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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 23.02.2017, 00:45 
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Hallo Stefan,

da bist Du ja auf dem besten Weg aus einem Döschewo (2CV) einen Rolls zu machen. Schöne exakte Arbeit.

Da ich mit diesen Kisten, eine habe ich davon mittlerweile nicht mehr, weil es schlichtweg zu viel wurde, einiges an Arbeit hatte bis die fuhren habe ich ein paar Fragen dazu.

Wie hast Du denn das Umsteuergestänge realisiert? Bei mir tut es ja eine drehbare 2mm Gewindestange.

Haben sich diese Aluräder überhaupt anständig in ein Drehfutter spannen lassen?

Hast Du immer noch die Verwindungen des Rahmens im Betrieb, besser ausgedrückt, bringt es der zusätzliche vordere Stabilisator? Den könnte ich nämlich noch nachrüsten.

Mit den neu gelagerten Rädern würde ich mir jetzt aber schon Gedanken bezüglich einer Gewichtserhöhung machen, z.B. die Wasserkästen mit Pb auskleiden. Das erhöht die Zugkraft und bringt bestimmt einen noch ruhigeren Lauf.

Fährst Du noch mit den Standardzylindern?
Wenn ja, dann rüste nach, das war bei mir ein Quantensprung! Dampfverbrauch gefühlt, war halbiert!

Probiere doch einmal als Öl die "Regnerpampe" aus, die ist sehr hochviskos und sollte den Verbrauch mindern.
Alternativ wäre in Deinem Führerhaus noch Platz für einen anderen Öler.

Mein Exemplar gebe ich zu dämmert eher vor sich hin, weil die RH Loks und der Konrad einfach mehr Fahrspaß bieten. Aber vielleicht hast Du nun einen Zündfunken gestartet mich mit dem Entlein, na ja eigentlich ist das schon ein Schwanerich noch einmal zu beschäftigen. Gehen tut die ja wie Seuche und kann auch rangieren, daran krankt es ja nicht.
Die Gasfeuerung will ich aber beibehalten, auch wenn die Füllmenge nur für ca. 20 Minuten reicht, weil dann noch Wasser im Kessel ist und ich nicht zitternd auf den unzuverlässigen Wasserstand luren muss. Meine Bahn hat ja eher Bodenrutscher Charakter!

Weiterhin viel Spaß mit dem Löckchen!

Viele Grüße

Fritz

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]ch weiß, dass ich nichts weiß.
Sokrates, Griech. Philosoph 469 - 399 v.Chr


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 03.03.2017, 21:53 
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Hallo,

erstmal Danke für die Blumen. Ich hatte aber bis auf die Radsätze keine Montagsteile. Und von Anfang an ging auch nicht alles rund. Leider bin ich nicht eher zum Antworten gekommen (auch wegen Vergesslichkeit ;) )

f.schulz hat geschrieben:
Wie hast Du denn das Umsteuergestänge realisiert? Bei mir tut es ja eine drehbare 2mm Gewindestange.

Hier ein Paar Bilder dazu:
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Bild


f.schulz hat geschrieben:
Haben sich diese Aluräder überhaupt anständig in ein Drehfutter spannen lassen?

Nein.

f.schulz hat geschrieben:
Hast Du immer noch die Verwindungen des Rahmens im Betrieb, besser ausgedrückt, bringt es der zusätzliche vordere Stabilisator? Den könnte ich nämlich noch nachrüsten.

Kann ich nicht einschätzen. Die Verwindungen waren wohl eher wanken von den unrunden Rädern ;)

f.schulz hat geschrieben:
Mit den neu gelagerten Rädern würde ich mir jetzt aber schon Gedanken bezüglich einer Gewichtserhöhung machen, z.B. die Wasserkästen mit Pb auskleiden. Das erhöht die Zugkraft und bringt bestimmt einen noch ruhigeren Lauf.

Mal sehen. Erstmal gilt es, andere Baustellen zuzuschütten :)

f.schulz hat geschrieben:
Fährst Du noch mit den Standardzylindern?
Wenn ja, dann rüste nach, das war bei mir ein Quantensprung! Dampfverbrauch gefühlt, war halbiert!

Siehe oben. Ja, könnte man mal drüber nachdenken, wenn meine selbstgebauten Räder rund werden. Aber im Moment nicht.

f.schulz hat geschrieben:
Probiere doch einmal als Öl die "Regnerpampe" aus, die ist sehr hochviskos und sollte den Verbrauch mindern.
Alternativ wäre in Deinem Führerhaus noch Platz für einen anderen Öler.

Ich nutze die Regnerpampe. Und noch länger muss sie nicht fahren. Irgendwann brauch ich auch mal ne Pause ;)

Viele Grüße, Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 18.02.2018, 21:43 
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Hallo,

nach intensiver Belastung der Lok vor einer Woche in Dresden bleibt festzustellen: es gibt immer was zu tun. Zum einen haben sich die Madenschrauben in den Rädern gelöst, sodass ich diese gegen richtige Schrauben tauschen musste. Aber die in die Achsen eingefrästen Taschen haben mir die Messe gerettet. Trotz einer lockeren, nicht lösbaren Schraube hat sich die Lok über die Tage gerettet. Die Räder werden aber demnächst verschrottet. Über Ersatz denk ich noch nach. Leider sind die Tuningräder von Dream Steam nicht mehr lieferbar. Aber die sollen wohl auch nicht die Wucht in Tüten gewesen sein. Man liest von Reklamationsfällen en masse.

Ansonsten habe ich einen einfachen weg gefunden, das Sicherheitsventil nicht abblasen zu lassen:
Bild

So schaffte die Lok mit vollem Spiritus-Tank 95 Minuten am Stück, alle 5 Min muss natürlich Wasser nachgespeist werden.

Wenn die Reparaturen abgeschlossen sind, werde ich wieder berichten.

Viele Grüße,
Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 19.02.2018, 01:22 
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*** SchienenDampfer
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Stefan,

sehr erstaunlich, was diese Dinger dann doch für eine Leistung an den Tag legen. :TOP

Also in meinen Rädern finden sich keine Madenschrauben. So lose Räder und Bolzen hatte ich auch schon einmal, dann die damals erhältlichen Tuning Radsätze gekauft. Da kamen beide Sätze mit lockeren Achsen und Bolzen an. Da war mir das dann zu blöd die zu reklamieren und ich habe die einfach mit Loctite 648 Pass und Füg reingeklebt und gut war es. Vorher halt sauber machen etc. Das waren eben diese miserablen Tuningteile von Dreamsteam. Die haben nur andere Lager zum festschrauben gehabt. Kurze Zeit später hatten sie wohl bessere kurze Zeit im Programm, da war meine Lok aber schon voll zusammengebaut und fertig.

Diese ganzen Tuning Teile die Dreamsteam früher einmal im Programm hatte, bekommst Du übrigens mittlerweile bei .
Ich habe bei dem aber noch nie etwas gekauft! Man liest, zwar sehr selten etwas darüber, aber dann Gutes.

Der hat die o.e. gedrehten Radsätze. Schlechter als die von Dreamsteam können die aber kaum sein.

Grüße

Fritz

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 20.12.2021, 22:49 
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Hallo zusammen,

nach der RAW-Einlieferung nach der Leipziger Messe hat sich schon einiges an der MSS getan. Die neuen Räder hab ich etwa so gefertigt. Bilder folgen ein anderes mal. Ansonsten hat mich beim Rückwärtsfahren immer genervt, dass der Tender durch die Spiritusleitung so vor- und zurückgewippt ist. Dafür gibt es jetzt eine federbelastete Kurzkuppelöse...

Hier muss noch Platz geschaffen werden ...
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... etwa hier:
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Test des benötigten und möglichen Spielraums
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Benötigte Federspannung wird getestet
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Beweglichkeitstest mit der ersten Öse
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Feder gekürzt und verbaut ...
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Dann wollte ich doch ein wenig mehr Vorspannung und mehr Beweglichkeit. Dabei hab ich auch ein paar Bilder gemacht. Material ist Federdraht. Fürchterliches Zeug.
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Wichtig ist die 60° statt 90° Biegung an den Enden. Mit ersteren bekommt man die Öse immer wieder mon- und demontiert. Ich habe versucht, mit eingebauter Feder eine M4 Scheibe auf die Enden zu bekommen. Aussichtslos. Ich versuche das wieder, wenn die Feder das erste mal über die Haltenasen gehüpft ist (wird wohl eher nie sein).

Viele Grüße,
Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine MSS
BeitragVerfasst: 20.12.2021, 23:05 
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... da waren doch noch zeigbare Fotos ...

Medium rare gegrillt aber Servos gehen noch ... (ja, der Spritschlauch hat ein Feuer verursacht. Danke noch mal an die Feuerwehrkameraden Thilo und Tobias)
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Räder wie angekündigt
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Brenner wegen der Aufsetz- und Einfädelgefahr gekürzt. Die dritte Flamme war sowieso immer mit einem Alufoliendeckel deaktiviert.
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Entvakuumisierungsbohrung zum besseren Dosieren beim Nachfüllen des Sumpfes. Damit das gar nicht mehr notwendig wird, habe ich endlich auch die Hähne am Tendersprittank nachgestellt, damit sie sich nicht mehr zurütteln.
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Fehlende Rändelung mit der Feile nachgeholt:
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Es waren so viele unnötige Kleinigkeiten, die am Ende eine so fulminante Wirkung hatten ...

Viele Grüße,
Stefan

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