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 Betreff des Beitrags: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 23.03.2013, 13:10 
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Hallo

mittlerweile ist meine EKB auch fertig gestellt.



Bild

Bild

Schöne Grüße
Günther


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 15:56 
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Hallo zusammen,

ich verwende mal diesen Thread, um vom Bau meiner EKB zu berichten.

Vor ein paar Wochen erreichte mich der Fahrwerkbausatz. Alle Teile waren schön lackiert und passten weitesgehend auf Anhieb. Leider hatte Ralph Reppingen die Gewinde in den Kuppelrädern für die Bolzen vergessen. Aber schon 24h nach meiner Email an ihn hatte ich Ersatz im Briefkasten :TOP :TOP Die anderen Räder habe ich dann erst hinterher eingesendet. Insgesamt muss ich sagen, dass ich mit dem Service von Reppingen mehr als glücklich bin!

So sieht die Lok bis jetzt aus:

Bild

Bild

Heute habe ich nun mit viel Geduld an der Steuerung gerechnet und eingestellt. Dabei habe ich versucht zu berücksichtigen, dass die Schwindenschubstange an der Schwinge oberhalb der Achsen befestigt ist. Ich werde hier meine gemessenen und errechneten Werte veröffentlichen, mit der ich die Gegenkurbel eingestellt habe. Vielleicht ist das nochmal jemanden eine Hilfe.

Ich habe soeben einen Drucklufttest durchgeführt und bin eigentlich recht angetan vom Ergebnis. Video folgt gleich. :D

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 16:09 
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Hier nun das versprochene Video. Die Konstruktion zum "Aufbocken" der Lok ist etwas provisorisch/pragmatisch - man nimmt halt, was gerade so in der Garage steht. :lol: Hat aber funktioniert.

Der Druck war eigentlich am Manometer meines Kompressors kaum abzulesen, am Ende des Videos drehe ich auf ca. 1,8bar. Mehr habe ich mich nicht getraut. Ich hatte Angst die Lok hebt ab oder so. 8)



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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 17:00 
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Hallo Arne
Ein super Gefühl wenn sich das Teil zum ersten mal dreht und alles richtig eingestellt ist. Mein "Röbeli" hat etliche Zeit am Lufttropf gehangen um gut einzulaufen. Ich habe einfach von Zeit zu Zeit Automotorenoil in den Druckschlauch gegeben.
Nachher läuft das Triebwerk seidenweich und ist bereit für Dampffahrten.
Freundliche Grüße :lol:
Georg

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Ein Dampfmodell lebt
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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 17:14 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Arne,

Freu mich, das die Lok so gut läuft.
Bin mit meiner auch sehr zufrieden.
Hab ihr noch einen chuffer verpasst.
Tolles Abdampfgeräusch.
Viel Spaß noch beim weiterbauen.
Gruß
Günther


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 17:21 
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Hallo Arne,

die EKB ist wirklich ein schönes Maschinchen. Hätte ich nicht schon viele Baustellen so würde ich mir da auch eine von kaufen.
Ist eine sehr zuverlässige Maschine.

Beste Grüße,

Marco

_________________
"Wenn ein Mann je den Regler geöffnet, das Feuer geschürt und somit das Dampfross zum Leben erweckt hat, so ändert das seine Seele." (John Snell)


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 18:45 
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*** SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

die EKB hatte es mir von Anfang an angetan. Ich habe mir damals die Emma aus kostengründen gekauft. Wenn ich heute sehe, welche Anfängerfehler ich an meinen ersten beiden Loks gemacht habe, bin ich froh, dass ich die EKB erst jetzt baue.

Hier nun meine Methode zur Einstellung der Gegenkurbel: Angelehnt ist mein Verfahren an die Methode von Christian und Friedl, wie hier beschrieben:


Allerdings habe ich das Verfahren leicht abgeändert:
1. Ich wollte den Treibzapfen möglichst genau ausrichten
2. Ich wollte keine Schablone bauen
3. Die Schwinge der EKB liegt höher, somit ist eine rechtwinklige Einstellung der Gegenkurbel zu Treibzapfen nicht optimal. Ich erlaube mir dazu Pàls Post aus dem 6001er-Thread einzufügen:

Pal hat geschrieben:
Hallo Andreas!

Du hast geschrieben:
„Stangen im unteren Totpunkt, einfacher geht es nicht“.
Aber das muss man wissen, das nicht immer stimmt!

Bild

Nur dann, wenn die Schwingenmitte so hoch liegt, dass in (rote) Mittellage die Punkte A, O und B auf eine wagerechte Gerade durch die Achsenmitten liegen!
Wenn das nicht passiert, diese Methode stimmt auch nicht!
Die Länge L1 und L2 verändern sich auch in diesem Falle!
Ich denke (sehe so auf Fotos) bei Deiner Modelle liegt das auch höher!

Gruß
Pál


Für das gesamte Verfahren steht das Fahrwerk auf einer ebenen Unterlage, in meinem Fall ein 2,5mm Alublech was gerade so rumlag.

Um die Treibzapfen möglichst genau positionieren zu können, habe ich sie im vorderen Totpunkt positioniert. Dazu habe ich den Abstand von der Unterlage zu der Unterkannte der Gleibbuchsen an der Treibstange ausgerechnet und mit der Schieblehre gemessen (in meinem Fall 19,75mm).

Bild

Anders als auf dem Bild habe ich das Umlaufblech nicht montiert gehabt. Anstelle der Schieblehre hätte man sicherlich eine Schablone verwenden können.

Nachdem das Rad so ausgerichtet war, habe ich die Räder fixiert: Ich habe eine Klammer an das mittlere Rad gesetzt, ähnlich wie Andreas das hier gemacht hat, nur halt mit einer Klammer:

Bild

Nun musste ich die Höhe der Gegenkurbel ausrechnen.
- Ist die Schwinge in Mittelstellung, also das hintere "Auge" in der Schwingenstange über der Treibachse, habe ich die Höhendifferenz Achse zu Befestigung der Schwingenstange an der Schwinge auf 10,3mm gemesen. In diesem Fall Beträgt der Winkel der Schwingenstang 8,58°. (Länge Schwingenstange = 69mm)
- Somit wird die rechwinklige Ausrichtung der Gegenkurbel zum Treibzapfen um diese 8,58° geneigt, die Skizze von Pàl oben!
- Die Gegenkurbel ist 10,6mm
- Als Abstand Achse-Treibzapfen habe ich den halben Kolbenhub laut Datenblatt genommen, 9mm. Zum messen hätte ich die Kuppelstange demontieren müssen.
- In meinem Fall bin ich auf ein Maß von der Unterlage zur Unterkannte des Bolzens an der Gegenkurbel zur Schwingenstange auf 16,13mm gekommen.

So habe ich nun meine Kurbel, wieder mit der Schieblehre (Schablone wäre auch gegangen) eingestellt:

Bild

Natürlich war die Schwingenstange abgebaut. Das Umlaufblech auch.

Dass mich mich nicht komplett verrechnet habe, zeigt mir dass die Lok bei deutlich unter einem Bar läuft, obwohl viele Bolzen noch recht stramm sitzen. Ob alle abgewandte Trigonometrie richt war, dafür grantiere ich nicht. Und Messungen... naja sollten auf 0,2mm hoffentlich stimmen.

Vielleicht hilft das dem einen oder anderen beim Einstellen!

PS: Zum Rechnen von Dreiecken verwende ich diesen Dreiecksrechner:


Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 18:55 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Günther,
Günther hat geschrieben:
Hab ihr noch einen chuffer verpasst.
Tolles Abdampfgeräusch.

das muss ich mal in Natura probehören. Ich finde das Chuffergeräusch nicht immer gut. Aber die Maschine lässt sicherlich noch viele Anpassungen zu. Erstmal muss sie nun unter Dampf laufen.

Hallo Georg,
Georg hat geschrieben:
Mein "Röbeli" hat etliche Zeit am Lufttropf gehangen um gut einzulaufen. Ich habe einfach von Zeit zu Zeit Automotorenoil in den Druckschlauch gegeben.
Nachher läuft das Triebwerk seidenweich und ist bereit für Dampffahrten.

ich lasse die Maschine nur solange unter Luft laufen, bis ich mit der Steuerung zufrieden bin. Vorhin waren es vielleicht 5min, in den ich euphorisch die Bewegung bestaunt habe :wink: Das eigentlich Einlaufen kommt für mich erst auf der Schiene und mit Damps. Das macht irgendwie mehr Spass, finde ich. Aber da hat jeder so seine eigenen Methoden :Q

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 15.07.2013, 06:18 
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Hallo Arne, achte auf zwei Punkte ...

1. Führung der Schwingenwelle durch den Rahmen. Mein Messingrohr hat sich sehr schnell "eingelaufen" und bekam Spiel. Vielleicht willst du hier gleich eine andere Lagerpaarung verbauen ...

2. Langloch Schieberschubstange / Bundschraube. Die Schrauben schleifen sich sehr schnell ein und die Steuerung kann unpräzise werden. Ggf. solltest du hier kleine Gleitringe aus Teflon verwenden. Bei mir sind die Schrauben echte Verschleissteile.

Viele Spaß mit der Lok ...

Oliever

PS Ein Chuffer ist nicht notwendig ... Die Maschine klingt so auch schön! (finde ich)

_________________



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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 15.07.2013, 08:18 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Oliever,

danke für die Hinweise

Oliever hat geschrieben:
1. Führung der Schwingenwelle durch den Rahmen. Mein Messingrohr hat sich sehr schnell "eingelaufen" und bekam Spiel. Vielleicht willst du hier gleich eine andere Lagerpaarung verbauen ...

Das hätte ich nicht erwartet. Theoretisch bewegt sich diese Welle doch nur beim Umsteuern.. :GR Praktisch kriegt sie vermutlich eine ganze Menge Vibrationen von der Schwinge ab... :? Oder meinst du die Achsen der Schwingen im Messingrohr?

Oliever hat geschrieben:
2. Langloch Schieberschubstange / Bundschraube. Die Schrauben schleifen sich sehr schnell ein und die Steuerung kann unpräzise werden. Ggf. solltest du hier kleine Gleitringe aus Teflon verwenden. Bei mir sind die Schrauben echte Verschleissteile.

Das hab ich auch schon (von dir) gehört. Ich vermute mal, dass der Verschleiß aber vor allem an der Schraube und nicht so sehr an der Schieberschubstange auftritt, oder? Ich habe nichts gegen Verschleißteile, solange sie einfach zu tauschen sind :wink:

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 15.07.2013, 09:29 
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Servus Arne,

ich spreche von der Führung Rohr im Rahmen. Bei den Schrauben liegst du auch richtig. Das Auge in der Schieberschubstange zeigt gar keinen Verschleiß ...!

LG / Oliever

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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 15.07.2013, 09:33 
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**** SchienenDampfer
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Hallo,

das mit dem Langloch Schieberschubstange / Bundschraube (Kuhn'sche Schleife) hatte ich auch bei meiner 996001 von Reppingen und hier im Forum im Baubericht beschrieben. An stelle der serienmäßigen unterdimensionierten Bundschraube 2,5mm habe ich eine 3,0mm verwendet. Eine Teflonhülse ist vermutlich aufgrund der einseitigen Beanspruchung rasch verschlissen, dann lieber eine Bronzehülse verwenden.

Gruß,

Andreas


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