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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 19.03.2020, 19:04 
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Hallo Christoph,

die Dampfentnahme habe ich so konstruiert, da hat man mit dem sogenannten "Wasserreißen" kein Problem.


Bild

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Dampfgruß von Dampfandy


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 20.03.2020, 21:13 
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Ich habe das Bild nun immer wieder angeschaut und versucht zu verstehen...Offenbar bin ich zu doof dazu, durch welches Loch nun die Kupferleitung soll.

Sorry Christoph

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Mein Vorsatz: Mehr Pausen zwischen dem Nichtstun...Vor allem längere... :E


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 21.03.2020, 09:50 
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Hallo Christoph,

Andy hat die Leitung auf dem Bild unglücklich dargestellt.
Das Kupferrohr muss nach unten zeigen, geht es doch in den Dampfraum des Kessels. Die Bohrunugen in der Dampfdomaufnahme sollen das Mitreißen der Wassertröpfchen durch eine "Vorabkühlung" verhindern.
Der Österreicher Ernst Krammer hat das Buch von Karl Koffend aus den 1950iger Jahren (m.E. nach die "Dampffiebel für den Echtdampf-Modelleisenbahnbau") abgeschriebenen und und auf seine Homepage bereitgestellt. Darin erklärt dieser dieses Verfahren gut.

Möge Corona uns alle verschonen.

VG Manfred B.


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 21.03.2020, 10:20 
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Danke Manfred,

besser kann ich es auch nicht erklären, genau so ist es. Solche Detail's sind sehr wichtig um am Ende eine gut funktionierende Lok zu bekommen.

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Dampfgruß von Dampfandy


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 22.03.2020, 07:27 
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Der Kessel
ist gelötet, es würde sehr schwierig daran konstruktiv etwas zu ändern. Ich werde mich an den Kessel gewöhnen müssen und nicht umgekehrt. Genau unter der Dampfentnahme des Verteilstocks ist der Verstärkungssteg auf der Feuerbüchdecke aufgelötet. Dieser schaut im obersten Teil aus dem Wasser, ob dies auch zu vermehrtem Wasserreissen führt? Wenn der Dampfverbrauch mit weniger hohem Wasserstand vonstatten geht, zieht es kein Wasser mehr, dies haben die Versuche bis jetzt gezeigt. Nun muss zuerst die Fähigkeit des Heizers, der Rost und die Bläseranlage aufeinander abgestimmt werden.

Feuerbüchse mit Verstärkungssteg.

Bild




Gruss Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 27.03.2020, 14:47 
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Auf den Rollen

habe ich heute über 2 Stunden Dampf mit der Joep Kohle gemacht. Vorgängig wurde die Hilfsbläserdüse welche bis jetzt ein 0,5 mm Loch hatte, auf 0,3 mm verkleinert. Zuerst Ausgeglüht, danach ein 0,3 mm Draht eingelegt und dann die Öffnung mit dem eingelegten Draht ringsherum mit einem Hämmerchen geklopft. Am Schluss den Draht in den Schraubstock und aus der Düse gezogen. Danach mit der Wasserspritze Wasser durch die Düse gepresst um den Strahl und die Strahlrichtung zu beurteilen. Dies vorerst einmal als Provisorium. In der Rauchkammer wurde die Abdampfdüse teifer gesetzt und den Kamineinlass justiert.
Da ich nur alleine war kam das Fotorgrafieren und Filmen zu kurz. Trotzdem ein kleines Filmchen ist entstanden. Die Überdruckventile schliessen noch nicht zuverlässig und der Injektor funktioniert bei 4 bar auch nicht wie er sollte.



In den letzten Tagen ist auch noch eine Rauchkammertür entstanden. Der gewölbte Teil hat mir Theo gemacht. Die Türe ist im Gegensatz zu seiner, nicht funktionstüchtig, denn es muss der ganze Deckel entfernt werden um an die Rauchkammer zu gelangen.



Bild

Bild


Gruss Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 27.03.2020, 15:37 
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Hallo Christoph
Ich gratuliere Dir :TOP :B
Ich denke es ist selten, dass alles von Anfang an 100% funktioniert.
Ich bin auf die weiteren Fortschritte gespannt.
Freundliche Grüsse
Georg

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Ein Dampfmodell lebt
http://www.youtube.com/channel/UCwj9ecb2BeW_bWSSw-AhsZQ


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 28.03.2020, 23:11 
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* SchienenDampfer
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Danke Georg,

wir sind noch nicht am Ziel, aber auf dem Weg dazu. Es war uns von Anfang klar, dass das kein Spaziergang wird. Wir bauen keinen Bausatz der dann mehr oder weniger gleich funktioniert. Eine Kohlemodellok mit Vorbild schränkt noch mehr ein als ein Freestylemodell. Einfacher wäre es, zuerst einen Kohlekessel mit allen Erfahrungswerten die bekannt sind zu bauen und wenn der dann funktioniert noch eine Lok darum herum...
Die konstruktiven Schwachpunkte unserer Loks sind der längliche Rost, die geringe Tiefe desselben und der relativ kleine Kessel. Je kleiner der Kessel, je nerviger wird die Bedienung, denn ein kleiner Kessel reagiert viel schneller auf eine falsche Handhabung als ein Grosser. Zum Glück haben wir nun bei den Kollegen der Spur I, die Broschüre " Der Betrieb von Spur 1 Dampflokomotiven mit richtiger Kohle" erwerben können. Auch wenn wir unsere Loks nicht gleich Betreiben wie die Kollegen der Spur I (fahren nicht nur im Ebenen), sind doch die Erfahrungen mit verschiedenen Kohlearten, Rostbauarten etc. für uns sehr hilfreich. Wir bleiben dran.

Christoph u. Theo

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