und bin der Meinung, dass die Maschine von Haus aus schon auf ordentlich Leistung ausgelegt ist, auch der Zylinder.
Um optimale Laufeigenschaften herbei zu führen, muss man eben wie bei allen anderen Maschinen die der Markt bietet viele viele Kleinigkeiten beachen bzw. bei Bedarf verbessern.

Kurz gesagt, es fängt schon im kleinen an (optimal eingestelltes Triebwerk, Lagerspiel sowie auch Spiel in der Steuerung, Schiebereinstellung usw....).
Der beste Zylinder bringt nichts, wenn der Rest nich stimmt.

Meine Lok ist auch in der Lage mit Füllungen von ca. 40% zu Fahren und das mit dem herkömmlichen Zylinder ohne Umbau.
Leistungstechnisch hab ich überhaupt keine Sorge mit meiner Lok und kann mir fast nicht vorstellen, dass man hier noch mehr Kraft raushohlen kann.

Ich möchte hiermit jetzt das Projekt "Zylinder Umbau" nicht in Frage stellen, aber wenn es nur darum geht mit (Füllung bzw. Expansion) zu fahren, braucht man den Umbau nicht.

Lass mich aber gerne noch belehren :)


Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylindertuning Regner-Harzbulle
BeitragVerfasst: 23.10.2014, 03:07 
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*** SchienenDampfer
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Hallo
Nachdem die Big Mama , Manfred Regners "Kind" war, und Väter nicht gerne sehen , dass Andere an ihrer Schöpfung herum doktern, wäre sein Ausspruch zu dem Zylinder Umbau, "KOKOLORES" gewesen. Er war sich bewusst, dass er nicht die Zeit hat, alle Ideen selbst zu testen und nahm die Langzeiterprobung in der "Wiener Werkstätte" notgedrungen in Anspruch. Es ist immer wieder vorgekommen , dass manche Ideen nur von kurzer Haltbarkeit waren . Zum Beispiel : Sicherheitsventile mit Vitonring waren absolut dicht, haben sich aber bei längeren Stillstand "angeschweißt" und waren somit für den "einfachen Mann" nicht anwendbar. So gäbe es das Teflonventil heute nicht. Man kann im nicht nachsagen, dass er kein offenes Ohr führ nicht eigene Ideen hatte, wenn sie sich über länger Zeit bewährt hatten. Zur Erinnerung : Die ersten Teflon Rundschieber sind 170km in Betrieb gewesen, bevor darüber geredet wurde. Das hat die umgebaute Lok noch vor sich. Bis auf Später.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylindertuning Regner-Harzbulle
BeitragVerfasst: 02.11.2014, 03:45 
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Beiträge: 99
Wohnort: Region Seelow (D)
Hallo in die Runde!

Ich weiss...ich bin ein Ketzer! Aber es lohnt sich, im neuen Gartenbahnprofi zu lesen. Danach wird sich ein normaldenkender Mensch wohl an den Kopf fassen und sich fragen, ob da wirklich 850 Euronen versenkt werden muessen. Mein "Rad" muss jedenfalls nicht zweimal erfunden werden.

Gruss, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylindertuning Regner-Harzbulle
BeitragVerfasst: 02.11.2014, 12:29 
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* SchienenDampfer
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Hallo in die Runde,

Mit Interesse aber auch mit großer Skepsis lese ich diesen Thread. Wie schon geschrieben bewegen wir uns im Zehntelsmillimeter oder kleinerem Bereich. Dass eine Runde Bohrung ein anderes Ein-Ausströmen als eine Quadratische hat, ist sicher unbestritten. Aber macht das soviel aus bei diesen Abmessungen?
Wenn man den Bericht im Gartenbahnprofi liest, frage ich mich schon auch ob es die Arbeit, Zeit oder das Geld wert ist. Wenn alles dermaßen durchgerechnet werden muss um zu Optimieren, müsste man auch die Kräfte des Kolbens, die Wärmeverluste des Zylinderblockes, die Triebstangen etc. Durchrechnen und mitberücksichtigen.
Vermutlich ist es änlich wie mit der Verbunddiskussion.
Es lässt sich doch nicht einfach alles um 22,5 verkleinern, und dann sollte es so gut funktionieren wie das Original?
Mich überzeugt das Ganze erst, wenn mit dem Umbau nachweislich weniger Wasser und Gas benötigt wird.
Dies bedingt aber eine Fahrweise mit mit der Steuerung, und wenn ich mich so in der Szene (auch bei den 5 und 7 1/4 Zollbahner) umschaue, so stelle ich fest, dass nun viele nicht wissen was ich meine. Ich hoffe, ich bin niemandem auf die Füße getreten.

Gruss Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Zylindertuning Regner-Harzbulle
BeitragVerfasst: 02.11.2014, 13:10 
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+ verstorben +
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Beiträge: 410
Wohnort: Wien (AT)
Hallo, Freunde der Optimierung!
Jetzt müsst ihr mir die Verarbeitungstechnik erklären?? wie mache ich in der Grösse ein eckiges Loch?? Die Orginalbohrung ist 1.6 mm, daher Radius
0,8 mm. Wie oder mit welchem Werkzeug fertige ich ein rechteckiges Loch mit diesen Abmessungen an.
Am Papier ist alles recht schön anzusehen, aber wie produziere ich die Hülse mit den genannten recheckigen Vorzügen?? noch dazu in den benötigten genauen Abmessungen?? Fragen über Fragen
VlG Friedl


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 Betreff des Beitrags: Re: Zylindertuning Regner-Harzbulle
BeitragVerfasst: 02.11.2014, 14:00 
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**** SchienenDampfer
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Beiträge: 2208
Wohnort: Budapest (HU)
Hallo Friedl!

Deiner Frage kann ich ganz genau beantworten: Das viereckiges Loch ist funkerodiert!

Gruß
Pál


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