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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 11:46 
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Hallo Ingobert!
Was passiert, wenn du einen Gartenschlauch,bei Wasseraustritt, am Ende zusammen drückst. Um so mehr der Querschnitt verkleinert wird um so mehr wird der Strahl länger. Möchtest du wirklich das Gas durch den Brenner jagen. Vergiss die Düse.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 13:11 
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Hallo Ingobert!

Das Gasregelproblem habe ich so gelöst (bzw. etwas entschärft), dass ich einen längeren Hebel auf dem Gashahn geschraubt habe. Auf dem größeren Radius am Hebelende lässt sich der Hahn feiner regulieren als mit dem Handrädchen. Auf diesem Bild ist es etwas erkennbar: 34487225nx30160/vorstellung-test-und-fahrberichte-f23/regner-chaloner-t3035-s120.html

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 13:28 
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Danke für Eure Meinungen
Aber es muss doch eine Möglichkeit geben, den Gasfluss schon vor erreichen des Ventils zu drosseln oder gibt es ein feiner einstellbares Gasventil? Ich schraub mal ein altes Gasfeuerzeug auseinander und schau mir das mal an. Der Vergleich mit dem Gartenschlauch hinkt allerdings, wenn ich fest genug zudrücke kommt tatsächlich weniger.
LG Ingobert


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 13:37 
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Wenn du wirklich fest genug zudrückst, kommt gar nichts :)

Spaß beiseite, ich hatte noch nie Probleme mit dem Regner Gasventil, dass ich es nicht "leise genug" einstellen konnte. Es braucht schon Feingefühl, und man muss langsam beim Wärmerwerden des Gastanks bzw. beim Wenigerwerden des Gases schon mal nachregulieren, aber mit meiner "Verlängerungsmethode" habe ich es bisher immer geschafft, dass ich den Druck im Griff habe.

(Es hilft auch nachspeisen oder pfeifen, wenn es mal im Kessel zuviel ist :))

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 14:59 
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Ingobert, wenn du statt der Ventilspindel eine Spindel-drossel ein schraubst, kannst du den Drehweg gewaltig vergrößern,aber irgend wann wird auch da einmal die Flamme am Brenner "abreißen".

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 16:22 
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Hallo Wolfgang
Ja, irgendwann ist natürlich Schluss. Aber wo bekomme ich so eine Drossel her oder muss ich mir die selber bauen? Wenn selber bauen, wie sieht sowas aus?
LG Ingobert


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 16:35 
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Selbstbau: Foto kann ich erst nach entleeren des Gastanks machen. Wenn vor dem Dichtungskegel eine zylindrische Welle ist, entsteht eine Spindeldrossel. Je nach Länge und Spiel der Welle ist die Drosselwirkung.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 17:48 
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Hallo Ingobert!
Mit meinem Regner Kittel DTW hatte ich ein ähnliches Problem. Mit feinfühligster Bedienung nur zwischen Aus, flammendes Inferno und Feuer mit Gas ausgepustet. Die Dampfproduktion brachte selbst bei voller Fahrt das Sicherheitsventil zu Höchtleistungen. Kein Wunder daß der Trockenfahrunfall nur eine Frage der Zeit war. Danach hab ich einen neuen Kessel mit Brenner (0,14 Düse) und Gasregler gebaut. In meiner Philadelphia von Cheddar statt eines Durchlaßquerschnittsregulierenden Ventils einen einstellbaren Druckminderer drin. Damit kann man viel feiner einstellen.
Bild
Hier mit dem neuen Kessel und Druckminderer (als Pfeife getarnt).
Bild
Der geöffnete Regler/Druckminderer. Kernstück ist ein Autoreifenventileinsatz (wie auch bei Cheddar). Verwendet habe einen Schlauchanschluß eines Fahrradschlauchs mit Autoreifenventil. Dieses ist aus vernickelten Messing, Gewinde und Aufnahme für den Ventileinsatz innen und Schraubkappengewinde außen. Dieses Gewinderohr läßt sich gut bearbeiten und löten (ohne Einsatz).
Bild
Hier nun die Übersicht. Das Bedienteil (1) mit Schraubtopf (3) ist normal hochgedreht, so daß die Feder (4) entlastet ist und nicht auf den Ventileinsatz (8) (angedeutet) drückt, womit es dicht hält. Zum Öffnen wird das Bedienteil runtergeschraubt bis der Federdruck den Ventileinsatz öffnet. Der ausströmende Gasdruck drückt über die Membrane (6) die Feder zurück. so daß sich mit dem eingestellten Federdruck der gewünschte Gasdruck einstellt.
Damit läßt sich der Brenner für diesen kleinen Kessel wunderbar regeln. Das Membranmaterial ist mir mal zugelaufen, wo ich im Augenblick keine weiteren Angaben machen kann. In anderen Beschreibungen ähnlicher Gasregler wird von Neopren geschrieben, was ich aber noch nicht unter 1 mm Dicke gefunden habe. 0,1 - 0,25 wäre besser.
Gruß Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 22:25 
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Erst mal vielen Dank für eure Hilfe. Möglicherweise hat sich das Problem von (fast) selber gelöst. Folgendes ist passiert: seit einigen Fahrten der Lok fing der Wasserstandsanzeiger an, verkehrt anzuzeigen (Blasen und Wasser oben im Glasrohr anstatt unten) Da hab ich mir fast den Kessel zerstört. Danach hab ich zuerst die Verschraubung des Wasserstandes zart nachgezogen und da hats wieder funktioniert (warscheinlich Luft gezogen). Danach hab ich alle Schraubverbindungen nachgezogen, auch die des Regelventils. Und ich bilde mir ein, es lässt sich jetzt besser regulieren. Ich halte Euch auf dem Laufenden, Eure Lösungen gefallen mir gut.
LG Ingobert


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 22:59 
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Hallo Ingobert,

ich benutze die Nachspeisung, die bei meinen Loks immer von oben in den Wasserstand münden, zum spülen des selbigen. Ein Pumpenhub in das Speiseventil und er zeigt danach wieder ordentlich den Wasserstand an. Und auch ich ziehe von Zeit zu Zeit die Muttern an Gas- und Dampfventilen nach. Gegen den Widerstand der Stopfbuchsen lässt sich beides viel besser regeln...

Gruß
Sascha

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Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen,
es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen. Ø


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Chaloner
BeitragVerfasst: 12.05.2019, 15:40 
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*** SchienenDampfer
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Hllo liebe Kollegen,

vor einiger Zeit habe ich mal versprochen:
Zoltan hat geschrieben:
...Probefahrt kommt noch, aber dazu muss ja das Wohnzimmer umgebaut werden, also erst später...
Es kam so einiges dazwischen, und so erfolgte die Probefahrt erst jetzt. In der ersten Hälfte des Filmchens fährt Charlie:


https://www.youtube.com/watch?v=IwuWOKL87EY

(In der zweiten Hälfte des Filmchens erfolgte dann die Testfahrt von Vincent mit dem neuen Schwungradlager, siehe unter 34487225nx30160/tuning-f35/regner-vincent-schwungradlager-nicht-schoen-aber-selten-t3833.html)

Die Regelung via Umsteuerhebel ist gut realisierbar.
Gas leicht auf, Regler auf, Manometer 1,5 bar.
Vorwärts anfahren, fahren, bremsen, anhalten, umsteuern, rückwärts anfahren, rückwärts fahren, wieder bremsen und anhalten, alles klappt gut und feinfühlig mit RC jetzt.

Den Abdampf in den Kesselschlot zu führen war aber nicht wirklich okay.
Die alte Zweizylindermaschine das alten Chaloners sabbert viel mehr, als die neue Einzylindermaschine vom Henry, wo das Hineinführen des Abdampfes in den Kesselkamin gut funktioniert.
Auf dem Kesseldeckel bleibt zu viel "Spucke" übrig, es zischt, es spritzt manchmal sogar hinunter in den Brennraum, und wegen dem Zylinderöl tut es auch leicht stinken:

Bild

Bild

Es tut also dem Kessel sicher nicht gut, daher wurde es wieder zurückgebaut auf "Kondenstankabdampf" wie es ursprünglich war.

Bild

Bild

Bis auf diese "Kleinigkeit" war aber der Umbau erfolgreich
Das Führerhäuschen ist nett, die Laterne ist lustig, der kurze Abdampfstutzen auf dem Kondensbox sieht viel besser aus als damals das lange "Periskop" (und die Pampe läßt sich auch leichter absaugen).

Das Fahren mit Charlie im Dorfzirkus war nach den ganzen Mods erfolgreich absolviert und hat viel Spaß gemacht.

Danke nochmal an Ingobert für die "Anspornung" :)

LG Zoltan

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